Zu den Wahlen.
Unter den bezeichnenden Titel: «Die Linke etabliert sich» verbreitet in der MZ „Parteienforscher Everhard Holtmann … Lehren aus dem Super-Wahltag“.
Dabei bedient er wie üblich die verschiedensten Klischees, welche durchaus Ausdruck für seine erzkonservativen Ansichten sind. Der Text im Internet weicht etwas von dem in der Druckausgabe ab, er ist etwas umfassender.
Aber was soll es, gelegentliche, marginale Zuwächse der SPD in Thüringen werden da schon mal als Erfolg gefeiert und dass die SPD dieses zur Bundestagswahl als Rückenwind verkaufen könnte ist schon möglich, wird sie sicher auch versuchen. Nur ob ihr das jemand abkauft, wird wohl sehr von den Entscheidungen in den Ländern selbst abhängen. So hat sich gerade in Thüringen der SPD-Spitzenkandidat zu seien Wahlaussagen bekannt, Hessische Verhältnisse vielleicht? Nein diese möchte man vermeiden, doch lieber gleich CDU? Ja, wenn sich die SPD, wie in Hessen geschehen, von den Medien und den vorgeblichen, politischen Gegnern drängen lässt und die Abwahl des Ministerpräsidenten nicht bestätigt.
Ja, auch in Thüringen hat die SPD die Möglichkeit Wählerwillen zu negieren und die CDU in ihrer Machtposition zu bestätigen. Welche Auswirkungen dieses für die Bundestagswahl haben kann, müsste selbst den letzten Hinterbänkler bewusst sein. Und effizienter und erfolgreicher kann man Eigenständigkeit nicht aufgeben.