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Oktober 2008
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Archive für Oktober 2008

Engel II.

Engel II.

Engel, die da fliegen,
sie fliegen über Land,
Engel die da fallen,
sie fallen in den Sand,

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Kabarett November 08.

Kabarett November 08.

Heute als E-Mail erhalten und solang ist es nun auch nicht mehr.

Nein, es ist nicht zu früh, den nächsten Kabaretttermin für die Reichenstrasse anzukündigen! Wer weiß, was die Leut so alles zum reformierten Helloween-Wochenende tun …

 

Fr., 7.11.2008, 20:00 Uhr

Kabarett NOTBREMSE (Wuppertal):

“Kurzschluß in der Oberleitung”

Das neue Programm hatte gerade in Wuppertal Premiere! Und mit diesem kommen sie dann auch nach Quedlinburg. Die sechs Jugendlichen werden sich zu brandaktuellen Themen aus Medien, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und natürlich auch der Schule äußern. Die klugen Köpfe in Wirtschaft und Politik stehen wie immer unter Strom. Doch die Batterien sind entweder leer oder völlig überladen, Sicherungen und Widerstände stark überlastet. Immer häufiger kommt es zu Spannungsspitzen. Mit dem satirischen Multimeter in der Hand nehmen die Kabarettisten der Notbremse eine eineinhalbstündige Messung vor. Das Ergebnis in zwölf Fällen: „Kurzschluss in der Oberleitung“…
(der komplette Infotext: 
http://www.reichenstrasse.de/index.php?option=com_content&task=view&id=100&Itemid=26)

Wir können uns auf ein professionelles, hochaktuelles Programm freuen!! Übrigens präsentiert die Reichenstrasse dieses Programm in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung Kabarett e.V. die “Außer-Haus-Veranstaltung” des gleichzeitig in Aschersleben stattfindenden Kabarettfestivals. Ein Besuch dort am Samstag ab 10:00 Uhr ist absolut empfehlenswert! Infos gibts am Abend vorher in der Reiche oder unter http://www.bundesvereinigung-kabarett.de/

Also, nichts wie los und Karten für den 7.11. reservieren!
Die gibts per Tel. und Fax: 03946 - 2640 oder per E-Mail reichenstrasse1@gmx.de und in gaaanz dringenden Fällen per SMS an 017 55 11 06 07.

Und es soll ja nun auh bald wieder der Weihnachtsrummel einsetzen. Da ist doch gut beraten, wer rechtzeitig KABARETTGUTSCHEINE in großes buntes Packpapier eintüten kann. Die Gutscheine gibts nur in der Reiche, ganz sicher zu jeder der Kabarettveranstaltungen!

Noch zwei Hilfs-Tipps:

  1. Wer wieder mal den Termin am Freitag nicht realisieren kann, weil wieder anderweitig verplant, soll eine zweite Chance bekommen! Am Samstag spielt die NOTBREMSE im Kunsthof in Halberstadt: http://www.kunsthof-halberstadt.de/

  2. Der nächste Kabaretttermin für die Reichenstrasse findet am 5.12. statt mit den Hengstmannbrüdern aus Magdeburg. Vorbestellungen sind auch schon jetzt möglich!

Na dann, auf ein tolles Rest-Kabarett-Jahr!

Mit besten Grüßen


Kabarett-Organisation

 

…“

 

Was die Leute zu Helloween machen? Nun, vielleicht Kürbisse schnitzen, aber vielleicht wird auch eine Kürbiscremesuppe draus. Wer hat den Blödsinn eigentlich erfunden? Kann doch nur die Süßwarenindustrie und die Zahnarztinnung gewesen sein.

Bürgerinitiative

 

Bürgerinitiative gegen den Verkauf der Stadtwerke Quedlinburg.

 

Dem obigen Link folgend, findet sich eine Chronologie der Initiative.

Diese Initiative wird von Menschen der verschiedensten, politischen Richtung mitgetragen. So gehören ihr nicht nur Mitglieder des Bürgerforums Quedlinburg e.V., sonder auch Mitglieder der verschiedensten Fraktionen des Stadtrats, sowie politisch nicht organisierte, aber interessierte Bürger, an.

Die Bürgerinitiative trifft sich wöchentlich montags, 19:00 Uhr im Hotel Theophano.

Und Interessenten sind herzlich eingeladen!

Kein Leserbrief.

Kein Leserbrief.

Nun habe ich ein Schreiben an die Junge Welt geschickt, vielleicht gelingt es so, das Quedlinburger Problem, mir dem Verkauf der Stadtwerke, überregional bekannt zu machen. Auf der Suche nach Beispielen, bin ich sogar fündig geworden und habe einige im Internet gefunden, die Meisten aus der Vergangenheit, da nun aber nicht jeder über Internet verfügt, halte ich es für angebracht, jede Gelegenheit zu nutzen, um auf solche Probleme aufmerksam zu machen. Aus der Erfahrung heraus weis ich, das die Mitteldeutsche Zeit, als das regionale Blatt hier vor Ort, zwar Leserbriefe abdruckt, aber dieses nur im regionalen Teil. Damit soll der Ball bewusst tief gehalten werden, damit einzelne Beispiele nicht unbedingt Schule machen. Könnte ja ansteckend sein und so manch andere Bürgerschaft auf den Gedanken bringen, ihr kommunales Eigentum ebenfals zu waren. Und letztendlich brauchen solche Bewegungen, wenn sie erfolgreich sein wollen, jede Form von Öffentlichkeit.

 

An die Redaktion der Jungen Welt.

Per E-Mail: redaktion@jungewelt.de

 

 

Hallo,

 

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Nicht nur Halberstadt.

Hier habe ich einen Leserbrief geschrieben und da via Internet maximal 2000 Zeichen erlaubt sind, habe ich eine etwas gekürzte Version versand. Die Parallelen zu Quedlinburg sind bezeichnend, eine Lösung der finanziellen Probleme der Städte, durch den Verkauf kommunalen Eigentums, wird eine Illusion bleiben, da die Ursachen der Verschuldung in den seltensten Fällen dem Vermögenshaushalt zuzuschreiben, sondern eher dem Verwaltungshaushalt geschuldet sind.

 

Gekürzte Version:

 

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Das Prinzip Hoffnung.

Das Prinzip Hoffnung.

 

Nun habe ich als einer der vielen Besucher an der Stadtratssitzung, am 23.10.2008 im Quedlinburger Rathaus, teilgenommen. Ein interessantes Erlebnis, durchaus ein Lehrstück für die Beschränktheit der praktizierten Demokratie und so konnte nicht nur ich Zeuge, für manches Leerstück, so manches Demokraten, werden.

Nach dem die ersten Tagesordnungspunkte relativ schnell abgearbeitet waren, inklusive des „Wäschewaschens“, sprich der Enthebung einer Abgeordneten, welche ihre Fraktion verlassen hatte, aus ihrem Amt als stellvertretende Ratsvorsitzende, kam es zur Verhandlung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens.

Diesem Punkt waren auch meine Anwesenheit, sowie der der meisten anderen Gäste, geschuldet. Und wer gutes „Theater“ mag, konnte durchaus auf seine Kosten kommen und so manch eine „Mutation“ und „Sinnverdrehung“ erleben. Entsprechend der Vorlage, welche selbst zum Gegenstand der Diskussion, die zwischenzeitlich reichlich verwirrend geführt wurde, wurde, ging es um den eventuellen Beitritt des Stadtparlamentes zum Bürgerbegehren, oder eben um die Durchführung eines Bürgerentscheides im Januar.

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Gedanken zum Blog.

Gedanken zum Blog.

 

So kann nachgedacht werden und es wird nachgedacht, doch sollte das Denken auch Ergebnisse erzielen. Wenn ich den Blog so betrachte, muss ich feststellen, dass er sich zu einem Sammelsurium entwickelt hat und die verschiedensten Gedanken enthält. Dieses ist nicht nur an den Themen selbst zu erkennen, sondern auch an den einzelnen Beiträgen. Vor gut zwei Jahren wurde dieser Blog eingerichtet und hauptsächlich sollte er der Selbstfindung dienen. Über Jahre hinweg war die Beschäftigung mit bestimmten Themen ausgeblieben, dieses hatte die verschiedensten Gründe, zum einen war es die berufliche Tätigkeit, welche es zeitlich nicht zu ließ sich mit bestimmten Vorgängen intensiver zu beschäftigen, aber es war auch eine Art Resignation, welche durch persönliche Erfahrung geprägt war und letztendlich die Feststellung, dass Wissen was nicht regelmäßig aufgefrischt wird und erweitert, irgendwann nur noch unzureichend zur Verfügung steht und somit auch nur maximal mittelmäßig angewandt werden kann .

 

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Kurz bemerkt

Anmerkung:

Nicht die Wirtschaftskrise ist eine Folge der Finanzkrise, sondern die Finanzkrise ist eine Folge der Wirtschaftskrise.

In der öffentlichen Diskussion wird all zu oft dieser Bezug auf den Kopf gestellt. Ein Grund dafür ist die Verschleierung der tatsächlichen Ursachen. Gut zu erkennen sind die wirklichen Zusammenhänge dann, wenn betrachtet wird, warum diese Finanzblasen eigentlich entstanden sind. Am Anschaulichsten ist dieses an der US-amerikanischen Wirtschaft zu erkennen. Die immense Überschuldung hat sehr reale Ursachen und diente dem abschmelzen der Warenberge.

„Allgemeiner gesagt: Die kapitalistische Produktionsweise muss notwendig in die Krise geraten, wenn sie den Absatz ihrer Waren nicht im selben Maße wie ihre Produktivität steigern kann. Und das kann sie mit wachsender Produktivität und ohne Räume, in die sie noch expandieren könnte, immer weniger. Mit der Aufnahme von Krediten (z. B. indem neue Aktien ausgegeben wurden) und der Hoffnung auf späteres Wachstum ließ sich dieser säkulare Prozess eine Zeit lang verschleiern.“

Eine jede Ware realisiert sich letztendlich durch den Konsum und so wurde konsumiert, selbst wenn dieses auf Pump war und damit gepumpt werden konnte, wurden Werte künstlich erhöht.

Das Zitat ist diesem Text entnommen.

Das Fell des Bären …

Das Fell des Bären …

21.10.08

Zwei Beiträge in der MZ, heute gefunden und zielen in eine Richtung.

1.) Beitrag:

Hier wird das Fell des Bären verteilt, bevor dieser erlegt wurde.

Nun gibt es doch wahrlich Menschen, welche der Meinung sind, dass viele Probleme mit Hilfe von Stiftungen gelöst werden können. Und so gibt es seit geraumer Zeit auch eine Bürgerstiftung in Quedlinburg, wie dem Artikel zu entnehmen ist, eine eher arme Stiftung. Dieses soll sich, nach Vorstellung der Initiatoren, mit dem Verkauf der Stadtwerke ändern. Zu diesem Zwecke gilt es nur so zwei Millionen Euro, vom Verkaufserlös, an die Stiftungen zu überweisen. Mit diesen zwei Millionen könnte ein Gewinn erwirtschaftet werden, welcher es ermöglichen würde, jährlich 100.000,- Euro für soziale und kulturelle Zwecke auszugeben. Ganz davon abgesehen, wer über die Vergabe der Mittel entscheidet, würde es im sozialen und kulturellen Leben der Stadt, nur der besagte Tropfen auf den heißen Stein sein.

Nichts gegen Stiftungen und wer eine gründen und nutzen möchte, bitte, aber nicht unbedingt auf Kosten der Allgemeinheit.

Nun bin ich gegen einen Verkauf der Stadtwerke und die gegenwärtigen Ereignisse bestätigen nur meine Ansicht, und sicher mögen auch Stiftungen einen Sinn machen, nur taugen sie nicht dazu die Aufgaben einer Kommune zu übernehmen.

Einmal davon abgesehen, dass die Bürgerstiftung sich sicher über einen Geldsegen freuen würde und dieses auch Satzungsgemäß verwenden würde, wäre der Verkauf der Stadtwerke ein wesentlich größer kultureller Verlust. Es sei daran gedacht, das die Stadtwerke das Hallenbad bewirtschaften, verschiedene Sportvereine und Kultur fördern, aber sonst auch rege für Belange der Stadt in die Bresche springen, wenn es von Nöten ist. Mit 100.000,-€ pro Jahr wird dieses sicher nicht alles zu bewerkstelligen sein.

2.) Beitrag:

Der Stadtrat wird über die Zulässigkeit des Bürgerentscheides beraten und das am Donnerstag, ab 17.00 Uhr. Und so wird jetzt wenigstens in der MZ über den Erfolg der Unterschriftensammlung berichtet. Die Pressemitteilungen der Initiative sind ja geflissentlich ignoriert worden. Der Gerechtigkeit halber sei vermerkt, das etwas davon in diesem Artikel eingeflossen ist. Das die MZ dem Verkauf positiv gegenübersteht, war ihrer Berichterstattung und den Kommentaren durchaus zu entnehmen.

Andererseits kann ich mich nun nicht beschweren, da meine Leserbriefe eigentlich alle, wenn auch gekürzt, erschienen sind.

 

Wenn es schmeckt?

Drei Gedanken.

Drei Gedanken.

 

Der Zusammenhang, im Kommentar enthalten.

 

Oft ist es die Illusion, welche die Menschen treibt und nicht die Vernunft.

 

Eine Finanzspritze, welche die Ursachen der Schulden nicht bekämpft, sondern die Folgen nur lindert, kann nicht lange vorhalten.

 

Ist schon ein Kuriosum, die Eigenständigkeit zu sichern, in dem das Objekt der Eigenständigkeit verkauft wird.