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Gedanken zu Tibet.

Thursday, March 27th, 2008

Gedanken zu Tibet 

Proteste gegen das chinesische Vorgehen und der Ruf nach Sanktionen sind in „Volkes Munde“. 

Die Kleingläubigen und Einfältigen melden sich zu Wort.
Beschränktes, kleinbürgerliches Denken, traumatisiert durch eine Heilslehre, welche, auf Grund ihrer räumlichen Entfernung, den Realitäten entrückt, wahre Wunder an Friedfertigkeit, durch permanentes Tempelgebet, verspricht, macht sich Luft. Die Jäger der Illusionen sind los und das in einem Land, was seine Friedfertigkeit dadurch unter Beweis stellt, das es wieder angefangen hat, heiße Kriege gegen andere Völker zu führen.
Aber was so immer unter Freiheit verstanden wird, was auch immer die nationale Integrität betrifft, so scheut man sich nicht davor, mit zweierlei Maß zu messen.
Nicht nur das der Krieg nach Europa zurückgeholt, in dem Jugoslawien, durch NATO-Truppen zerbombt, wurde und es zur Mode geworden ist, nationale Integrität in Frage zu stellen, wo immer sie den eigenen Interessen zu wieder läuft, wird auch mal nationale Integrität eingefordert, wo diese seit hunderten von Jahren nicht mehr bestanden hat.
Dieses alles im Namen der Freiheit, natürlich, aber wessen Freiheit?
Die des Gottkönigs, das er sein Volk beherrschen kann, wie er es früher getan hat, mit Leibeigenschaft und gehirngewaschen Menschen, auch außerhalb der Klöster?
Der Mopp in Kutten rebelliert, er folgt seinen Herren und entspringt eigentlich einer längst vergangenen Epoche, dem Feudalismus. Was heute durch kleinbürgerliches, voreingenommenes und oberflächliches Denken, hofiert wird, hat spätestens die französische Revolution vom europäischen Kontinent gefegt, und das war bekanntlich eine bürgerliche Revolution. Im kleinbürgerlichen Gedankenkorsett hätte diese niemals statt gefunden.
Nun möge man von China halten was man will und es ist mit Sicherheit nicht alles Gold, was glänzt, es gibt sicher auch vieles, was der Kritik würdig ist, nur sollte man sich nicht der Frage, nach den historischen Ursachen verweigern.
Aber viel wichtiger ist, die Frage nach dem Warum?
Warum kommt es gerade, im Vorfeld der Olympischen Spiele, zu dieser Auseinandersetzung? Was wird damit bezweckt und wer kann einen Nutzen daraus ziehen, die Chinesen nicht!
So Dumm, wie manch einer, in seinem kleinbürgerlich, beschränkten und verklärtem Denken annimmt, sind die Chinesen nun wirklich nicht, also wem nutzt das ganze?
Den Olympischen Spielen könnte es schaden, ja, aber sollte nur dieses dahinter stecken, oder ist das ganze nur ein geschickt eingefädeltes Ablenkungsmanöver, um von anderen Problemen abzulenken?
Da gibt es nicht gerade wenige, da wären zum Beispiel die derzeitig geführten Kriege, aber auch die geplanten Kriege, nennen könnte man auch die Finanzkrise, welche dabei ist sich auszuweiten, und mit dem Erreichen der Realwirtschaft, eine kräftige Rezession hervorbringen wird. Ob die permanente Kriegswirtschaft der USA, dieses noch kompensieren kann, ist zu bezweifeln.

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