Datenskandal ohne Ende
Leserbrief:
Fördern wir nicht das Datensammeln?
Sicher wird der Datenskandal kein Ende finden, solange das Geschäft mit Daten Gewinn abwirft. Wobei dieses auch nicht neu ist, mit Datensätzen wird schon lange gehandelt und desto umfangreicher diese sind, desto mehr wird verdient. Qualifizierte Datensätze haben ihren Preis. Nur woher kommen diese? Ist es nicht so, das in den jetzigen Skandalfällen, es um Daten geht, welche die Betroffenen zum großen Teil selbst gegeben haben? Wie sind Verträge abgefasst und steht da nicht immer etwas zum Datenschutz, welches in der Regel ziemlich schwammig formuliert ist? Und sind es nicht oft die Menschen selbst, welche ihre Daten „großzügig“ zur Verfügung stellen, nur weil ihnen ein Vorteil avisiert wurde?
In dem Artikel wird darüber geschrieben, dass konsequent und kompetent darüber diskutiert werden soll und was dann?
Der Glaube an den Klapperstorch macht vieles möglich und solange mit Daten Geld verdient werden kann, solange wird sich daran nichts ändern. Heute regen wir uns darüber auf und morgen holen wir uns unsere neue Kundenkarte und gehen wieder Punkte sammeln, in der Hoffnung einen Vorteil zu gewinnen. Nur wird dieses Illusion bleiben und wenn das Telefon klingelt, befindet man sich plötzlich in einer Warteschleife, oder man hat gewonnen, muss seinen Gewinn bloß noch anfordern. Anschließend gehen wir einkaufen, bezahlen mit unserer EC Karte und ziehen unsere Kundenkarte über den Scanner, einfacher können wir es den Datensammlern nun wirklich nicht machen.