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Aktuelles Thema:

Dieser Eintrag stammt von Toguelo Am 24.6.2009 @ 20:13 In Spuren/Gefunden | 3 Kommentare

Aktuelles Thema:

Unter dem Titel „[1] Zum Tag: Tote, Bilder, Respekt“ finden sich interessante Gedankengänge zu zwei aktuellen Themen, welche viel mit einander zu tun haben. Die verschiedensten Fragen werden aufgeworfen und selbst wenn die eine oder andere Frage rein rhetorisch ist, verdienen sie es doch beantwortet zu werden. Antworten wollte ich aber nicht geben, einen Kommentar war es mir alle mal wert.

 

Der Kommentar:

 

Hallo Sepp,

die Welt dreht sich und Zeit bringt Veränderung, so stellen die Medien durchaus schon fest, den Politikern folgend, dass es sich in Afghanistan um einen Krieg handelt! Ich muss eingestehen, dass ich Bilder von der sterbenden Frau im Iran nicht gesehen habe und mein Interesse an Bildern von sterbenden Soldaten auch nicht sonderlich groß ist. Tatsache ist aber und da stimme ich der Einschätzung zu, der Tod der jungen Frau wird missbraucht, wie aber auch der Tod der drei Soldaten, auch wenn dieser einfach nur jämmerlich war. Im eigenem Panzer ersoffen, wie Barbarossa einst auf seinem Kreuzzug 1190, ihr überlegener „Schutz“ wurde diesen Soldaten zum Verhängnis. Aber ist es etwas neues, dass den Interessen entsprechend gewertet und Informationen genutzt werden? Afghanistan entwickelt sich in ein Jammertal für die Besatzer und trotzdem geben sie ihre Bestrebungen nicht auf, selbiges mit dem Iran zu tun. Die Berichte sind erschreckend, welche zu hören und zu lesen sind, die Meinungen von Politikern sind noch erschreckender, da wird alles wieder aufgewärmt, was in den letzten Jahren gegen den Iran ins Feld geführt wurde. Übrigens gleichen sich die Berichte, welche verbreitet werden und kommen einen irgendwie bekannt vor, sie erinnern an das Vorfeld der verschiedenfarbigen Revolutionen in diversen Staaten Osteuropas. Sicher liegt es mir fern die iranische Regierung, den praktizierten Kirchenstaat, in Schutz zu nehmen, aber ein jedes Volk hat das Recht seine Probleme allein zu lösen und es ist auch dazu in der Lage und nicht nur aus diesem Grund ist die Einmischung in die inneren Angelegenheiten zu verurteilen.

Im Iran wurde gewählt und die Stimmen waren noch nicht einmal alle ausgezählt, da standen die Demonstranten schon auf der Straße und demonstrierten gegen die Wahlfälschung. Hier sind Kräfte am wirken, welche nicht das Interesse des Volkes im Sinn hat, es aber maximal für ihre Interessen missbrauchen möchte, genau wie die gegenwärtige Regierung. Es wird versucht einen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen, welcher die Machtkonstellationen zu Gunsten des Westens verschieben soll, und wenn das nicht hilft, dann hat man ja noch das Atomprogramm, welches als Kriegsgrund dienen kann. Wenn dem Kapital in der Krise nichts mehr einfällt, dann ist die Gefahr groß, dass der Hebel kurz und “schmerzlos” auf Kriegswirtschaft umgelegt wird, was letztendlich schmerzhaft enden wird, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Übrigens wird Respekt nur erwiesen, wenn er erwünscht, einen Zweck dient, oder erzwungen wird.

Gruß

 


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