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Gedanken zum Blog.
Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 23.10.2008 @ 09:38 In Gedanken | 1 Kommentar
Gedanken zum Blog.
So kann nachgedacht werden und es wird nachgedacht, doch sollte das Denken auch Ergebnisse erzielen. Wenn ich den Blog so betrachte, muss ich feststellen, dass er sich zu einem Sammelsurium entwickelt hat und die verschiedensten Gedanken enthält. Dieses ist nicht nur an den Themen selbst zu erkennen, sondern auch an den einzelnen Beiträgen. Vor gut zwei Jahren wurde dieser Blog eingerichtet und hauptsächlich sollte er der Selbstfindung dienen. Über Jahre hinweg war die Beschäftigung mit bestimmten Themen ausgeblieben, dieses hatte die verschiedensten Gründe, zum einen war es die berufliche Tätigkeit, welche es zeitlich nicht zu ließ sich mit bestimmten Vorgängen intensiver zu beschäftigen, aber es war auch eine Art Resignation, welche durch persönliche Erfahrung geprägt war und letztendlich die Feststellung, dass Wissen was nicht regelmäßig aufgefrischt wird und erweitert, irgendwann nur noch unzureichend zur Verfügung steht und somit auch nur maximal mittelmäßig angewandt werden kann .
Nun heißt resignieren nicht gerade aufgeben, eher ist es ein Sammeln, ein Orientieren, eine Suche nach neuen Möglichkeiten und diese ergeben sich im Zuge so mancher Entwicklung. Um neues zu beginnen, ist es oftmals erforderlich mit dem alten abzuschließen. Wenn man sich in einer Sackgasse wähnt und ein Weg zurück für einen nicht in Frage kommt, beginnt die Suche nach neuen Wegen. Und um Auswege zu finden bewegt man sich im Kreis, soweit wie Bewegungsfreiheit gegeben ist und so nach und nach werden die Kreisbahnen größer und beginnen die Sackgasse aufzulösen. Ein Zurück wurde ausgeschlossen, ein Voran verwehrt und seitliches Ausweichen war auch nicht möglich und desto intensiver nach Lösungen gesucht wird, desto bewusster einem wird, das sich diese hinter den Mauern befinden, desto zerbrechlicher werden diese.
Selbst Menschen, welche den Weg zurück genommen haben und der Sackgasse zu entfliehen suchten, sind nicht weit gekommen, da sich dieser Zug schon wieder bis an die Mauer zurück staut. Es wir eng in der Gasse und ich ziehe immer noch mein Kreise, die Transparenz der Mauern erkennend. Es wird Zeit diese zu durchbrechen und die Möglichkeiten sind gut, da der Druck sich erhöht.
Vieles bewegt einen Menschen und gelegentlich ist es notwendig zu Ordnen, aber langsam wird es Notwendig die Ebene zu wechseln, es wird Zeit der virtuellen Welt den Rücken zu kehren, ohne sie zu verlassen und ins reale Leben zurück zu kehren, denn die Mauern am Ende der Sackgasse können nur dort durchbrochen werden.
Die meisten Menschen, welche die Sackgasse verlassen wollten, haben feststellen müssen, das an deren anderem Ende nur ein Traumtänzereiland lag und das reale Leben sie wieder an die hiesigen Mauern drückt, oder an die Wand. Wie dem auch sei, einige waren schon auf der anderen Seite und daher wissen wir dass das Ende der Gasse nicht erreicht ist, ja das es sich eigentlich nicht einmal um eine Sackgasse handelt und die Mauern nur Produkt unserer Tat sind. Daher wissen wir aber auch, dass unsere Tat, unser Produkt zerstören kann. Fallen wird sie in jedem Fall, was uns dahinter erwartet hängt von uns ab und wird entschieden dadurch beeinflusst, ob wir sie bewusst einreißen, oder sie durch den Druck zerstört wird.
Die Mauern werden Fallen, die Sackgasse wird bleiben, dieses werden immer mehr Menschen erkennen, welche den Weg zurück gewählt haben, welche die Gasse in Richtung Vergangenheit verlassen wollten und so nach und nach erkennen müssen, das uns die Vergangenheit nicht einholen kann, da hilft nicht einmal die hohe Schule der Verklärung und Mystifizierung. Wir werden die Gegenwart nie verlassen können, was uns aber nicht daran hindern sollte, sie zu gestalten.
Mal so ein Gedanke und vielleicht wäre dieser sogar tauglich für ein Vorwort.
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