Neue Besen sollen ja bekanntlich gut kehren.
Hier geht es um den neuen Wirtschaftsminister. In erster Linie werden aber wieder Klischees bedient, der lange Name, die adlige Herkunft, die Unerfahrenheit, das für einen Politiker junge Alter etc. Das es nur eine untergeordnete Rolle spielt woher er kommt, wohin er geht, welcher Abstammung und wie alt er ist , scheint oft vergessen zu werden. Viel wichtiger ist doch die Situation mit der er konfrontiert wird und wie diese zu lösen ist und ist diese Situation überhaupt zu lösen, mit der praktizierten Politik? Dabei ist es doch eigentlich egal wer gerade auf dem Posten des Wirtschaftsministers sitzt. Nicht ohne Grund ist sein Vorgänger zurückgetreten und ob der Grund unbedingt eigene Unfähigkeit war, oder vielleicht auch nur die Einsicht in die Aussichtslosigkeit der Situation, auf Grund langjähriger Erfahrungen in der Politik, wer möchte das schon so genau sagen.
Wenn die Zukunft einen nichts gutes offeriert, ist das schon einen Blick in die Vergangenheit wehrt, dieses jedoch meist verklärt! Adel verpflichtet, es fragt sich nur zu was?
Und wozu braucht es Erfahrung, die Karre ist dabei in den Sumpf zu rutschen und die Rutschpartie hat gerade erst begonnen. Da ist es völlig egal wer auf dem Kutschbock sitzt, er kann bremsen so viel er will, solange die Richtung nicht geändert und weiter Wasser auf die abschüssige Bahn gekippt wird, wird es wenig nutzen. Richtig interessant wird es aber erst wenn die Eiseskälte sich ausbreitet und das Nasse über frieren lässt.
Ungebremst gegen die Mauer, da ist es egal wer am Steuer sitzt, die Folgen sind nicht zu verhindern!