Ein Gedanke zu diesen(m) Gedicht(en), oder welches ist das Motiv?
Ganz davon abgesehen, das ich in einem anderem Block mir Kritik gefallen lassen musste, berechtigter weise und so ich mich weiter versuche, im Schreiben von Gedichten, so spiegeln diese eigentlich immer irgendwelche Zustände wieder, Ereignisse und manchmal auch Erkenntnisse.
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Archive for May, 2008
Ein Gedanke zu diesen(m) Gedicht(en)
Friday, May 23rd, 2008Getrübter Blick I.
Friday, May 23rd, 2008
Getrübter Blick I.
Getrübt der Blick,
Der Schmerz sitzt tief,
Der Schick, der ging verloren,
Das Elend war geboren,
Eine Empfehlung fürs Wochenende.
Friday, May 23rd, 2008Fischerfest in Walbeck.
Eine Empfehlung fürs Wochenende.
Dereinst besuchte ich eine Fischräucherei und an jenem, historischen Ort in Walbeck findet ein dreitägiges Fischerfest statt.
Wer diese Fischräucherei einmal näher kennen lernen möchte, für den bietet sich, mit einem Besuch des Fischerfestes, eine gute Möglichkeit. Sicher kann sich auch von der hohen Qualität der Produkte überzeugt werden.
Getrübter Blick
Wednesday, May 21st, 2008Getrübter Blick
Das Leben, oftmals so verfangen,
Und mancher hat sich aufgehängt,
Kam nicht zurecht, mit dieser Welt,
Und hat sich selbst ein Bein gestellt.
Gedanken zum Gedicht „Loslassen“
Tuesday, May 20th, 2008
Gedanken zum Gedicht „Loslassen“
Als junger Mensch hatte ich einen einschneidenden Traum, viel später hab ich ihn verstanden.
Es muss so die Zeit der Pubertät gewesen sein, da hatte ich einen immer wiederkehrenden Alptraum, ich fiel. Ja, ich bin gefallen, jede Nacht, aus meinem Doppelstockbett und jedes Mal wenn ich, warum auch immer, aus dem Bett fiel, versuchte ich mich festzuhalten.
Ohne etwas tun zu können rutschte ich zur Kante, meine Beine glitten hinüber und zogen den Körper hinterher, als mir bewusst wurde was geschah, gelang es nur noch mich mit den Händen an der Kante fest zu halten. Dieses war aber nicht so einfach, denn ein Sog zog mich immer weiter nach unten und unten war nichts, kein Boden, alles war schwarz. Ich kämpfte mit aller Kraft dagegen an, nur nicht in diesen schwarzen Abgrund fallen und es gelang mir immer wieder dieses zu verhindern, bis ich morgens schweißgebadet aufwachte.
Nach dem ich aufgestanden war und mich gewaschen hatte, frühstückte ich und fuhr mit dem Fahrrad zur Schule. Den Traum hatte ich schnell vergessen und am Abend ging ich wieder ins Bett, aber der Traum kam wieder und so manche Nacht noch leistete ich Widerstand, ich kämpfte und wollte nicht in den Abgrund fallen, ins Ungewissen, ins Unbekannte.
Mit der Zeit setzt vielleicht auch Gewohnheit ein und ich weiß nicht wie lange das so ging, gesprochen habe ich mit niemanden darüber. Irgendwann, warum auch immer, hing ich wieder am Abgrund, ich hielt mich aber nur kurz fest, da mir ein interessanter Gedanke kam: warum halte ich mich eigentlich fest, was würde passieren wenn ich loslasse?
Warum lasse ich eigentlich nicht los, es ist doch nur ein Traum und da kann einem eigentlich nichts passieren? Und ich ließ los und fiel und fiel und fiel in einen ruhigen, erholsamen Schlaf.
Dieser Traum kam nie wieder, aber was arbeitete in meinem Unterbewusstsein? Sollte ich die Angst vor Unbekanntem überwinden, oder hatte ich einfach nur Aufgegeben, oder ist es wichtig zu lernen auch mal los zu lassen?
Später einmal erinnerte ich mich daran und ich ließ los, eine wirklich interessante Erfahrung, es ist keine Kunst festzuhalten, die Kunst besteht im Loslassen! Und das ist, was die meisten Menschen nicht können, einfach einmal los zulassen. Es wir festgehalten bis es weh tut und darüber hinaus, die Angst vor Verlusten animiert zum festhalten, zum fest klammern und wird nicht all zu oft noch an etwas festgehalten, was eigentlich schon längst verlohren ist?
Alles was besteht ist wert das es zugrunde geht, wusste Goethe zu schreiben, und manchmal sind keine Fesseln, die festesten Fesseln, aber nur manchmal.
Loslassen!
Tuesday, May 20th, 2008
Loslassen!
Wir halten fest, an was auch immer,
Wir zeigen Kraft und Mut,
Wir halten fest, haben keinen Schimmer,
Wie gut, loslassen tut,
Freundschaft?
Sunday, May 11th, 2008Wo das Geschäft beginnt, hört Freundschaft in der Regel auf, sie verkommt zur Geschäftsbeziehung.
Zu Spät!
Friday, May 9th, 2008Zu Spät!
Das Leben einerlei oft ist,
Wenn man da nur vermutet,
Der Widerstand im Ansatz steckt,
Doch oft nach diesem auch verreckt.
Zeitreisen
Thursday, May 8th, 2008Zeitreisen:
Wenn Zeitreisen möglich wären, dann hätten wir schon lange Besuch aus der Zukunft bekommen.