Ein Leserbrief.

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Vorwort:

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Ein Leserbrief.  
 Beitrag in der Mitteldeutschen Zeitung vom 17.02.2007, Quedlinburger Hartz Bote, Seite 9 und Kommentar ebenda Seite 10. Zu „Quedlinburg verliert Wettlauf um Edeka“ und kann damit nur gewinnen, nicht das ich etwas gegen Edeka hätte, ganz im Gegenteil, wir machen sogar jede Woche unseren Wocheneinkauf im Edeka, um mal ein bisschen Schleichwerbung zu machen und das auch noch in Quedlinburg! Im Gegensatz zum Kommentator, welcher ja der Meinung ist: „All das sind untaugliche Mittel, die bestenfalls geeignet sind, Edeka ganz zu verlieren.“ Bin ich nicht der Meinung das Edeka aus diesem Grund die Märkte in Quedlinburg schlissen wird und vielleicht ist auch aus diesem Grund die Entscheidung für Halberstadt gefallen? Sicher sind 100 Jobs nicht von der Hand zu weisen und Quedlinburg könnte sie wahrlich gebrauchen, Halberstadt aber auch und sicher ist die Investition auch nicht von der Hand zu weisen, aber würde Quedlinburg wirklich davon profitieren? Braucht diese Stadt wirklich noch 3500qm Verkaufsfläche mehr und zu welchen Preis?

Es würde ein neues Einkaufzentrum errichtet werden, mit all den begleitenden Geschäften, den die zwei „Großen“ würden sich ergänzen wollen, schon der Attraktivität wegen, nur steigt aus diesem Grunde gleich die Kaufkraft, der Quedlinburger Bürger?

Nein, genauso wenig wie die der Halberstädter Bürger, sie würde sich nur anders verteilen, es würde nicht ein Eurocent mehr in der Stadt bleiben, und wo würde das Unternehmen seine Steuern zahlen?

Halberstadt wird genauso viel davon haben wie Quedlinburg und schauen wir uns doch mal um in Quedlinburg, wenn vom Kornmarkt/Bockstrasse, über den Markt, bis zur Steinbrücke und Word, Quedlinburg überdacht werden würde, hätte Quedlinburg eines der größten Einkaufszentren überhaupt, aber wozu ein Dach, manchmal scheint auch die Sonne.

Möchte sagen, die Angebote in Quedlinburg sind nicht schlecht, an der Ausführung kann noch gefeilt werden, Kaufkraft gewinnt diese Stadt zurzeit durch den Tourismus, und Einkaufsmöglichkeiten gibt es genug und glücklicherweise nicht nur auf der grünen Wiese und dabei ist Edeka schon zweimal vertreten, mit eigenem Namen und wenn man schaut wer noch so zu der Kette gehört, nun ja, aber was soll es, 100 Arbeitsplätze sind eben 100 Arbeitsplätze, selbst wenn dieses vielleicht 150 Arbeitsplätze kostet, es ist es wert, ist es das wert?

Und wenn geschrieben steht: „„Es war schon überraschend, dass das Landesverwaltungsamt zustimmt, nachdem es immer erklärt hat, dieses Projekt wäre für Halberstadt Gift“, meint …“ so bleibt nur zu fragen ob betreffendes Amt vielleicht Halberstadt vergiften möchte, egal, es wäre dieses auch für Quedlinburg, Gift.

Wovon Quedlinburg wirklich profitieren könnte, weil es Arbeitsplätze erhält und auch schafft, ohne andere zu vernichten, weil es Geld in der Region hält und auch für die steuerlichen Einnahmen nicht schlecht ist, wäre der Konsum von regionalen Produkten und Dienstleistungen, kleine Wirtschaftskreisläufe, welche einander bedingen und auch die kleinen Geschäfte, tragen ihren Teil dazu bei, auch wenn diese oftmals nur ihren Besitzer nähren.

Nachwort:PS. Wenn ich den Beitrag und auch den Kommentar betrachte, so frage ich mich ernsthaft, wo diese Herren einkaufen gehen, aber wahrscheinlich schicken sie ihre Frauen. Wie es auch immer ist, sie könnten ja auch fragen. 

8 Responses to “Ein Leserbrief.”

  1. Selbst says:

    Nun wurde dieser Leserbrief nie an die Zeitung geschickt und das hatte auch eine Ursache, von meinem Computer hat die Festplatte den Geist aufgegeben und ich musste mir ein Ersatzgerät zulegen. Jetzt hoffe ich natürlich, das nicht alle Daten verloren sind und noch welche zuretten. Nun ist aber Zeit vergangen und die Aktualität, zum Beitrag nicht mehr gegeben, somit werden ich es hier belassen, als ein Gedanke, zu einem Text.

  2. kucaf says:

    Nun hatte ich den Leserbrief doch noch abgeschickt, per E-Mail, mit dem zweiten Leserbrief und heute ist er erschienen, auf der Seite 10 der MZ unter Lokales, leicht gekürzt, aber nicht Sinnentstellt.

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