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Volksentscheid in Berlin.
Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 28.4.2009 @ 21:25 In Spuren/Gefunden | Keine Kommentare
Volksentscheid in Berlin.
Gestern ging es um den Volksentscheid in Berlin und da waren zwei Beitrage Gegenstand der Betrachtung. Religion, immer wieder ein interessantes und konträr diskutiertes Thema und so boten zwei Artikel den entsprechenden Aufhänger.
Zu einem [1] Beitrag, meiner Ansicht nach der Realistischere und Aussagekräftigere welcher gern [2] hier nachgelesen werden kann, schrieb ich folgenden Beitrag:
Ein Erfolg, Gratulation!
Ja, so ist es, oder sollte es wenigstens sein, nicht nur niedergeschrieben, die Trennung von Stadt und Kirche, sondern auch praktiziert! Die Kirchen können ihren Religionsunterricht doch abhalten, aber nicht an öffentlichen Schulen, hat in der DDR übrigens auch funktioniert. Religion gehört an den Schulen in den Geschichtsunterricht und mit dem Dogma kann und sollte sich auch, getrost, gleichberechtigt im Ethikunterricht auseinandergesetzt werden.
Wobei heute die meisten religiös, gläubigen Menschen hauptsachlich dem Götzen Mammon huldigen und dessen Fetisch verfallen sind, einer Religion der materiellen Werte also und nicht der ideellen Werte, wie so oft verkündet!
Der [3] zweite Beitrag war mir zwei Antworten wert, eigentlich ja vier, nur zwei waren eher das Ergebnis einer Irritation meinerseits. Der Ursprungtext findet sich [4] hier und hier unten meine Antworten:
Erste:
Religion sollte nicht einmal ein irreguläres Unterrichtsfach an Schulen sein, Religion gehört an öffentlichen Schulen in den Geschichtsunterricht. Auch sollte sich der Staat von diesem fossilen Überbleibsel längst vergangener Zeiten trennen. Religion ist Privatsache und als solche verdient sie unterschiedslos Beachtung und Behandlung.
Zweite:
Bei aller Diskussion über Glauben oder nicht glauben, sollte nicht vergessen werden, das es hier nicht um den Glauben an sich geht, sondern um religiös, motivierten und vereinnahmenden Glauben. Hier geht es um Religiosität und nicht um Glauben, als eine Form mitmenschlichen Vertrauens. (Da ein Mensch nur über ein bestimmtes Wissen verfügen kann, ist er schon aus diesem Grunde mit dem Glauben verbandelt, was nicht bedeutet, das dieser nicht durch Wissen ersetzt werden kann.) Ich würde hier also nicht so allgemein von Glauben sprechen, sonder eher von religiös, motivierten Glauben, welchen wir nun wirklich nicht brauchen, als Gesellschaft, dem Einzelnen kann er durchaus als Krücke dienen, viel halt hat er kaum zu bieten, wenn man nicht der Illusion verfallen ist. Übrigens schwindet Glaube, in dem Masse wie Vertrauen enttäuscht wird.
Auch ist zu beobachten, dass so kaputter die Welt ist, desto mehr neigen Menschen dazu ins religiöse abzugleiten, bis die Tatsachen sie eines Besseren belehren. Nun bin ich kein religiöser Mensch, aber ich glaube an die Menschen und das diese in der Lage sind, ihre Probleme selbst in den Griff zu bekommen und heute keinen Gott mehr dazu brauchen!
Kurz geschrieben, der Mensch hat sich erst Geister, dann Götter und letztendlich einen Gott geschaffen, als Mittel zum Zweck und als solches fungieren dies Geschöpfe menschlichen Geistes auch heute noch in den Köpfe zu vieler. Die Geschichte hat gezeigt, alle Menschen sind gleich, der Mensch macht den Unterschied und die Religion hilft diesen zu manifestiert.
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URL zum Artikel: http://kucaf.de/2009/04/28/volksentscheid-in-berlin/
URLs in this post:
[1] Beitrag: http://www.webnews.de/kommentare/385664/0/Gott-stimmt-fuer-Wowereit.html
[2] hier: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30198/1.html
[3] zweite Beitrag: http://www.webnews.de/kommentare/385883/0/laquoPro-Reliraquo-Initiative-in-Berli
n-gescheitert.html
[4] hier: http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090427/deutschland-welt/politik/pro_reli_ini
tiative_in_berlin_gescheitert.html
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