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Rote Herbstkremsuppe.
Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 3.11.2007 @ 21:38 In Essen/Rezepte | Keine Kommentare
Rote Herbstkremsuppe.
Heute habe ich eine Herbstkremsuppe gekocht und es ist sogar gelungen, sie war lecker, aber auch etwas „schwer“.
Schon seit einiger Zeit wollte ich probieren, eine Kremsuppe mit Rother Bette zu kochen. Rothe Bette allein schien mir zu einseitig, also gesellten sich, zu den drei mittelgroßen Rüben, noch eine weitere, mittelgroße Rübe, eine Pastinake. Denn Rüben sollte das Feld aber nicht allein überlassen werden und so ergänzte ich den Reigen noch mit einer großen Kartoffel und einer großen Schwarzwurzel. Die roten Rüben wurden vorgekocht, so wie auf den Markt angetroffen, nur gewaschen, wanderten sie in den Topf. Nach zirka 10 Minuten Kochzeit wurden sie dem Topfe entnommen, kalt abgespült und von der Schale befreit.
In einem anderen Topf schmolz derweil etwas Butter dahin, soviel, das der Boden bedeckt war. Auf die zerlassene Butter kamen die grob gewürfelten Rüben und die ebenfalls grob gewürfelte Kartoffel, sowie die zerkleinerte Schwarzwurzel, anschließend erfolgte das gemeinsame anschmoren. Nach dreimaligem Umrühren bekamen die Würfel einen achtel Liter Rotwein zu trinken, worauf ein angenehmer Duft aus dem Topf strömte und nach nochmaligem Umrühren, drei mal, durften sich die Würfel noch an vierhundert Milliliter Sahne berauschen. Dem Guten aber nicht genug, wurden sie mit Rinderbrühe befüllt, bis sie abgedeckt waren, etwas Salz und Pfeffer, sowie eine Messerspitze scharfen Paprika rundeten alles ab und so köchelte sie eine gute halbe Stunde vor sich hin.
Die Würfel wurden zwar weich, aber so leicht ließen sie sich nun doch nicht aus der Form bringen, da musste der Pürierstab helfen. Und dieser tat seine Arbeit, nach dem die Würfel noch mit drei Esslöffeln gekochten Reis angefüttert waren, so lange, bis im Topf nur noch eine Formlose Masse war.
Nun gelingt nicht immer alles auf Anhieb und so wurde noch etwas Rinderbrühe hin zu gegeben, untergerührt und mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Damit die Suppe sich nicht ihrer nahtlosen Kremigkeit zu schämen brauchte, bekam sie als Einlage Schrimps und beim Servieren wurde ihre kräftig rote Farbe, mit etwas saurer Sahne, weiß durchzogen.
Uns hat es geschmeckt und deshalb zum nachahmen empfohlen.
Guten Appetit
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