Archive for November, 2006

Kürbis 2

Saturday, November 18th, 2006

Aber nun zu den Rezepten.

Kochen ist, meiner Ansicht nach, Gefühlssache, ich kann messen soviel ich will und wenn die Maße stimmen, wird das Gericht auch schmecken, richtig gut wird es, wenn ich fühle was ran muss und ran kann. Aus diesem Grunde koche ich eigentlich nur nach Grundrezepten, was gehört ran und was kann ran, die Menge ist Gefühl.

Also hier ein Grundrezept für eine Kürbiscremesuppe: Ca. 1kg Kürbisfleisch, klein schneiden und in Butter dünsten und mit 100 ml Weiswein (ersatzweise Apfelsaft), 500ml Sahne und 3/4l Geflügel- oder Gemüsefond weich kochen. Danach mit dem Mixer pürieren, passieren, aufkochen und mit ca. 50g Butter sämig binden. Mit Salz und Pfeffer würzen.  

Soweit zum Grundrezept, funktioniert auch.

Ich koche meine Kürbiskremsuppe so: Einen Butternusskürbis oder Hokkaidokürbis waschen, zerteilen und die Kerne entfernen, klein schneiden und in Butter andünsten, hinzu gebe ich noch einen Apfel, entkernt und nicht geschält, eine Möhre oder Pastinaken, nach mehrfachen umrühren etwas Weißwein (ein gutes Glas voll) und 500ml Sahne, kurz köcheln lassen und mit Gemüsebrühe auffüllen, so das der Kürbis leicht bedeckt ist. Wenn der Kürbis weich gekocht ist, pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken, bei Bedarf mit Brühe ergänzen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, so können auch Sellerie, Gurke oder Zucchini mit gekocht werden, Schrimps, oder geröstete Nüsse, aber auch gerösteter Speck sind als Einlagen möglich. Wie schon geschrieben, vieles ist Möglich, es ist wert probieren zu werden.Oder ganz einfach als Gemüse:

Fein geschabte oder geschnittene Kürbisse mit Zwiebelringen, geviertelten Tomaten und Scheiben von grüner Paprika in Öl dünsten, bis er weich ist. Mit Salz, Kümmel, Petersilie oder Zitronenmelisse nach Geschmack würzen und mit saurer Sahne abschmecken.

Vielleicht auch Kürbis im Blätterteig:

Kürbis würfeln, weich dünsten und mit dem Mixer zerkleinern, Creme fraiche, verquirlte Eier und Schinkenstreifen unterrühren. Auflaufform mit Blätterteig auslegen, die Kürbismischung einfüllen und im Herd bei 180°C etwa 30 Minuten backen.

Aber auch Kürbis-Lauch-Gratin ist eine leckere Angelegenheit:

1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und fein hacken. 500g Lauch und 250g Möhren putzen und in Ringe bzw. Scheiben schneiden, Kürbis schälen, Kerne und Fasern aus dem Inneren entfernen und Fruchtfleisch würfeln. Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl kurz andünsten, Möhren 5 Minuten mit dünsten, Salz, Pfeffer, Ingwer und etwas Gemüsebrühe zugeben. 100g Kürbiskerne anrösten (ohne Fett), die Hälfte davon unter das Gemüse mischen.100g geriebenen Hartkäse, 4 Eier, 200g Sahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Gemüse in eine gefettete Auflaufform geben, die Eier-Käse-Sahne-Mischung darüber verteilen. Mit den restlichen Kürbiskernen bestreuen und ca. 20 Minuten bei 180°C im Backofen goldbraun backen.

Kürbis

Friday, November 17th, 2006

Kürbis:

Der Herbst ist auch Kürbissaison, nun ist es im November schon etwas späht, aber immer noch Zeit, den es gibt sie noch, die Kürbisse. Anfang September geht es meistens los und die ersten Kürbisse stehen zum verzehr bereit und Kürbis kann wirklich eine leckere Sache sein.

Meine Erfahrung ist, das die meisten Menschen ihn nur süß/sauer kennen und das als Kompott, ging mir bis vor ein par Jahren genauso und ich muss zugeben, das ich das Selbstgekochte Kürbiskommpot meiner Mutter gern gegessen habe und bei uns zu Hause wurde so mancher Kürbis, welcher das Jahr über auf dem Kompost gewachsen war, “geschlachtet” und in Gläser verfrachtet. Über Winter wurden diese dann „geschlachtet“ und geleert.

Nun es gab Zeiten da wurde noch vieles, was der Garten so hergab, selbst konserviert und heute kann man Obst an den Bäumen vergammeln sehen, der Weg in den Supermarkt ist ja viel bequemer, als das besteigen einer Leiter, um z.B. Äpfel zu pflücken.

Aber wieder zum Kürbis. Im frühen Mittelalter, so zu Zeiten Heinrich I., welcher ja eine besondere Beziehung zu Quedlinburg hatte, gab es den Kürbis in diesem Landstrich wahrscheinlich noch nicht, den erst die Endeckung Amerikas und die Einrichtung von Handelswegen nach Japan, eröffnetet die Möglichkeit Kürbis auch in Europa anzubauen, den unsere heute bekannten Speisekürbisse stammen ursprünglich aus Amerika und Japan. Wobei verbürgen kann ich es nicht, denn der Handel über den Landweg, kann schon dazu geführt haben, dass der Kürbis von Japan, über China, Mittel- und Vorderasien, nach Europa gefunden hat, oder auch umgekehrt. Wer weis, ich weis es nicht. Aber dieses soll auch nicht Gegenstand der Betrachtung sein, auch in Zukunft habe ich nicht vor die Wanderungsbewegung des Kürbis, zu studieren, ich esse ihn lieber, aber wenn es jemanden gibt, der sich auf diesem Gebiet auskennt, ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Der Kürbis, welcher seinen Ursprung in Amerika hat, hat Fruchtfleisch, welches je nach Sorte verschiedene Farbnuancen von grüngelb bis tieforange hat, erfreut sich, neben den beliebten Kürbisgesichtern, wieder auf den Speiseezetteln größerer Beliebtheit.

Kürbis ist vor allem wegen seiner harntreibenden Wirkung bekannt und geschätzt. So können Nierenleiden durch dem häufigen Genus von Kürbisfleisch, aber auch dem Kauen von Kürbiskernen gelindert werden. Der Kürbis enthält viel Kalium, Beta-Karotin sowie Vitamin A, C und E. Wertvoll macht den Kürbis auch der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese Säuren sind ein guter Schutz gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Also ich kaufe meinen Kürbis vorzugsweise auf den Wochenmarkt, erstens stimmt die Qualität und zum zweiten ist die Auswahl auch etwas größer als im Supermarkt. Dort habe ich eine Auswahl, welche ein Supermarkt nicht bieten kann, vom Discounter ganz zu schweigen. Zudem sind diese Kürbisse regional produziert, also kann ich den Anbau nachvollziehen, von der Vielfalt ganz zu schweigen. Ich kenne nun nicht alle Sorten die es gibt und es ist auch nicht unbedingt mein Bestreben alle zu kennen, aber zu probieren schon. So finde ich auf unserem Wochenmarkt nicht nur den, ich weis nicht wie er heißt, nun jenen Kürbis welchen ich aus meiner Kindheit kenne und in dem auch die Gesichter geschnitten werden, da er schön groß wird, jemand sagte mir mal, es sei der große Gelbe oder der gelbe Zentner, nun ich weis es nicht genau, aber ist es wichtig? Hauptsache es schmeckt. Aber zurück zum Wochenmarkt, ich finde dort auch den Hokkaidokürbis, oder einen Butternusskürbis, aber auch andere, diese beiden habe ich mir gemerkt, da ich sie am liebsten verarbeite, andere hatte ich auch probiert, sie waren aber schlechter zu verarbeiten und schmeckten auch nicht so. Nun ja, über Geschmack kann ja bekanntlich nicht gestritten werden, hat eh jeder einen anderen. Der Vorteil der letztgenannten besteht aber auch darin, dass ich sie nicht zu schälen brauch. Also einfache Verarbeitung garantiert.

Beim Kauf sollte beachtet werden, dass der Kürbis frisch ist, frische Kürbisse weisen eine intakte Schale auf und haben einen kurzen Stiel. Am einfachsten ist Kürbis zuzubereiten, in dem man ihn in Scheiben schneidet, die „Schnitzel“ in Butter brät, mit Salz und Pfeffer würzt, fertig. Anis, weißer Pfeffer, Curry oder Paprika passen am besten zu Kürbis.

Wenn es den ersten Hokkaidokürbis gibt, koche ich meine erste Kürbiscremesuppe und dann zu den verschiedensten Anlässen, macht richtig spaß und schmeckt gut, löst aber auch immer Skepsis aus, bei jenen, welche Kürbis noch nie gegessen haben, oder ihn nur süß/sauer kennen. Immer wieder ein Erlebnis, die Vorurteile und die Reaktionen, nach dem Genuss, den entziehen kann sich keiner.

Wie kann man nach Neuseeland gelangen?

Thursday, November 9th, 2006

Blitzeinschlag 

Schwimmen?

Ja, wenn der Wille so stark ist, schwimmen, immer hin ist Neuseeland eine Insel und diese kann über den Wasserweg erreicht werden.

Das Beste ist man startet im Sommer, da ist das Wasser wärmer und als Ausgangspunkt kann ja zwischen Ostsee und Nordsee gewählt werden, die Freiheit haben wir Deutschen. Wenn dann die Wahlfreiheit genutzt wurde und man sich vielleicht für die Nordsee entschieden hat, (muss etwas weniger geschwommen werden,) geht es los, erstmal Richtung Ärmelkanal und wenn dieser hinter einen liegt, geht es in den Atlantik, Nordatlantik, links abbiegen und Richtung Süden schwimmen, wenn die Nähe der Küste nicht aufgegeben wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit geringer sich zu verschwimmen. Und wenn die Iberische Halbinsel passiert wurde, hat man drei Möglichkeiten, entweder es wird nach rechts abgebogen, und weiter in Richtung Mittelamerika geschwommen, um vielleicht den Panamakanal zu nutzen, natürlich könnte auch an der Südamerikanischen Küste Richtung Süden weiter geschwommen werden, und die Magellanstrasse genutzt werden. Nun gut aber soweit sind wir noch nicht, denn wir können auch links abbiegen, am Felsen von Gibraltar vor bei, an der nordafrikanischen Küste entlang und durch den Suezkanal ins rote Meer und dann weiter Richtung Indischer Ocean, aber uns bleibt ja noch die Möglichkeit, einfach geradeaus weiter zu schwimmen und das Kap der Stürme zu runden, dann bracht man eigentlich nur noch in Richtung Osten zu schwimmen, mit einen leichten Trend nach Süden. Aufpassen sollte man, das links an Australien vorbei geschwommen wird, rechts könnte das Wasser etwas kälter sein. Wenn Australien passiert wurde, in einer leichten Biege auf Neuseeland zu schwimmen.   

Ist eine Möglichkeit, bracht man nicht mal viel Geld, Fisch gibt es im Wasser, gut, bisschen einseitig die Ernährung, aber was soll es. Ein Problem gäbe es da noch, die neuseeländischen Einreisebestimmungen, wenn man Pech hat geht es einem dann so, wie den Afrikanern vor den Europäischen Küsten. Was ist eigentlich mit deren Reisefreiheit?  

Und morgen überlege ich mir eine neue Möglichkeit.

Sparen!

Wednesday, November 8th, 2006

Desto mehr ich über das Sparen nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, das Sparen eine Geißel der Menschheit ist. Sparen bedingt auf der einen Seite Verzicht und auf der anderen Seite Verschwendung, desto mehr gespart wird, desto größer sind die Ungleichgewichte.

Aber warum spart der Mensch, und warum wird er auch manchmal gespart und warum spart er sich auch selbst?

Sparen ist ein Widersinn, es entspricht nicht der Natur des Menschen, nein, es wird ihm fremdbestimmt und zwar so gut, dass er es oft als seiner Natur entsprechend ansieht. Viele Menschen sparen und bezeichnen dieses als Leben, ja sie sparen heute, um Morgen leben zu können, nur warum leben sie nicht heute und morgen? Wenn heute gespart wird, kann ich morgen davon leben? Wer weiß den was die Zukunft bringt? Und wird nicht gespart, in der Not verzehrt und für das Morgen bleib nichts und man lebt trotzdem, oder gibt sich jeder die Kugel, welcher in Not gerät? Ich spare aus Angst, weil die Zukunft mir unsicher scheint, aber wird sie dadurch sicherer? Ja die Angst, nichts diszipliniert besser als eine ausgewogene Dosis Angst, die Angst das zu verlieren was man eh nicht hat, die Angst das einen genommen wird, was man sich gespart hat, die Angst ist auch eine Qualität zu leben, die Angst treibt zur Sparsamkeit, und die Sparsamkeit treibt die Angst, das Gesparte zu verlieren, nur das Gesparte hat man schon verloren, versäumtes Leben, versäumte Lebensqualität, kann ich nicht wiederholen, ich kann mein Leben von heute, nicht morgen leben, wenn ich es mir heute spare, aus Angst, man könnte es mir nehmen, nicht das Leben, die Qualität, die Gute, wenn ich nicht brav bin und spare und vor allem wer bestimmt den über die Sparambitionen? Bin ich es selbst oder sind es andere? Die Angst, die große Schwester der Sparsamkeit, sie treibt zum Verlust, verlieren kann man nur was man besitzt, und wenn man es sich spart, ist es verloren, so ist das einzige was zu sparen wäre, das Sparen und somit auch die Angst. Schauen wir nicht, was sein könnte, schauen wir lieber was ist und leben wir heute und das für morgen, so werden wir auch noch morgen leben und das ohne uns was zu sparen, außer das Sparen. Dazu müssten die „Sparfüchse“ gespart werden, jene, welche uns erzählen dass wir sparen müssen, damit andere das Gesparte ausgeben können. Nicht was gut für die Wirtschaft ist, ist auch gut für die Menschen, nein! Was gut für den Menschen ist, ist besser für die Wirtschaft! Das heißt nicht das wir uns das wirtschaften sparen sollten, nein ganz im Gegenteil, die Wirtschaft sollte wieder dem allgemeinen Interessen der Menschen dienen und nicht den speziellen, einiger weniger. Sparen wir uns also jene, welche von unserer Sparsamkeit profitieren und für welche sparen ein Fremdwort ist, in ihrem Egozentrischem Weltbild!

Was ist Sparen?

Sparen!

Sparen wir uns das Sparen und fangen an zu leben!

Sparen ist immer ein Ausdruck von Mangel!

Sparen ist eine entscheidende Methode für Umverteilung!

Sparen ist ein Vorbote für Armut!

Versuche sich reich zu sparen, enden immer mit Armut!

Das Leben welches wir uns heute sparen, kann uns morgen keiner mehr geben!

Die Lebensqualität welche wir uns heute sparen, werden wir morgen nicht mehr erringen!

Sparen sind Entzugsfolgen einer Sucht!

Sparen ist Askese!

Sparen ist ein Ausdruck von Selbstbeschränkung, zu Gunsten anderer! 

 

Fortschritt?

Sunday, November 5th, 2006

Asphalt zieht an dem Berge lang,

Errungen in des Fortschritts Namen,

Ja Hügel wurden abgetragen,

Und Täler einfach plan gemacht,

Die Strecke grade, sanfte Kurven,

Damit das Nutzen Freude macht,

Die neuen Adern in der Landschaft,

Verbinden manches A mit B,

Damit auch alles schneller gehe,

Es hilft kein Ach und auch kein weh,

Vom Fortschritt überrollt die Bahn,

Das Gut kommt nun noch schneller an,

Der Fortschritt zieht die Bahn noch breiter,

Der Igel findet das recht heiter,

Er zieht gewohnt so seine Bahn,

Und ob der Igel wird vermisst?

Der Fortschritt ist, was Fortschritt ist,

Der Fuchs, der liegt so auf der Lauer,

Die Beute, nun wird auch noch schlauer,

Mit großen Augen kommt sie an,

Der Fuchs es nicht verstehen kann,

Ob er vermisst wird, ist nicht klar,

Der Fortschritt nur allein, ist wahr,

Sie ziehen auf den Fortschrittsbahnen,

Dahin in vollem Wahnesrausch,

Es kracht, es scheppert, alles steht,

Das wilde Schwein nicht weiter geht,

Das Wildbret mancher Art erlegt,

Der Fortschritt sich doch fortbewegt,

Die neuen Adern helfen ihm,

Es fällt sehr schwer ihm zu entfliehen,

Er holt uns immer wieder ein,

Dieser Fortschritt, so soll Schicksal sein?

Aus der Vergangenheit:

Sunday, November 5th, 2006

Gedanken

05.06.2003

Es ist spät, nein es ist früh, oder ist es zu spät oder vielleicht doch zu früh? Wie man es auch nimmt, es ist nie die rechte Zeit oder doch?

Ich wurde in einer Zeit geboren, welche heute der Vergangenheit angehört und wollte ich dem Glauben was erzählt wird, so muss diese Zeit schrecklich gewesen sein und es wundert mich, dass ich überlebt haben konnte. Nur kann ich selbst diese Zeit nicht als schrecklich empfinden, da, ich war frei. Frei?    Was ist frei? Und was ist Freiheit? Die einen meinen, es währe Freiheit wenn alle anderen Sie am Arsch lecken können und andere sagen, es sei Freiheit wenn sie an anderen Ärschen lecken können. Ich meine, sowohl das eine wie das andere ist recht martialisch und hat mit Freiheit nicht viel zu tun, leider leben wir in einer sehr martialisch geprägten Welt, in der der Schwachsinn Hochzeit hat. Wirkliche Freiheit gibt es nur im Kopf und das auch nur wenn man sich diesen Luxus leisten kann und will. Alles andere ist Lug und Trug und wird auch immer Illusion bleiben. Es gab eine Zeit, da sind die Menschen ausgezogen um frei zu sein und als sie angekommen waren, wurden sie unfreier den je. Freiheit ist immer das was gerade nicht da ist und wenn es erreicht wurde, muss festgestellt werden das es doch nicht das ist für welches es gehalten wurde und das Ziel woanders ist. Die Jagd nach dem schnöden Mammon wird als Freiheit betrachtet, das Geld soll die Freiheit bringen, aber für wem? Für den der es hat oder für dem der es haben möchte? Und wenn er es hat, was dann? Dann muss die Neuerrungene Freiheit bewart und geschützt werden, Sie macht einen zum Sklaven und nicht frei. Also, was ist Freiheit? Die Einsicht in die Notwendigkeit, also die Erkenntnis, das Wissen und das entsprechende Handeln? Wenn dieses so sein sollte, dann bedeutet die heutige Zeit, im heutigem System mehr Unfreiheit, da niedre Bildung und mehr Egoismus, als im vergangenem System, in welchen ich hinein geboren worden bin. Und welches, als umso verwerflicher dargestellt wird, in Abhängigkeit der Unfähigkeit die Probleme der Neuzeit zu lösen.

Nun ist es eine halbe Stunde später als gestern und da ich heute wieder etwas tun muss, werde ich jetzt zu Bett gehen.