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Nun, ich habe mich geärgert, …

Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 11.4.2007 @ 09:50 In Tätigsein | 2 Kommentare

[1] Aus dem Turme wächst ein Baum. 

Nun, ich habe mich geärgert, ich gebe es zu, bin Spielball im Wind, aber lasse mich nicht treten.

Es vergeht Zeit und Termine werden verschoben, bevor ich meinen [2] Brief, mit Randglossen, angehängt waren zwei Motivationsschreiben für Verkäufer, älteren Datums, nicht die Verkäufer, die Schreiben, zurückerhielt und diesen auch gleich be[3] antwortete, hatte ich einen Termin, mit dem Mitarbeiter des Unternehmens, welcher uns die Tätigkeit angeboten und um unsere Unterstützung geworben hatte, einen Termin, für heute, 9.00Uhr, vereinbart. Aber wie das Leben so spielt, um 8.45Uhr klingelte mein Handy, welches ich zum laden in einem anderem Zimmer hatte und somit den Ruf nicht entgegennehmen konnte. Aber ein entgangener Ruf, ist kein verlorener Ruf, es gibt ja Rufkennung und so rief ich umgehend zurück. Nach dem ich den Herren erreicht hatte, teilte dieser mir mit, das er den Termin verschieben muss, da er eine Vorrichtung verkaufen, einrichten oder was auch immer muss, um eine Woche.

Toll, was soll man da machen, eigentlich ging es uns nur noch darum, dass ich für meine Tätigkeit auch entsprechend ent[4] lohnt werden wollte, ansonsten verzichten wir auf weitere Zusammenarbeit. Aber 15 Minuten vor der Angst, und was hatte nicht alles in den Randglossen gestanden, von den hehren Aufgaben eines Verkäufers, den hohen Anforderungen, welche ein freier Handelsvertreter erfüllen muss und welchen Sie selber nicht gerecht werden, was stand da nicht von Egoismen, welche man nicht pflegen sollte, dabei ist es mir um gerechten, oder zumindest den zugesagten Lohn, für meine Arbeit gegangen. Ein chinesischen Sprichwort wurde bemüht, welches auf den Vorteil des Anderen verweist, welchen man im Auge haben sollte und habe ich das nicht, wenn ich mir Gedanken über den Verkauf mache? Den Vorteil des Unternehmens, dieses hatte den meinigen Vorteil aber nicht im Auge, denn in diesem Falle bin ja nun ich der Andere, aber was soll es, wahrscheinlich bin ich ihnen ein Dorn im Auge, welchen sie bemerken, trotz des Balken im eigenem Auge, es geschehen eben noch Zeichen und Wunder.

Nun, der Termin ist verschoben und ich habe Zeit hier zu schreiben. Bevor ich, in die Tastatur klapperte, war ein Besuch auf der Internetseite des Unternehmens ganz hilfreich. Neben den verschiedensten Angeboten, der Produktpalette etc. findet sich auch ein Verweis auf einen Stellenmarkt. Das Unternehmen sucht Mitarbeiter, für den Außendienst, engagierte Mitarbeiter, versteht sich, nur wie ich gesehen habe, kann das Unternehmen mit solchen nicht viel anfangen, was das Unternehmen braucht, sind funktionierende Mitarbeiter, welche keine Fragen stellen, keine Ideen äußern, losmarschieren und nicht über schlechte Bezahlung klagen.

Aber wenn dem [5] Link gefolgt wird, und nur allein diese Werbung um Mitarbeiter Beachtung findet, so kann festgestellt werden, wie recht ich mit meinen, in den Vorhergehenden Schreiben dargelegten, Ansichten habe, im Bezug auf den Shopverkauf, für dessen Aufbau wir angesprochen wurden. Hat mit dem hier gesuchten nicht viel zu tun, da Mitarbeiter für den Direktvertrieb benötigt werden, wie es aus der Stellenbeschreibung zu entnehmen ist. Bestimmte Voraussetzungen sollte man auch erfüllen und das Einkommen besteht aus Fixum und Provision nach Vereinbarung, Arbeitsgerät muss selbst mitgebracht werden (PKW und Führerschein) und selbstverständlich ist man bei der Einarbeitung und beim Start behilflich.

Wie das aussieht habe ich gesehen, gemerkt, erlebt und wie sich an Vereinbarungen gehalten wird, auch.

Am Rande möchte ich noch bemerken, das ich von 1992 bis 2000, ausschließlich im Außendienst tätig war und das nicht gerade erfolglos, im Verkauf, in der Vermarktung, war ich seit 1990 tätig und die meiste Zeit davon auf Provisionsbasis. Zu neudeutschen Zeiten, war ich gerade einmal 16 Monate angestellt.

Aber so geht es einen, wenn man es mit Technokraten zu tun bekommt und immerhin, steht auf der Visitenkarte, des Mitarbeiters der Firma, welcher uns geworben hatte, Prokurist, nur entscheiden kann er nicht, darf er nicht, oder will er nicht, vielleicht traut er sich auch nicht, auf jeden Fall ist er feige und geht uns aus dem Weg und wen wir selbst nicht einen Termin gewünscht hätten, hätte er sich wahrscheinlich nicht wieder gemeldet. Der Mut des Unternehmertums und dessen beste Lakaien, von der Funktion her Entscheidungsträger, vom Gebrauch her Machtlos. Ja, so ist das Leben, gebraucht wird der funktionierende Mensch, selber denken, unerwünscht, es wird gedacht und auch gemacht, Arbeitsteilung eben.

Nur nicht den Trampelpfad verlassen und sollte es doch mal versucht werden, schnell zurück, wenn das Gras etwas höher wird und den Blick zu verdecken beginnt. Auf die Idee, über die Graßwurzel hinaus zu blicken, sich vielleicht auf die Zehenspitzen zu stellen, oder gar einen Hocker, von einer Leiter und anderen Vorrichtungen, welche der Horizonterweiterung dienen könnten, ganz zu schweigen, kommt man nicht.  


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aum/

[2] Brief: http://kucaf.de/?p=144
[3] antwortete: http://kucaf.de/?p=184
[4] lohn: http://kucaf.de/?p=164
[5] Link : http://www.weldit.de/index.php?page=125&language=1

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