Eine Umfrage zum Leben in der DDR.
Unter dem Titel: „Dummschwätzer des Tages“ findet sich ein interessanter Beitrag, welcher sich mit einer Umfrage des Ostbeauftragten der Bundesregierung und deren Ergebnis beschäftigt.
Ein guter und empfehlenswerter Beitrag und wie es im Leben so ist, es kann nicht sein, was nicht sein darf und so wird nach Ausreden gesucht. Die Beteiligten als zu wenig repräsentativ angesehen und auf einmal reicht die Zahl der Teilnehmer nicht mehr aus, welche ansonsten immer repräsentativ genug gewesen sind. Aber auch die Ergebnisse von Umfragen bieten meistens viel Raum für Interpretationen, so wurde eine interessante Studie von der Volkssolidarität in Sachsen-Anhalt in Auftrag gegeben, deren Ergebnis Gegenstand eines Beitrags in der Mitteldeutschen Zeitung, unter der Überschrift „Glücklich arm“, war. Festgestellt wurde, dass die Mehrheit der Bevölkerung mit ihren Lebensbedingungen zufrieden ist! Das von den 11650 Befragten nur 1098 Antworteten, wird zwar erwähnt, scheint aber nicht von Bedeutung zu sein. Sein angemaßtes Recht auf Deutungshoheit lässt man sich ungern nehmen.
Sicher ist auch davon auszugehen, dass es noch mehr solcher Umfragen geben wird, aber es ist auch zu beobachten, dass immer mehr Menschen wieder anfangen selbst zu denken und nicht nur dem Herdentrieb, vorgegeben durch einen Hirten, zu folgen.
Und unter dem Titel: „Umerziehung im Osten gescheitert“ wird sich auch in der Jungen Welt dem Thema zugewandt, dass die Menschen im Westen die Situation anderes einschätzen möge viele Ursachen haben, eine ist sicher ein hohes Maß an Unkenntnis der tatsächlichen Situation. Was dieses betrifft haben die Ostdeutschen einen entscheidenden Vorteil, sie können sich ihres eigenen Lebens besinnen und persönliche Erfahrungen der medialen Macht entgegenstellen. Wie im erstgenannten Beitrag gut zu lesen, hat die Umerziehung der „Älteren“ nicht funktioniert und so wird sich der Jugend zu gewand. Letztendlich geht es weniger um die Geschichte selbst, sondern um deren Interpretation! So soll auch versucht werden, die sich permanent verschlechternde Lebenssituation immer breiterer Schichten der Bevölkerung, als historische Errungenschaft zu verkaufen.