Gemeinsam und nicht Einsam!

Mond über der Straße

Gemeinsam und nicht Einsam!

Wenn nun die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit betrachtet werden, so scheint es das Mitarbeiter gehäuft wegen kleinerer Vergehen, wenn es überhaupt welche sind/waren und nicht einfach nur Unterstellungen, entlassen werden. Zwei Fälle bewegten in letzter Zeit die Gemüter, einmal der einer Kassiererin, welche wohl die astronomische Summe von 1,30€ unterschlagen haben soll und zum anderen das Schicksal zweier Bäcker, denen vorgeworfen wird Brotaufstrich zwar nicht Zweckentfremdet, jedoch unrechtmäßig auf den eigenen Brötchen abgeschreckt zu haben. Mit letzterem wird sich hier auseinandergesetzt, ein Interessanter Beitrag welcher Hintergründe nicht außer acht lässt.

Aber welchen Vergehens hat man sich in den beiden Fällen schuldig gemacht, wurde etwas an den Grundfesten des Systems gewackelt, das die Strafen so Drakonisch ausfallen? Oder stellt sich hier das System nur selbst in Frage?

Wie dem auch sei, neu ist so etwas nicht, ähnliche Aktionen gab es in der Vergangenheit auch schon. Was aber neu ist, ist die breitere Öffentlichkeit. Hier wurde etwas thematisiert, worüber meistens der Mantel des Schweigens ausgebreitet wurde, von den Betroffenen selbst. Ob nun gerechtfertigt oder ungerechtfertigt entlassen spielt dabei eine untergeordnete Rolle, es wurde geschwiegen aus Angst vor gesellschaftlichen Konsequenzen. Ein Etikett ist schnell „verdient“, aber oft schwer wieder los zu werden und welchen Eindruck würde solches wohl nicht nur auf potenzielle Arbeitgeber machen? Angst lässt Betroffene schweigen und so kann weiter geschaltet und gewaltet werden! Bis jetzt, jetzt wurden solche Probleme thematisiert, die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt verschlechtern sich, also auf was Rücksicht nehmen, da wird dann doch der Kampf aufgenommen und das sogar öffentlich. Und dieses ist nicht nur gut so, sondern auch Notwendig, die öffentliche Behandlung solcher und ähnlicher Themen zeigt eben auch das es sich nicht um Einzelfälle handelt und die Betroffenen alles andere als allein sind. Das möge für den Einzelnen kein Trost sein, gesellschaftlich kann dieses aber ein Umdenken bewirken.

 

Einen Kommentar hat ich hinterlassen:

Ja so ist es im Leben, es wird mit zweierlei Maß gemessen, der Kunde ist das eine, die Mitarbeiter etwas ganz anderes, letztere sind in der Familie meistens die Stiftkinder, den Aschenputtelstatus nicht verlassend. Wer letztendlich wem in die Tasche greift ist durchaus fraglich.

Eine Frage stellt sich doch, nicht nur die nach der Verhältnismäßigkeit im Strudel allgemeiner Harmonie, sondern, warum haben die Mitarbeiter den Brotaufstrich auf eigene Brötchen ab geschmeckt? War dieses etwa der Auslöser für den Verdacht?

Formfehler haben die Entscheidung wohl jetzt korrigiert.

Nachwort:

P.S. Das es den Anschein hat, das kleinliche Brötchengeber groß im kommen sind, täuscht, sie sind schon lange da, nur wurde dieses in der Vergangenheit zu wenige Öffentlich!

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