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Ein Vorschlag.
Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 26.11.2008 @ 00:41 In Stadtwerke QLB, Leserbrief | 1 Kommentar
Anmerkung:
Heute habe ich einen Leserbrief an die MZ gesandt und vielleicht findet dieser ja Gehör und die Zeitung organisiert eine Podiumsdiskussion zu Thema Stadtwerkprivatisierung. Eine solche Veranstaltung wäre schon angebracht, erstens der Öffentlichkeit wegen und zweitens der besseren Abwegung der Argumente. Zur Zeit macht es den Eindruck, als ob die Befürworter des Verkaufes, die ganze Angelegenheit einfach nur Aus sitzen wollen und sich, bis auf wenige Ausnahmen, sich der Auseinandersetzung nicht stellen.
Übrigens auch eine Möglichkeit für die Zeitung ihre Position nochmals zu überdenken, bis jetzt lässt ihre Vorgehensweise mehr eine Einstellung für den Verkauf erkennen. Zu diesem Schluss kann man gelangen, wenn die bisherige Berichterstattung und Kommentierung Berücksichtigung findet. Wobei der letzte Bericht, über die Veranstaltung am 17.11.2008, durchaus objektiv und unvoreingenommen war, auf der Webseite der Zeitung ist er leider nicht zu finden, genauso wenig, wie die Berichterstattung und entsprechende Diskussionen, den Weg in den überregionalen Teil der Zeitung bis jetzt nicht gefunden haben.
Hier nun mein Leserbrief.
(Mal sehen ob er Eingang findet, meinen letzten Leserbriefen ist dieses ja nicht gelungen.)
Ein Vorschlag.
Am 17.11.2008 fand die erste Veranstaltung der Bürgerinitiative im Palais Salfeldt statt, die MZ hatte ja über diese, gut besuchte Veranstaltung, in welcher es zu einer regen Diskussion kam, berichtet.
Wie der Internetseite der Bürgerinitiative jetzt zu entnehmen ist, sind weitere Veranstaltungen geplant. Was ich aber vermisse, ist eine Veranstaltung in Form einer Podiumsdiskussion, welche neutral moderiert und wo auf dem Podium Vertreter beider Seiten zu finden sind. Eine solche öffentlich, durchgeführte Veranstaltung, würde beiden Parteien die Möglichkeit bieten, ihre Argumente zu tauschen und zu verteidigen. Diese Veranstaltung könnte nicht unerheblich zur objektiven Meinungsbildung der Bürger beitragen.
Nun wurden ähnliche Diskussionen von der Mitteldeutschen Zeitung ja schon durchgeführt und moderiert, dieses müsste im Zusammenhang mit der geplanten Privatisierung der Quedlinburger Stadtwerke doch sicher auch zu machen sein, oder?
Von einer regional, präsenten Tageszeitung würde ich schon erwarten, das diese eine solche Verantwortung, nach Rücksprache mit beiden Parteien, übernehmen könnte. Vielleicht gelingt es ja noch, eine solche Veranstaltung, zum Beispiel im Kaiserhof, auf die Beine zu stellen.
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