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Ein interessanter Tag.
Dieser Eintrag stammt von Tolo Am 1.4.2007 @ 22:54 In Essen/Rezepte | Keine Kommentare
Ein interessanter Tag.
Nun war es heute ein interessanter Tag, obwohl drei Gäste kurzfristig unserer spätes Frühstück abgesagt hatten, zwei Bekannte noch gestern Abend und einer wurde heute früh krank, vielleicht war er es gestern schon, wer weis, jedenfalls gute Besserung, war es sehr interessant. Da aber der einzelne Gast, welcher absagte, Brötchen bestellt hatte und diese auch mitbringen wollte, musste ich nun selbst los und das brachte meinen Zeitplan etwas durcheinander. War aber kein Problem, hat trotzdem alles geklappt.
Die ersten Gäste erschienen 10.45 Uhr, also etwas früher und die anderen trudelten so nach und nach ein. Wir begannen mit dem Frühstück, es wurde auch Zeit, denn wir hatten noch nichts gegessen und waren nun doch schon einige Stunden auf den Beinen. Beim Essen entwickelte sich eine interessante Unterhaltung, die meisten hatten sich einige Zeit nicht gesehen und so gab es neues zu berichten.
Während des Frühstücks öffneten wir eine Flasche Wein, um diesen zu probieren und gleich war dieses auch ein Thema, welches uns weiter begleitete, es war ein Roter, trocken, von einem Weingut, welches an der Nahe beheimatet ist.
Vom Frühstück fand sich ein nahtloser Übergang zum zweiten Gang, einer Fischsuppe, welche ich gestern vorbereitet hatte und heute früh vollendete, vor dem musste aber der Fisch noch in die Röhre, also bereitetet ich das Blech vor, den Belag hatte ich am Morgen vorbereitet, Kartoffeln geschält, Knoblauch und Zwiebel gepellt, Paprika und Fenchel geschnitten, Tomaten und Pilze gewaschen. Nachdem das Blech geölt war, legte ich die Zutaten aufs Blech, die Kartoffeln, wie auch die Zwiebeln wurden dazu in Scheiben geschnitten und gleichmäßig verteilt, der Fenchel wurde klein geschnitten und die Knoblauchzehen gleichmäßig auf dem Blech verteilt, anschließend hakte ich etwas Dill, Petersilie und Fenchelgrün und streute diese über den Belag. Auf den Belag wurden die Tiefgefrorenen Fisch-Filets gelegt, und mit denn Fenchel, den Paprikastreifen, geschnittenen Lauchzwiebeln, sowie gehakter Petersilie und Dill bedeckt. Das ganze ab in den Ofen und 50 Minuten zeit geben. Die Fischsuppe, welche nun vor sich hin köchelte, hatte ich am Vormittag mit Wurzelwerk ergänzt und fügte, nachdem das Blech im Ofen war, den geschnittenen Fisch hinzu, welcher als Einlage gedacht war.
Zum Fisch machten wir uns einen Weißwein auf, dieser kam aus Baden, vom Kaiserstuhl und passte sehr gut dazu. Als erstes ließen wir uns die Fischsuppe schmecken, sie war wirklich gelungen, übrigens die erste Fischsuppe, welche ich selbst zubereitet hatte. Über den Verzehr der Fischsuppe und weiterer Gespräche, garte der Fisch in der Röhre fertig, diesen Servierten wir auf dem Blech, mit Reis, er schmeckte sehr gut und vor allen die einfache Art der Zubereitung überrasche die Gäste. Zum Dessert gab es dann noch einen schönen Kuchen und damit war ein nahtloser Übergang zum Kaffee geschaffen worden, denn mittlerweile war es schon 16.00 Uhr. Gegen 16.30 Uhr verließen uns unsere Gäste und wir machten noch einen Spaziergang durch die Stadt, zu einen Park, wo es einen Spielplatz gibt. Das Wetter war immer noch herrlich und wir genossen die Sonne, gegen 18.30 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg, den zu 19.00 Uhr waren wir zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Diese ist nun auch Geschichte, aber ich muss sagen, ein schöner Tag, gut gegessen, zufriedene Gäste gehabt und selbst zufriedener Gast gewesen und wenn ich daran denke, das nächstes Wochenende Ostern ist, nun ja, eigentlich schon ausgeplant. Aber solange es Spaß macht und es nicht eintönig wird, ist nichts gegen zu sagen, die Runden sind immer anders und somit auch immer interessant. Aber morgen muss ich wieder los und aus diesem Grund, gute Nacht.
P.S. Nun ja, so trivial kann Leben sein, aber es ist Leben und es macht Spaß. Menschen treffen, sie bewirten, essen, trinken, unterhalten, sich bewirten lassen, essen, trinken, unterhalten und morgen hat uns der Ernst des Lebens wieder und es treten jene auf den Plan, welche einem Vorschreiben wollen, wie man zu leben hat und was man zu tun und zu lassen hat, auch das ist leben, aber nicht gerade die schöne Seite.
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