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Juli 2009
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Archive für Juli 2009

… und Marx schon wusste.

Was so alles konsequent ignoriert wird, und Marx schon wusste.

Unter dem Titel:

KAPITALISMUS OHNE MEHRWERT?

Eine zu kurz greifende Debatte über die Grenzen des Wachstums“

findet sich hier ein interessanter Beitrag, welcher sich mit dieser Problematik auseinandersetzt.

Wobei es sicher nicht nur eine Unterstellung der Wirtschaftswissenschaft ist, dass es in der Wirtschaft um die Befriedigung von Bedürfnissen geht, denn auch Gewinnmaximierung ist ein menschliches Bedürfnis. Das zu diesem Zwecke die Wahrenproduktion nur Mittel zum Zweck ist und somit die Ware nicht produziert wird um die Bedürfnisse der Produzenten zu befriedigen, sondern um Gewinne zu erwirtschaften, steht auf einen anderen Blatt. Finde ich jedenfalls.  

 

Gefunden und zitiert!

Gefunden und zitiert!

Zitat:

„Die Zwecke der Handlungen sind gewollt, aber die Resultate, die wirklich aus den Handlungen folgen, sind nicht gewollt, oder soweit sie dem gewollten Zweck zunächst doch zu entsprechen scheinen, haben sie schließlich ganz andere als die gewollten Folgen. Die geschichtlichen Ereignisse erscheinen so im ganzen und großen ebenfalls als von der Zufälligkeit beherrscht. Wo aber auf der Oberfläche der Zufall sein Spiel treibt, da wird er stets durch innre verborgene Gesetze beherrscht, und es kommt nur darauf an, diese Gesetze zu entdecken.

Die Menschen machen ihre Geschichte, wie diese auch immer ausfalle, indem jeder seine eignen, bewusst gewollten Zwecke verfolgt, und die Resultate dieser vielen in verschiedene Richtungen agierenden Willen und ihrer mannigfachen Einwirkung auf die Außenwelt ist eben die Geschichte. Es kommt also darauf an, was die vielen einzelnen wollen. Der Wille wird bestimmt durch Leidenschaft oder Überlegung. Aber die Hebel, die wieder die Leidenschaft oder die Überlegung unmittelbar bestimmen, sind sehr verschiedener Art.

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Blüten II.

Blüten II.

Weiter Blüten, aber auch Nichtblüten, heute fotografiert!

 

Geranie Stockrose weitere Blüte es blüht es blüht und blüht

 

keine Blüten Weintrauben auch keine Blüte, Zapfen viele Blüten etc.

 

Ob das nun Sinn macht oder auch nicht, aber es macht Spaß, was unter Umständen schon Sinn genug ist.

 

Höflichkeit?

Höflichkeit?

Ehrliche Unhöflichkeit ist 1000-mal mehr wert, als jene geheuchelte Höflichkeit, mit der sich Menschen heutezutage Kübelweise überschütten!

 

Zum Afghanistankrieg gefunden:

Zum Afghanistankrieg

Hier finden sich einige Berichte/Aussagen zu den neusten Entwicklungen im Afghanistankrieg. Der erste Beitrag, ein Interview, veranschaulicht im Zusammenhang mit der deutschen „Großoffensive“ die Sinnlosigkeit dieses Krieges und die Aussichtslosigkeit dortige Konflikte mit Hilfe von Waffen lösen zu können.

Dem zweiten Beitrag liegt die Abänderung der “Taschenkarte” der Bundeswehr zu Grunde und deren Folgen, welches ebenfalls Gegenstand des dritten Beitrages ist.  

Alle drei Beträge beschränken sich hauptsächlich auf die Rolle des deutschen Aggressors, wobei im Interview darüber hinaus auf allgemeine Befindlichkeiten des Krieges eingegangen wird.

An anderer Stelle in meinem Blog hatte ich einmal geschrieben, auf die Aussage hin, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen sei: „Geht es überhaupt darum um einen Krieg zu gewinnen, oder geht es nicht eigentlich darum einen Krieg zu führen?“ Und genau darüber sollte einmal nachgedacht werden. Wie ein jeder Krieg seinen Zweck zu erfüllen hat, selbst wenn dieser vom normal, menschlichem Standpunkt zu negieren ist, so gilt es gerade diesen Zweck zu ergründen. Werden natürlich die Vorwände genommen, und der Sinn des Krieges an diesen festgemacht, so ist schnell erkannt, dass der Krieg Zweck- und Sinnlos ist! Nur warum werden Kriege geführt und werden sie wirklich geführt um gewonnen zu werden? Werden sie nicht sogar geführt um sie am Leben zu erhalten, da mit ihnen viel Geld verdient werden kann?   

 

Blüten.

Blüten, heute mit dem Handy fotografiert.

 

Seidenblume ebenda ist wiedergekommen Löwenzahn Sonnenblume

 

Ja es blüht, wie der Sommer auch in seiner Blüte steht, es ist warm und bis jetzt wurden die Pflanzen gut mit Wasser versorgt. Der Landwirtschaft wird letzteres wohl zum Verdruss gereichen, da zu erntendes Getreide diese Feuchtigkeit nicht unbedingt mag. Wohl eher sind es die Bauern, die dieses nicht mögen!

 

Zur Streitkultur!

Zur Streitkultur!

Interessante Gedanken zu sich organisierenden und organisierten Bewegungen finden sich auf dieser Seite. Interessant die Gedanken zu den Zerstören und genau genommen sind diese nicht von der Hand zu weisen, die benannte Lethargie vieler einmal engagierte Menschen zeug davon.

Dem Thema entsprechend werden interessante Ausblicke gewährt und die Lösung in der Entwicklung einer konstruktiven Streitkultur gesehen. Im Text finden sich weiter interessante Links und folgendes Zitat:

„Eine konstruktive Streitkultur beinhaltet unter anderem folgende Elemente (Regeln für faires Streiten):

·        Streit wird als normales Alltagsphänomen angesehen.

·        Streit gilt als etwas grundsätzlich Erlaubtes.

·        Streit unterhalb einer bestimmten Eskalationsstufe wird anders behandelt als jenseits dieser Eskalationsstufe.

·        Die Austragung des Streits unterliegt intersubjektiv bekannten Fairness-Regeln.

·        Alle Streitparteien haben Rechte, z.B. das Recht, den Streit auf später zu verschieben oder sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen.

·        Streiten ist kein sportlicher Wettbewerb.

·        Ein guter Streit endet mit einer Einigung und nicht mit dem Sieg der einen Partei über die andere.

·        Nach Beilegung des Streits ist die Beziehung zwischen den Konfliktgegnern nicht nachhaltig gestört.“

 

Ein insgesamt interessanter und lehrreicher Text, eine hoch entwickelte Streitkultur aufzubauen lohnt sich und „dass im Umgang nicht mehr auf scharfe Mittel wie Spott, Polemik und Sarkasmus verzichtet wird“ gehört genauso dazu, wie ein irreversibles Eintreten für die Ziele.

Anmerkung vom 29.08.2009

P.S. Weitere zum Thema und zur Diskussion habe ich hier niedergeschrieben!

 

Link gefunden.

Link gefunden.

In einer Mailliste fand ich folgenden Link. Nun habe ich meine eigenen Vorstellungen von sozialer Sicherheit und der Gedanke eines Grundeinkommens ist durchaus verlockend, nur mit dem „bedingungslosen“ habe ich so meine Probleme. Sicher sollte es ohne wenn und aber gezahlt werden, nur nicht ohne jegliche Gegenleistung.

Aber was soll es, auch zu diesem Thema gibt es noch einigen Diskussionsbedarf, die Idee der Seite finde ich gut, in jedem Fall werden ich sie weiter durchstöbern.

0180-Telefonbuch, …

0180-Telefonbuch, bis jetzt wusste ich nicht einmal das es so etwas gibt, besten Dank nach Wuppertal!

Hier habe ich einen Link zu einem 0180-Telefonbuch gefunden. Nicht uninteressant, da gerade viele Behörden solche Nummern eingeführt haben. Da heute sich aber viele Menschen für eine Festnetzflat entschieden haben, sind diese Nummern meistens mit zusätzlichen Kosten verbunden.

So macht ein solches Telefonbuch durchaus Sinn, gerade weil oft nur die 0180-Nummern auf diversen Briefköpfen vermerkt sind. Und einmal davon abgesehen, dass alternative Nummern durchaus vorhanden sind, wird sich oft auch der Weg über diverse Anrufbeantworter und -weiterleitungsdienste gespart.

 

Subvention, Heilmittel vieler Problem?

Subvention, Heilmittel vieler Problem?

Unter dem reißerischen Titel „Ohne Subventionen geht bei vielen das Licht aus“ findet sich in der MZ ein Beitrag zu einen Brief des Bauernbundpräsidenten an dem Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In erste Linie geht es um Subventionen für die Landwirtschaft, eigentlich ein Irrläufer, wenn sich den Problemen der Bauern zu gewannt wird.

Hier meine Gedanken zu oben verlinkten Beitrag:

Geld, Geld, Geld und wenn es in Form von Subventionen daherkommt, anders scheinen Probleme nicht mehr zu lösen sein. Irgendwie schon irrwitzig diese Herangehensweise des Bauernbundpräsidenten! Denkt dieser Mensch wirklich das mit Geld, in Form von Subventionen, die Probleme der Bauern zu lösen sind?

Und welche Ursachen haben diese Probleme hervorgebracht? An diese Frage wird nicht einmal gedacht, sondern es wird in das übliche, neoliberale Horn gestoßen, Probleme mit den Mitteln zu lösen, welche diese hervorgebracht haben. Trottel möge ein zu hartes Wort sein, aber glaubt der Mann wirklich an den Klapperstorch? Auch die Lösungen, welche von Ihm favorisiert werden stammen eigentlich aus der Mottenkiste, wenn sie sich nicht gerade in Verteilung von Subventionen erschöpfen.

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