September 2007
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Samstag, der 15.09.2007 in Quedlinburg.

Gestern war ich Demonstrieren,
denn Faschisten wollten hier marschieren,
viele fanden sich dagegen ein,
ich war wahrlich nicht allein.

Doch am meisten war vor Ort,
Polizei von da und dort,
in voller Rüstung, vielleicht nicht gern,
der Schlagstock ersetzte den Morgenstern.

Sie traten Martialisch in Augenschein,
und zeigten uns, gegen wem sie sein,
bedrohlich waren sie anzuschauen,
über den Rücken lief mir ein Graun.

Sie waren in schwarzer Robe und auch Grün,
in ihrer Begleitung, durften wir zur Stadt rein ziehn,
Die Faschisten blieben zurück,
sie gingen später ihr Stück.

Sie marschierten, begleitet wie wir,
doch ohne Widerstand,
so manche Straße entlang,
verkündend ihren Gesang.

Die Polizei, die man geschickt,
und welche Schützen sollte,
sie tat auch das gewollte,
sie schützte den „nationalen Widerstand“.

Die Gegendemonstranten, wurden auf den Markt verband.
Und unterdrückt war da der Widerstand.
Der Markt blieb sauber,
er war zu bunt.

Die Faschisten taten ihre Wahrheit woanders kund,
sie zogen ihre Wege ganz ungestört,
unser Protest, von Ihnen nicht gehört,
die Polizei sorgte, das sie nicht gestört!

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