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Gelesen zur Materialistischen Dialektik.
Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 27.2.2007 @ 20:47 In Gedanken | Keine Kommentare
In der [2] jungen Welt vom 26.02.2007 fand sich ein Beitrag zum 80. Geburtstag des Philosophen Hans Heinz Holz, dem junge Welt gratulierte. Nun sagte mir der Name nicht viel, eigentlich gar nichts, was wiederum nicht viel zu sagen hat, da meine Kenntnisse der Philosophie eher autodidaktischer Natur sind, zwar ausreichend meine Anschauungen zu vertreten, aber es an tiefe mangelt.
Interesse weckte die Textüberschrift: „Materialistische Dialektik hat derzeit keine große Lobby. In >>Einheit und Widerspruch<< zeigt Hans Heinz Holz, warum das so ist und warum das so ist und warum sich niemand davon abhalten lassen sollte, sie zu studieren.“
Ja die Dialektik, die materialistische, sie hatte es mir auch einmal angetan, gern hätte ich sie studiert, sollte aber nicht sein.
Beschäftigt hat sie mich mal und sie wirft viele Fragen auf, auch die Beschränktheit ihrer Anwendung habe ich kennen gelernt, weg von Hegel, hin zu Marx, basierend auf Zitaten, es wurde eben genommen was passte und wie für vieles progressive Denken kennzeichnend, wird ihm keine Beachtung beigemessen, oder gar negiert und wenn letzteres auch nur Ignoranz ist, in einer Zeit des Niedergangs.
Hegel stand am Anfang, er begleitete das heutige System in einer Phase des Aufstiegs, aber was ist aus ihm, aus der von ihm entwickelten Dialektik geworden, in der Phase des Niedergangs?
Ja die Moderne, sie entwickelte sich und entwickelt sich, es ist Entwicklung, nicht Statisch, auch wenn es Bestrebungen zum manifestieren gibt, es währe wie das Anhalten der Zeit, Stillstand, Tod, ist es nicht, daher die Flucht in die ewige Wiederholung.
Wiederholung, es bleibt wie es ist, Veränderungen gibt es nur innerhalb des Systems und da hatte Hegel eines, welches in der Hegelschen Gegenwart abschloss, so wurde es mir mal vermittelt und nun setzt sich jemand, ein Philosoph gegen den Vorwurf dieses Systems ein.
Die Methode, von Marx übernommen, das System verworfen, das System als Beschränkung der Methode, ja so hatte ich es mal gelernt, Feuerbachs Materialismus und Hegels Dialektik und da ich Hegel, wie auch Feuerbach nie gelesen habe, schenkte ich dem Glauben, aber wie es mit dem Glauben so ist, er sollte gelegentlich durch Wissen ersetzt werden, hat nur einen Hacken, das wenigste kann man wissen, das meiste muss man glauben, aber da kommt uns gelegentlich die Praxis zur Hilfe und die Plausibilität.
Es wirft sich die Frage auf, ob nicht eine jedes System, welches ehrlich gemeint ist, in der Gegenwart enden muss, wenn man den Boden der Realität nicht verlassen will und sich auf das Gebiet der Wahrsagungen, der Mystik und der Spekulationen begeben möchte. Die eine andere Zukunft wird dadurch nicht negiert.
Wir nehmen an zu wissen was in der Vergangenheit war und sicher können wir dem auch sehr nahe kommen, vor Verklärung der selbigen schützt das nicht, wir wissen was in der Gegenwart ist, auch diese kann verklärt werden, aber was in der Zukunft sein wird, können wir nur vermuten, wissen werden wir es erst, wenn die Zukunft, Gegenwart geworden ist.
Oder so ähnlich, auf jeden Fall, hat es einen Grund, warum Dialektik heute keine große Lobby hat, in ihr wohnt etwas bedrohliches, für alles Bestehende.
Ich bin am Überlegen, ob ich mich nicht mal mit der Dialektik beschäftige und mir das besagte Werk gönne.
Aber vielleicht verstehe ich den Text auch falsch.
Gruß kucaf
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