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Auch wenn die Reihenfolge nicht stimmt.

Dieser Eintrag stammt von Tolo Am 10.12.2006 @ 01:08 In Gedanken | Keine Kommentare

[1] Schreckensturm

[2] Der Link zeigt den Zusammenhang.

Hallo Terri,
kommt immer darauf an, was man erreichen möchte.
Eine Diskussion kann natürlich auch auf Talkshowniveau geführt werden, jeder postuliert seine Meinung und auf den Anderen wird nicht eingegangen, oder nur ihm zugestimmt, weil er Recht hat, oder seine Meinung negiert, weil er Unrecht hat, Begründung, Fehlanzeige, ein jeder vertritt seine absolute Wahrheit!
Wer Interesse daran hat, eine Diskussion zu verfolgen, wird dieses auch tun, egal wie lang die Traktate sind, wichtig ist die Substanz, welche geboten wird.
Ich z.B. verfolge hier so manche Diskussion, ohne mich daran zu beteiligen, dabei lege ich wiederum mehr wert auf Inhalte und eine nachvollziehbare Darstellung, Schlagwortanalytik dagegen lehne ich ab, wie auch „Kreislaufdiskussionen“ in welchen immer wieder zu den alten Wahrheiten zurückgekehrt wird, da nicht Gegenstand der Diskussion Erkenntniszuwachs ist, sonder der Wunsch zur Bekehrung.
Aber nun zurück zum Thema:
- ganz davon abgesehen, dass ein BGE nicht gerade mit geringen Änderungen verbunden währe, sind selbst die von Dir angesprochenen Veränderungen recht fragwürdig.
„1. Einführungund der Umweltnützungsteuer und der
2. Umweltverbauch Steuer und der
3. Installierug der Boden AG. „
- zu 1.) Einführung einer Umweltnützungsteuer … schon ein Problem, was soll besteuert werden? Die Nutzung der Umwellt, die Vernutzung der Umwelt, eine Gewissensberuhigungssteuer,  ich habe ja bezahlt, also kann ich meinen Interessen entsprechend Nutzen, der Gebraucht schlisst den Missbrauch nicht aus.
- Zu 2.) Umweltverbrauchsteuer, ist eigentlich vom ersten nicht zu trennen, Nutzung bedingt auch immer Verbrauch.
- Zu 3.) Die Boden AG, eine Verwaltungsstruktur, nur warum als Aktiengesellschaft? Aktien sind eine Möglichkeit zur Kapitalbeschaffung, wo es doch eigentlich um die Verwaltung von Werten geht, also die Verwaltung des Grund und Bodens, der damit verbundenen Rechte und die Verteilung des Erlöses, als BGE.
Und wenn Du schreibst: „Es ist nicht gegen ihre Interessen. Das Sozialprodukt gerecht zu verteilen garantiert den sozialen Frieden = optimale Bedingungen für die seine Produktion.“
Nun ist der soziale Frieden ein Interesse des Kapitals?
Sind optimale Bedingungen für die Produktion ein Grundinteresse des Kapitals?
Dem Kapital ist dieses egal, es interessieren nur optimale Bedingungen zur Kapital Verwertung. Wenn sozialer Frieden diese verbessert, so auch dieser, wenn nicht, da er Geld kostet, dann ist er nebensächlich, fürs Kapital ohne Bedeutung, dieses sieht man besonders gut an den kriegeririschen Ambitionen, und Krieg hat nun wahrlich nichts mit sozialem Frieden zu tun.
Was die optimalen Produktionsbedingungen betrifft, und sie gleich zusetzen wären mit optimalen Kapitalverwertungsbedingungen, so spielen sie eine entscheidende Rolle, sollten sie aber auf die Bedingungen der Produktion bezogen sein, so sind sie nicht so bedeutungsvoll, da wird so gar unter schlechten Bedingungen produziert, wenn der Profit höhere Erwartungen erfüllt.
Wie schreibt [3] Marx im Kapital: „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren (anfeuern).“
Da hat sich bis heute nix geändert und aktuelle Ereignisse, wie Bestechungsskandale, Kriegseinsätze etc. sind genug Beweis dafür. Es wäre Illusion, das auf Profit freiwillig verzichtet würde.
„Ein Modell zeigt die Möglichkeit der Realisierbarkeit.
Ein Projekt beweist sie.“
Schreibst Du, aber Deine Ansichten sind reine Theorie, vom Modell noch weit entfernt.
Gruß Tolo


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[3] Marx im Kapital: http://www.ml-werke.de/marxengels/me23_000.htm

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