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Archive für 28.7.2009

Zur Streitkultur!

Zur Streitkultur!

Interessante Gedanken zu sich organisierenden und organisierten Bewegungen finden sich auf dieser Seite. Interessant die Gedanken zu den Zerstören und genau genommen sind diese nicht von der Hand zu weisen, die benannte Lethargie vieler einmal engagierte Menschen zeug davon.

Dem Thema entsprechend werden interessante Ausblicke gewährt und die Lösung in der Entwicklung einer konstruktiven Streitkultur gesehen. Im Text finden sich weiter interessante Links und folgendes Zitat:

„Eine konstruktive Streitkultur beinhaltet unter anderem folgende Elemente (Regeln für faires Streiten):

·        Streit wird als normales Alltagsphänomen angesehen.

·        Streit gilt als etwas grundsätzlich Erlaubtes.

·        Streit unterhalb einer bestimmten Eskalationsstufe wird anders behandelt als jenseits dieser Eskalationsstufe.

·        Die Austragung des Streits unterliegt intersubjektiv bekannten Fairness-Regeln.

·        Alle Streitparteien haben Rechte, z.B. das Recht, den Streit auf später zu verschieben oder sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen.

·        Streiten ist kein sportlicher Wettbewerb.

·        Ein guter Streit endet mit einer Einigung und nicht mit dem Sieg der einen Partei über die andere.

·        Nach Beilegung des Streits ist die Beziehung zwischen den Konfliktgegnern nicht nachhaltig gestört.“

 

Ein insgesamt interessanter und lehrreicher Text, eine hoch entwickelte Streitkultur aufzubauen lohnt sich und „dass im Umgang nicht mehr auf scharfe Mittel wie Spott, Polemik und Sarkasmus verzichtet wird“ gehört genauso dazu, wie ein irreversibles Eintreten für die Ziele.

Anmerkung vom 29.08.2009

P.S. Weitere zum Thema und zur Diskussion habe ich hier niedergeschrieben!

 

Link gefunden.

Link gefunden.

In einer Mailliste fand ich folgenden Link. Nun habe ich meine eigenen Vorstellungen von sozialer Sicherheit und der Gedanke eines Grundeinkommens ist durchaus verlockend, nur mit dem „bedingungslosen“ habe ich so meine Probleme. Sicher sollte es ohne wenn und aber gezahlt werden, nur nicht ohne jegliche Gegenleistung.

Aber was soll es, auch zu diesem Thema gibt es noch einigen Diskussionsbedarf, die Idee der Seite finde ich gut, in jedem Fall werden ich sie weiter durchstöbern.

0180-Telefonbuch, …

0180-Telefonbuch, bis jetzt wusste ich nicht einmal das es so etwas gibt, besten Dank nach Wuppertal!

Hier habe ich einen Link zu einem 0180-Telefonbuch gefunden. Nicht uninteressant, da gerade viele Behörden solche Nummern eingeführt haben. Da heute sich aber viele Menschen für eine Festnetzflat entschieden haben, sind diese Nummern meistens mit zusätzlichen Kosten verbunden.

So macht ein solches Telefonbuch durchaus Sinn, gerade weil oft nur die 0180-Nummern auf diversen Briefköpfen vermerkt sind. Und einmal davon abgesehen, dass alternative Nummern durchaus vorhanden sind, wird sich oft auch der Weg über diverse Anrufbeantworter und -weiterleitungsdienste gespart.

 

Subvention, Heilmittel vieler Problem?

Subvention, Heilmittel vieler Problem?

Unter dem reißerischen Titel „Ohne Subventionen geht bei vielen das Licht aus“ findet sich in der MZ ein Beitrag zu einen Brief des Bauernbundpräsidenten an dem Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In erste Linie geht es um Subventionen für die Landwirtschaft, eigentlich ein Irrläufer, wenn sich den Problemen der Bauern zu gewannt wird.

Hier meine Gedanken zu oben verlinkten Beitrag:

Geld, Geld, Geld und wenn es in Form von Subventionen daherkommt, anders scheinen Probleme nicht mehr zu lösen sein. Irgendwie schon irrwitzig diese Herangehensweise des Bauernbundpräsidenten! Denkt dieser Mensch wirklich das mit Geld, in Form von Subventionen, die Probleme der Bauern zu lösen sind?

Und welche Ursachen haben diese Probleme hervorgebracht? An diese Frage wird nicht einmal gedacht, sondern es wird in das übliche, neoliberale Horn gestoßen, Probleme mit den Mitteln zu lösen, welche diese hervorgebracht haben. Trottel möge ein zu hartes Wort sein, aber glaubt der Mann wirklich an den Klapperstorch? Auch die Lösungen, welche von Ihm favorisiert werden stammen eigentlich aus der Mottenkiste, wenn sie sich nicht gerade in Verteilung von Subventionen erschöpfen.

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Eine Übersetzung gefunden.

Der zwecklose Krieg,

 

unter dieser Überschrift findet sich eine interessante Übersetzung eines amerikanischen Journalisten zum Afghanistankrieg. Nun möge der Krieg sicher für bestimmte Kreise Sinn machen und einen Zweck erfüllen, aber wie im Beitrag zu lesen ist, wird er nicht zu gewinnen sein. Und das nicht auf Grund der unterschiedlichen Kampfmethoden, sondern weil es sich hier um eine Aggression handelt, im Interesse einiger weniger. Interessant ist auch die Aussage zu den Kriegsgründen, welche eigentlich das Verwirrspiel um einen jeden Krieg offenbarten. Nicht die wirklichen Interessen werden in den Vordergrund gestellt, sondern es werden Interessen vorgegeben, welche für das eigene Volk plausibel erscheinen sollen, um es für den Krieg vereinnahmen zu können. Auch wird festgestellt wie Terroristen besiegt werden können und das Krieg selbst dafür ein völlig ungeeignetes Mittel ist! Das System aber, welches solche Kriege hervorbringt, diese schürt und den Terrorismus zeugt, bleibt von der Kritik verschont.

Trotzdem ein interessanter Beitrag, welcher verschiedene Hintergründe anschneidet, Befindlichkeiten und deren Ursachen in der Region anspricht und entsprechende Schlüsse zieht.

Der anschließende Kommentar sollte in jedem Fall Berücksichtigung finden, wobei nicht nur dieser von Besatzern geführte Krieg sinnlos ist.

Wobei Sinn und Unsinn, oder Sinnlosigkeit immer auch im Auge des Betrachters liegen und Kriege nie ohne Sinn geführt werden.

Genau genommen und nicht zu vernachlässigen ist auch die Frage: Geht es überhaupt darum um einen Krieg zu gewinnen, oder geht es nicht eigentlich darum einen Krieg zu führen?

 

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