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Zur Gewalt, eine gewaltige Diskussion!
Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 19.9.2007 @ 20:01 In Entliehen | Keine Kommentare
Entliehen zum Gewaltthema.
Es stellt sich die Frage, nach dem Ziel der Auseinandersetzung. Bedenkenswert!
[1] Hallo,
„Gewalt: Form der Ausübung der Macht durch Anwendung von Zwangsmitteln; Gewalt kann sowohl physisch als auch psychisch ausgeübt werden. Gewaltverhältnisse tragen zunächst stets einseitigen Charakter, können jedoch Gegengewalt provozieren.“
Hier hat sich ja eine gewaltige Gewaltdiskussion entwickelt, nur der ursprüngliche Gegenstand ging etwas verloren.
Von der Abnahme der Gewallt in der Gegenwart war die Rede und dem sollte widersprochen werden, ein Für und Wieder tat sich auf und die Quelle der Gewallt suchend, begab man sich in die Vergangenheit. Ja, die Quelle der Gewallt und gewaltige Beiträge wurden geschrieben, gewaltige Argumente ins Feld geführt und gewaltig mit Autoritäten geblufft, es wurden urzeitliche Stämme erwähnt und mittelalterliche Gebräuche. In der Neuzeit dann angekommen, ging es über die Evolution weiter zu den Genen, den genetischen Veränderungen, welche still zu stehen scheinen, obwohl sich diese nur sehr langsam vollzieht.
Zeit spielt da keine Rolle, das macht sie nur für uns Menschen und in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit umso mehr und so ist es auch nicht verwunderlich, das uns die „Langsamkeit“ des Lebens, wie Stillstand erschein.
Aber denken wir daran, das wir mit dem Schimpansen immer noch 98,5% unserer Gene gemeinsam haben und berücksichtigen wir dabei, vor wie viel Jahren sich die Entwicklungswege getrennt haben, so bekommt man vielleicht eine Eindruck von dieser Entwicklung.
Aber ganz davon abgesehen und unter Berücksichtigung unserer Problematik, der Gewallt, so frage ich mich: welchen Grund haben diese „Abschweifungen“, wie kommen wir von der Abnahme der Gewalt zu den Genen und was wird damit bezweckt?
Die Definition, welche ich brachte fand wenig Beachtung, auch wenn sie einmal nicht ganz hingenommen wurde, warum nicht, es fehlte die Begründung. Aber aus der Definition geht eines hervor, Gewalt ist an eine menschliche Gesellschaft, ab einem bestimmten Entwicklungsstand, geknüpft, sie ist Produkt menschlicher Tat. Sie ist unsere, des Menschen Schöpfung, eigentlich wieder der Natur.
Aber warum streiten wir uns eigentlich und welchen Sinn macht es Gewalt, gesellschaftlicher Entwicklung, oder genetischer Entwicklung zuzuordnen?
Und um nichts anderes geht es in dieser Diskussion, gegenwärtig.
Was mich natürlich wundert, auch wenn dieses unnatürlich erscheinen sollte, sind die Umwege und so möchte ich die Frage stellen, welchen Sinn hat es, die Frage so oder so zu beantworten, also die Quelle der Gewallt in den gesellschaftlichen Verhältnissen zu sehen, oder im menschlichem Gen, in welchem auch immer?
Interessant ist natürlich auch die Frage: welche Folgen die jeweiligen Antworten für unser praktisches Leben haben.
So wie der ursprüngliche Aufhänger, einem Zweck diente, mit dem Artikel auch ein Ziel verbunden ist, so hat auch die Beantwortung der Frage, nach der Quelle der Gewallt einen Gegenstand, ein Ziel, Konsequenzen!
Und bevor sich hier weiter über die Einzelheiten gestritten wird, könnten wir doch, der Entspannung wegen, vielleicht, über die Konsequenzen nachdenken.
Ich sehe zum Beispiel keinen Sinn ich dieser Diskussion, wenn der praktische Bezug verloren geht.
Gruß
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