Zur Streitkultur!
Interessante Gedanken zu sich organisierenden und organisierten Bewegungen finden sich auf dieser Seite. Interessant die Gedanken zu den Zerstören und genau genommen sind diese nicht von der Hand zu weisen, die benannte Lethargie vieler einmal engagierte Menschen zeug davon.
Dem Thema entsprechend werden interessante Ausblicke gewährt und die Lösung in der Entwicklung einer konstruktiven Streitkultur gesehen. Im Text finden sich weiter interessante Links und folgendes Zitat:
„Eine konstruktive Streitkultur beinhaltet unter anderem folgende Elemente (Regeln für faires Streiten):
· Streit wird als normales Alltagsphänomen angesehen.
· Streit gilt als etwas grundsätzlich Erlaubtes.
· Streit unterhalb einer bestimmten Eskalationsstufe wird anders behandelt als jenseits dieser Eskalationsstufe.
· Die Austragung des Streits unterliegt intersubjektiv bekannten Fairness-Regeln.
· Alle Streitparteien haben Rechte, z.B. das Recht, den Streit auf später zu verschieben oder sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen.
· Streiten ist kein sportlicher Wettbewerb.
· Ein guter Streit endet mit einer Einigung und nicht mit dem Sieg der einen Partei über die andere.
· Nach Beilegung des Streits ist die Beziehung zwischen den Konfliktgegnern nicht nachhaltig gestört.“
Ein insgesamt interessanter und lehrreicher Text, eine hoch entwickelte Streitkultur aufzubauen lohnt sich und „dass im Umgang nicht mehr auf scharfe Mittel wie Spott, Polemik und Sarkasmus verzichtet wird“ gehört genauso dazu, wie ein irreversibles Eintreten für die Ziele.
Anmerkung vom 29.08.2009
P.S. Weitere zum Thema und zur Diskussion habe ich hier niedergeschrieben!