Archive for September, 2008

Verklärung des Geldes.

Thursday, September 25th, 2008

Marktplatz 

Verklärung des Geldes. 

Geld, Geld, Geld und die pflege einer Illusion, oder auf dem Irrweg zur Lösung? 

Ein nettes Filmchen wird da gezeigt, aber so niedlich die Zeichnungen auch sein mögen und so angenehm die Erzählung auch ins Ohr geht, so falsch sind die Aussagen zum Geld. Geld ein Selbstläufer, nach dem es einmal erfunden wurde? Nun kann einer solchen Erzählung schon ein Anfang gegeben werden, selbst wenn dieser in der jüngeren Vergangenheit liegt und es möge auch der Zins ein Problem sein, aber ist er DAS Problem? Und ist die Idee zum Geld wirklich daraus erwachsen, weil man sich den Tauschprozess erleichtern wollte, oder ist diese Erleichterung nicht nur eine positive Nebenwirkung?  

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Der Geist des Geldes?

Wednesday, September 24th, 2008

Kommentar zum Kommentar dieses Beitrages.  

Anmerkung: 

Zwei Kommentare hab ich hinterlassen, einer meiner eigenen Tollpatschigkeit geschuldet. Der Anlas des kommentierten Beitrages ist natürlich nicht einmal so unernst, aber in letzter Zeit nicht selten. Da werden nicht nur hunderte Millionen € versenkt, in dem sie „versehentlich“ einem sterbenden Geldinstitut hinterher geschmissen werden, sondern es werden sogar Banken für weit aus geringere Summen verscherbelt, nach dem diese mit Milliarden Spenden des Staates wieder belebt wurden und zu guter letzt gibt es noch eine Anständige, milliardenschwere Bürgschaft mit.  

 

Der Geist des Geldes? 

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Regen

Tuesday, September 23rd, 2008

Cafe´s 

Regen 

Er stand auf vom Sofa, auf welchen er gesessen und durch die Fernsehprogramme geschalten hatte. Nebenbei hatte er eine Tüte Käsebällchen gelehrt und ist zur Erkenntnis gekommen, dass es nichts Interessantes zu entdecken gab. Nun war er aufgestanden, ging zum Küchentisch und nahm sich einen Apfel, aus der darauf stehenden Schale. Regen, dachte er, als er aus dem Fenster blickte und über den Balkon in Richtung Kirche schaute. Regen, welcher auf die Blätter der Bäume fiel, an diesen hinab glitt und dann weiter zu Boden fiel. Regen sagte er und bewegte sich in Richtung Treppe, Regen, Regen, Regen, Regen, Regen, Regen, wiederholte er mit den verschiedensten Betonungen, als er die Treppe hinab in die erste Etage ging. Regen, welcher schon Schwermütigkeit hervorrufen konnte und er war heute schon durch den Regen gegangen, er musste zur Post und anschließend holte er sich einen Auftrag ab, welche es viel zu wenig gab, um davon leben zu können. Regen, dachte er, Regen bringt Segen, oder nicht, so taucht er alles ins Nass und wäscht vieles rein. Regen und es ist September, dem folgen Oktober, November und Dezember und wieder wird ein Jahr vorbei sein, verstrichen wie viele vordem und das ohne das sich im wesentlichen etwas bewegt hat. Und doch hat sich so vieles bewegt, vieles hat sich verändert, nur waren es nicht immer die gewollten Veränderungen, aber welche Veränderungen wollte er eigentlich? So richtig wusste er es nicht, er dachte nach. Regen, sanfter, etwas kalter Regen, es macht keinen Spaß durch ihn zu gehen, aber es geht lang und er verteilt seine reinigende Wirkung. Regen fällt, und die Tropfen binden nicht nur Staub, welchen sie wieder zur Erde befördern, ihn dort liegenlassen, um wieder zu verdunsten oder im Erdreich zu verschwinden. Ein Werden und vergehen und doch ist es jedes Mal anders. Regen im Herbst … und es kam ihm ein Gedanke, ja, eigentlich könnten die Pilze gut wachsen, Hallimasch vielleicht, wäre die rechte Zeit.    

Gelegenheit.

Tuesday, September 23rd, 2008

Pantomime 

 

 

Nicht die Gelegenheit macht den Dieb, sondern die Nichtgelegenheit!

 

 

A & B & ANMERKUNG zum Geld.

Saturday, September 20th, 2008

 ot.

 

A.) Menschen, bei denen Geld keine Roll spielt, sind in diesem System privilegiert, da sie sich vor diesem nicht beugen müssen. Traurig nur, das es viele trotzdem tun!   

 

B.) Geld spielt keine Rolle, wenn es fern bleibt, solange es Tangiert und diese Annäherung zum Leben reicht, so kann dieses nur von Vorteil sein!  

 

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Leserbrief 19.09.08

Friday, September 19th, 2008

Leserbrief zum Beitrag: „Holtmann: Natürlich war die DDR ein Unrechtstaat“MZ vom 18. September 2008 Seite 3  Mitteldeutschland.  

Wissenschaftler? 

Das lesen aus dem Kaffeegrund und die Erkenntnis, dass nicht sein darf, was nicht sein sollte, scheint die hohe Schule der Politologie zu sein. So beantwortet Herr Holtmann, „die Frage, ob die DDR ein Unrechtsstaat war“, obwohl er diese „für indiskutabel“ hält. Nun ist es eben so, wenn eine Frage auch „indiskutabel“ sein sollte, so kann sie doch beantwortet werden, nur warum sollte darüber nicht diskutiert werden? Dass es auf Fragen durchaus mehrere Antworten geben kann, vor allen wenn diese komplexer Natur sind, spielt anscheinend keine Rolle, es kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Das Antworten durchaus vom Standpunkt des Betrachters abhängig sind, welches sicher auch für die Antwort des Politologen zutrifft, wird einfach negiert.  

Das aber Kontrastfolien für die Herleitung verantwortlich sein sollen, kann getrost bezweifelt werden, da diese nicht auf Bäumen wachsen, sondern realen, gesellschaftlichen Bedürfnissen entspringen und von Menschen angefertigt werden. Die Argumentation des Politologen Holtmann beschränkt sich auf ab gedroschene Floskeln und mystifizierte Begriffe wie „freien Wahlen, Rede- und Reisefreiheit und einer Unabhängigkeit der Medien vor allem die Gewaltenteilung mit unabhängigen Richtern und einer unbeeinflussbaren Rechtsprechung und -anwendung.“ Das diesen Ansprüchen nicht einmal im Allgemeinem dieses System gerecht wird und das sie sich als Makulatur erweisen, dürfte nach 19 Jahren so ziemlich jeder Ostdeutsche schon erfahren haben. Auch die Abhängigkeit dieser Ansprüche/Freiheiten vom Geld hat sich der Erfahrungswelt sicher nicht entzogen. Diese Begrifflichkeiten werden aber über die Gesellschaft erhoben, in dem sie als absolut und immer geltend benannt werden, dass sie damit auch außerhalb der Gesellschaft platziert werden, spielt keine Rolle. Es spielt auch keine Rolle wie diese ehernen Ansprüche heute umgesetzt werden, genauso wie der Herr Politologe den Beweis für seine Aussagen schuldig bleibt. Er wiederholt nur den allgemeinen Verriss und stellt Recht gegen Unrecht. Ganz davon abgesehen, das Recht nicht nur ein Produkt des Unrechts ist, sondern dieses auch hervorbringt, handelte es sich um zwei verschiedene Rechtssysteme, welche an gegensätzlichen Interessenlagen orientierten. Zu guter letzt gibt es noch Schmalz auf die geschundene, ostdeutsche Seele, ohne jedoch den erhobenen Zeigefinger zu vergessen. Und wer auch immer die Oberhoheit über Definitionen hat, so ist zu lesen: „Holtmann warnte davor, die Definition des Unrechtsstaates gegen persönliche, positive Wahrnehmungen aufzuwiegen: “Das kann man nicht. Wer so argumentiert, begibt sich auf den Weg der Systemverharmlosung.” Die Grenze zwischen Rechts- und Unrechtsstaat sei klar definiert.“ Nun werden den ostdeutschen Seelen schon mal „persönliche, positive Wahrnehmungen“ zugebilligt, aber Achtung, diese sind nur Täuschung, denn die alleinige Wahrheit und das Recht der freien Interpretation fällt nur der „Wissenschaft“ zu und spezielle den Politologen. Nur diese wissen genau, wie die Menschen im Osten gelebt haben, welchen Leiden und Qualen sie ausgesetzt waren, welche letztendlich zu kollektiver Fehlinterpretation ihres eigenen Lebens führt. Dank der Weisheit des Politologen, welcher das Volk zum wahren Glauben führt und dieser bedarf ja bekanntlich keines Beweises.

 

Welcher Staat ist schon natürlich?

Friday, September 19th, 2008

Leserbrief, erste Gedanken und Anmerkungen, welche nur zum Teil eingeflossen sind.  

 

Anmerkung: Welcher Staat ist schon natürlich? Anmerkung Ende.

 

Holtmann: Natürlich war die DDR ein Unrechtsstaat

erstellt 17.09.08, 20:17h, aktualisiert 17.09.08, 20:48h

Halle/MZ. Der Hallenser Politologe Everhard Holtmann hält die Frage, ob die DDR ein Unrechtsstaat war, für indiskutabel: “Natürlich war die DDR ein Unrechtsstaat, das lässt sich einfach von der Kontrastfolie, dem Rechtsstaat herleiten”, sagte Holtmann.“

 

Anmerkung: Nun hält Herr Holtmann die Frage, ob die DDR ein Unrechtsstaat war, für indiskutabel und schiebt gleich eine Antwort hinterher. Das nun dem demokratischen Rechtsstaat eine Reihe von Strukturmerkmalen zuzuordnen sind, wird wohl kaum zu bestreiten sein, genauso wenig wie zu bestreiten ist, das in der DDR ein anderes Recht, dem System entsprechend, galt. Und es ist sogar so, das einiges Recht „nicht“ vorhanden war, eigentlich das Recht schon, nur nicht die Rechte.  

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Mistrauen, Bemerkung.

Thursday, September 18th, 2008

Mistrauen

*

Ein Gedicht, welches durch eine Tätigkeit zum Kaiserfrühling inspiriert wurde. Der Kaiserfrühling beginnt Ostern und endet mit einem Mittelalterspektakel auf dem Schlosshof und dem vorgelagerten Straßen und Plätzen am Pfingstwochenende. Ich arbeitete in einem Stand, welcher Getränke feilbot.   (more…)

Friedensgebet

Thursday, September 18th, 2008

Friedensgebet

 

Einen Text hab ich gelesen,
verklärt und absolut,
Gebete um der Jugendwillen,
versprüht wurde da Mut.
Um Jugendarbeit ist´s gegangen,
in dieser Stadt,
sehr eingeschränkt,
auch stumpf und platt schien das Verlangen,
verklärt des Glaubens eingedenk.
Vergangenheit, sie war gewesen,
Bewegung hatte sie gebracht,
man dachte, so, es wird genesen,
wenn’s da nur richtig, kräftig kracht.
Gebete hatten sie gesprochen,
im Frieden, für den Frieden nicht allein,
sie kamen schnell hervor gekrochen,
was da noch war, sollt nicht mehr sein.
Ob sie nun wussten was sie taten?,
es lag gewiss ein Sinn darin.
Und eine Welt, sie wurd verraten,
es folgte Tat auf Tatensinn,
man konnte tun, was man auch wollte,
es setzte durch sich der Verrat.
Sie haben gebetet für den Frieden,
und zeugten doch des Krieges Saat!
Wenn Kinder in Schützengräben liegen,
ob sie in Trauer weiterziehen?
Sie werden beten, für den Frieden,
und haben nur den Krieg im Sinn! 

7 Stimmen weniger, als 6000!

Tuesday, September 16th, 2008

Rathaus 

 

7 Stimmen weniger, als 6000!  

Heute war die Übergabe der Stimmen, oder besser, der Unterschriftenlisten. Eigentlich wäre es angebracht gewesen, diese Übergabe vor dem Rathaus vorzunehmen. Leider wollte keiner der verantwortlichen Damen und Herren, von entgegennehmender Seite, dieses tun und so erfolgte die Übergabe im Dienstzimmer des entsprechenden Mitarbeiters der Stadt. Von Seiten des Bürgerbündnisses waren einige Beteiligte anwesend, von Seiten der Stadt nur die, welche benötigt wurden. Der Bürgermeister selbst hat sich nicht blicken gelassen, obwohl seine Anwesenheit eher für ihn, als gegen ihn gesprochen hätte. Insgesamt wurden Listen mit 5993 Unterschriften abgegeben, welches ca. die Beteiligung von 1/3 der Wahlberechtigten entspricht und mehr als doppelt soviel ist, wie für den Bürgerentscheid notwendig sind. Jetzt werden die Unterschriften geprüft und wenn dieses geschehen ist, wird der Stadtrat darüber zu befinden haben.  

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