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Kommentar zum Kommentar.

Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 15.5.2009 @ 09:28 In Kommunalwahl | 4 Kommentare

Kommentar zum Kommentar.

 


Nun ist mir glatt ein Beitrag in der MZ durch die Finger gerutscht, gelesen hatte ich diesen, kommentiert nicht, obwohl es angebracht gewesen wäre. Leider ist dieser Beitrag nicht auf der Internetseite der Zeitung zu finden und somit ein Link nicht möglich. (Nach nochmaligem Suchen habe ich den [1] Beitrag gefunden, auf der Internetseite der MZ, hier der Link!)

An [2] anderer Stelle wurde sich berechtigter Weise mit dem Beitrag “Im weichen Bett des Nichtstuns?” auseinandergesetzt, welches ich zu Anlass nahm einen Kommentar zu schreiben.

 

Mein Kommentar:

 

Gut geschrieben, aber wem wundert es, es ist Wahlkampf!

Sie rücken zusammen, sich im Schmerze wälzend, verlieren sie den Blick für die Realität. In ihrer Selbstherrlichkeit beschnitten, auf den Boden der Realität geholt, ergötzen sie sich an ihrem Leid und versuchen dieses zu Instrumentalisieren. Es ist Wahlkampf und wenn ein neuer Versuch des Verkaufes der Stadtwerke gestartet werden soll, muss das Umfeld bereitet werden! Genauso wie das Bürgerforum und andere Kräfte bestrebt sind, die Verhältnisse im Stadtrat so zu verändern, dass solche Ambitionen schon dort nicht mehr auf fruchtbaren Boden fallen, so sind die ambitionierten „Verkäufer“ natürlich bestrebt das selbige zu ihren Gunsten zu tun. Da scheint ihnen jedes Mittel recht zu sein und so werden Tatsachen einfach mal auf den Kopf gestellt und politischer Wille ignoriert. Das Ergebnis des Entscheides vom 11.01. wird dazu entweder negiert, in dem ihm nicht Rechnung getragen wird, oder es wird versucht es gegen die Gewinner zu Instrumentalisieren. Den Wählern wird zu diesem Zwecke ein Irrtum „auf Grund von Verblendung“ zugestanden, immerhin werden sie ja noch benötigt, die Wähler und wer möchte diese vor der Wahl schon verprellen? Dabei scheint es nicht einmal ein Rolle zu spielen, dass der Verkauf nicht ein mal von 700 Wählern befürwortet wurde.

Angebote, offen und transparent über die Probleme der Stadt zu reden und nach Lösungswegen zu suchen, werden in den Wind geschlagen, wäre ja noch schöner, die Karten offen zu legen und Entscheidungen, bevor sie gefällt werden, dem Urteil der Allgemeinheit zu überlassen. (Andererseits könnte man seinem politischem Gegner, im Falle gemeinsamer Lösungssuche,kein Nichtstun mehr unterstellen.)

Ja, wir sind im Wahlkampf und wenn einem selbst nichts mehr einfällt und die Eitelkeit gekränkt, so versucht man wenigstens den Gegenüber madig zu machen, frei nach dem Motto, „wenn man selbst nichts zur Lösung von Problemen beitragen kann, so muss wenigstens bewiesen werden, das die anderen ja noch viel schlechter sind.“ Leider geht es eben all zu oft weniger um Inhalte, als um die Form und wie war das nochmal mit dem Splitter im Auge des Anderen und den Balken im eigenem Auge?

Hier geht es um Interessen, um Bürgerinteressen und wie die Bürger souverän am 11.01. entschieden haben, werden sie dieses auch man 07.06. tun.

 

 


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[1] Beitrag: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtike
l&aid=1237373788967

[2] anderer Stelle: http://buergerforum-qlb.de/blog/?p=24

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