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Jagertee?

Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 8.12.2007 @ 00:31 In Essen/Rezepte | 1 Kommentar

[1] Topf 

 

Hab einen Jagertee gemacht, eigentlich keine hiesige Spezialität, einfach nur übernommen und auf den Weihnachtsmarkt gebracht. Das ursprüngliche Rezept, welches man mir hatte zukommen lassen, habe ich etwas abgewandelt und es ist eine wirklich gute Mischung raus gekommen. Sie läst sich auch gut verkaufen, man kann auf den Geschmack kommen.

Hier einmal die Zutaten für das ursprüngliche Rezept: 16 Beutel schwarzer Tee werden mit 4 Litern Wasser aufgekocht, dazu kommen, nach dem der Tee durchgezogen ist und die Teebeutel entfernt, 4 Liter Rotwein, 4 Liter Orangensaft, 4 Liter Obstler, 250 Milliliter Zitronensaft, 2 Kilogramm Zucker, sowie 8 Zimtstangen, 10 Nelken und eine halbe Handvoll Zitronenschale.

War ein bisschen sehr süß und so habe ich den Zuckerzusatz halbiert. Dabei fällt mir gerade ein, das ich bei der morgigen Mischung den Zitronensaft vergessen habe, Muss ich morgen dran denken.

Da der Topf ein Fassungsvermögen von zwanzig Litern hat, nehme man 5 Liter Wasser und 18 Beutel schwarzen Tees, Wasser zum kochen bringen, und Teebeutel rein, kann ruhig ein Weilchen köcheln. Nach dem die Teebeutel entnommen wurden, kann 1 kg Zucker hinzugefügt werden und nach gründlichem Umrühren kann der Orangensaft und der Rotwein hinzu gegeben werden, je 4,5 Liter, sowie die 250 Milliliter Zitronensaft. In ein großes Teesieb kommen die acht Zimtstangen, ca. 10 Nelken und eine halbe Hand voll Zitronenschalen. Nachdem das Teesieb in den Topf gehängt wurde, wird das ganze wie Glühwein erhitzt und mit Obstler aufgefüllt, etwa vier Flaschen.

Dieser Trunk hat es in sich, schmeckt gut und wärmt kräftig durch, auch wenn wir nur noch milde Winter haben sollten.  

Auf jeden Fall wird er gern getrunken.

Da ich dieses das erste Mal gemacht habe und vordem noch nie Jagertee getrunken hatte, weiß ich natürlich nicht, wie treffend dieses Rezept ist, gern lasse ich mich eines besseren belehren. Was dem guten Geschmack keinen Abbruch tun wird.

Zum Wohle und demnächst werde ich über Kaminfeuer, oder Wilde Matilde, oder was sonst so noch nach denken.


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