- Was so bewegt! - http://kucaf.de -
Drei Kommentare …
Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 6.5.2009 @ 23:40 In Spuren/Gefunden | 1 Kommentar
Drei Kommentare, hatte ich heute zu diesem [1] Thema geschrieben und eine Antwort steht noch offen.
Der Originaltext ist übrigens [2] hier zu finden. Es handelt sich um eine Artikelserie.
Beitrag 1.)
Männer!
Nun scheint hier die gesamte Männlichkeit in ihrem Ego getroffen, wie werden sie doch benachteiligt, die Männer, oder werden Frauen übervorteilt? Egal wie dem auch sei, irgendetwas wird schon schuld sein, daran das Jungen in der Schule schlechtere Noten bekommen als Mädchen. Sie selbst sind es nicht, auch veraltete Rollenverteilungen können es nicht sein, nein, Schuld können nur die Frauen sein und besonders jene, welche als Lehrerinnen Verantwortung für die heranwachsende Generation übernehmen. Warum natürlich gerade in den Grundschulen so wenig Lehrer anzutreffen sind, welche als Heroen strenges Vorbild sein könnten, fraglich.
Nun was soll es, da gibt es nur eine Lösung, altes Rollbild wieder ausrollen und ab mit den Frauen als Gebärmaschinen an den Herd, oder vielleicht wieder getrennte Schulen? In was für einer Zeit leben wir eigentlich?
Männlichen Gruß!
Beitrag 2.)
@Buddensiek,
wie so oft im Leben bedingt auch hier das eine Extrem das andere und bestätigt somit nur die Notwendigkeit. Die gemachte Aufzählung ist, selbst wenn nicht vollzählig, Beweis für die Richtigkeit eines solchen Vorgehens. Und was sind schon über eine Milliarde Steuergelder für Frauenförderung, gegen fast 500 Milliarde für marode Banken? Wie viele Banken sind marode und wie viele Frauen gibt es in diesem Land? Eines ist aber sicher, blickt man in die Politik, so wären die Mittel für Frauenförderung etc. schon lange gestrichen, wenn es keine zwingenden Notwendigkeiten geben würde und Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Realität schon verwirklicht wären. Da geht es in erster Linie um ein selbst bestimmtes Leben, wobei Frauen nicht die einzige benachteiligte Gruppe sind. Das hat übrigens nichts mit Feminismus zu tun, sondern eher mit Realismus!
Aber um auf das Thema zurück zu kommen, das Jungen in ihren schulischen Leistungen gelegentlich schlechter sind als Mädchen, ist nicht einmal so neu und das trotz dieses mittelmäßigen Bildungssystems. Ob dieses an einer Bevorzugung von Mädchen liegt, ist dagegen berechtigterweise zu bezweifeln. Damit möchte ich nicht sagen das in Schulen gelegentlich nicht auch einzelne Kinder bevorzugt werden, das hat aber häufig andere Ursachen als das Geschlecht des Schülers, eher sind der Geldbeutel der Eltern und die gelegentlich damit verbundene soziale Stellung, dafür ausschlaggebend. Wobei der Geldbeutel überhaupt eine, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle für die Bildung der Sprösslinge, ob nun Junge oder Mädchen, spielt.
Beitrag 3.)
@W.Gogolin,
nun kann man Umfragen glauben, oder auch nicht und eine jede Umfrage wurde/wird um einem Zwecke zu dienen gemacht . Ob sich eine „absolute Mehrheit der Frauen eher für Kinder und Küche als für den Karrieresessel erwärmen“ kann, wage ich durchaus zu bezweifeln. Vielleicht mögen sich weniger Frauen für einen Karrieresessel entscheiden, die Freiheit, welche berufliche Tätigkeit bietet, aber sicher nicht missen wollen. Und wenn ich genau darüber nachdenke, so ist mir persönlich nicht eine Frau bekannt, welche sich permanent an Herd und Windel zurückziehen würde. In diesem Zusammenhang räume ich aber gern unterschiedliche Erfahrungswelten, welche sicher auch regional und traditionell bestimmt sind, ein. Wenn nun erwähnte Autorin (Eva Hermann), deren Buch alles anderes als Unumstritten ist, in der „Erziehung ihres Kindes wesentlich mehr Befriedigung“ erfahren hat, als in Ihrer Karriere, so ist dieses alles andere als unnatürlich und sollte sogar so sein. Bedacht sei aber auch, dass sie sich vordem für ihre Karriere entschieden hatte und es sogar Frauen geben soll, bei denen es umgekehrt ist. Auch das „so viele Frauen wie Löwinnen um lebenslangen Unterhalt“ kämpfen, was gelegentlich Männer übrigens auch tun, ist eigentlich eher als Ausdruck für manifestierte, ökonomische Abhängigkeiten vieler Frauen ihren Männer gegenüber zu sehen. Steht also eher für eine Benachteiligung von Frauen, als für eine Bevorzugung!
Dieser Artikel wurde ausgedruckt ab Was so bewegt!: http://kucaf.de
URL zum Artikel: http://kucaf.de/2009/05/06/drei-kommentare/
URLs in this post:
[1] Thema: http://kucaf.de/2009/05/04/kinder-schule/
[2] hier: http://www.webnews.de/http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090504/hamburg/panoram
a/jungs_sind_verlierer_in_der_schule.html
Klicken hier zum Drucken.