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August 2009
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Archive für 29.8.2009

Betrachtung zum „Sinn philosophischen Treibens“!

Betrachtung zum „Sinn philosophischen Treibens“!

So recht kann ich nicht mehr sagen wie ich in diesen Blog gekommen bin, irgendwo war wohl ein Kommentar und ich folgte dem Absender. Viel habe ich nicht gelesen und was ich gelesen habe ist eigentlich erschreckend und hat mit der vorgegebenen Aufklärung nicht viel zu tun, eigentlich handelt es sich eher um Verklärung. Hier werden die gegenwärtigen Verhältnisse heilig gesprochen, von aufklärerischen Hinterfragen keine Spur und die Lösung gegenwärtiger Probleme werden diversen Illusionen geopfert.

>Die Welt in der wir leben möge zwar ein paar Schönheitsfehler haben, ansonsten ist sie ganz in Ordnung, Probleme, Fehlanzeige und wenn, dann selber schuld,< so die Intention. Aber nicht nur, es geht weiter, über Geschichte wird nachgedacht und festgestellt, >dass das deutsche Volk ein Volk von Opfern ist und der erste, wie auch der zweite Weltkrieg nur „Notwehr“ waren. Auch sind die Deutschen mit diesem Schicksal nicht allein, es ging und geht dem jüdischen Volk ebenfalls so. Es brauchte ein Heimat, nach Verfolgung und Vertreibung, dass dadurch ein anders Volk vertrieben wird, nun ja, Kollateralschaden und wehe wenn Israel einen Krieg verloren hätte! Das diese Kriege aufgezwungen waren versteht sich von selbst. Ja, die Welt ist Heil und Kriege die normalste Sache der Welt, jedenfalls für den Eifelphilosophen, denn so verkündet! Aber auch das er Faschismuskompatibel ist stellt er fest, selbst wenn es im verlinkten Text eher ironisch gemeint ist, ist etwas dran und darüber möchte er Aufklären, die Menschen Missionieren. Heile Welt, was willst du mehr!

 

Interessant finde ich die Überschrift, über welche ich etwas nachgedacht und sie zum Gegenstand einer Betrachtung gemacht habe. Der Originaltext ist hier zu finden und wird hervorgehoben zitiert:

 

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Wie Meinungen manipuliert werden, eine Kritik der Kritik!

Wie Meinungen manipuliert werden, eine Kritik der Kritik!

Hier findet sich ein Video welches sich mit Meinungsmanipulation beschäftigt und wie diese selbst durch die Bundesregierung, zur Durchsetzung diverser Beschlüsse/Interessen, betrieben wird. Das Zauberwort, PR, das Motto, breite Platzierung, für breite Verbreitung, für breite Akzeptanz!

Naiv manch Reaktion, es kann nicht sein, was nicht sein darf, ist aber trotzdem und so wird auch festgestellt, dass etwas dagegen unternommen werden muss! Ändern wird sich hingegen wenig bis gar nichts. Aber was soll es, wenigstens muss der Schein der Unabhängigkeit der Medien gewahrt bleiben und der Glaube an grundsätzlicher, unvoreingenommener Berichterstattung. Da wird schon mal vorgegeben ein schwarzes Schaf zu scheren.

Neu ist dieses nicht, auch nicht, dass regelmäßig daran erinnert wird, der Vertrauensverlust kann zwar gelindert, aber nicht aufgehalten werden. Und wenn schon Kritik, ist es besser die Richtung selbst vorzugeben, als sie sich vorgeben zu lassen! Oder, der „Gegner“, welchen man sich selber schafft, ist allenthalben angenehmer, als der der selbst entsteht, als ungewolltes Produkt der eigenen Tat!

Aber immerhin, auch gespielte Kritik, ist Kritik, nur in der Wirkung sehr eingeschränkt.   

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Ein weiterer Gedanke!

Ein weiterer Gedanke!

Auch hier wird dieses Thema diskutiert, wie an anderen Orten im Internet auch.

Eines hat der Autor des Beitrages in der Jungen Welt also erreicht, Aufmerksamkeit! Ob er diese nun verdient hat, nun ja, sicher, ob sie dem entspricht was er sich vielleicht versprochen hat, wer weiß? Auch für so manche Seite wird kräftig Werbung gemacht und es ist Interessantes zu finden. In oben genannten Beitrag finden sich einige Hintergründe, welche im Netz auch gut nachzuvollziehen sind. Selbst wenn da auch einige „eigene Wäsche“ gewaschen wird, ist der Beitrag interessant, vielleicht aber auch gerades deshalb!

Auch möge der Schuss nach hinten losgegangen sein, die ursprüngliche Ausrichtung gibt trotzdem zu denken, genauso wie die Form, welche genutzt wurde. Andererseits berücksichtigt der ursächliche Artikel die reale Welt kaum. Dabei kann durchaus davon ausgegangen werden, dass diese sich im Internet nur widerspiegelt, unter Umständen etwas verzerrt, aber immer hin. Aber nicht nur in diesem Zusammenhang wird der alltägliche Faschismus, welcher lange schon wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und seine Salonfähigkeit bewiesen hat, vergessen. Es sind die offen hervortretenden Extreme am Rande, welche all zu oft einziger Gegenstand der Betrachtung/Kritik sind und die gern geopfert werden, um sich selbst rein zu waschen. Die prügelnden Knaben, welche in der Regel aus dem Lumpenproletariat rekrutiert werden, werden schnell zu Prügelknaben und als Blitzableiter gebraucht, um vom eigentliche Problem des Faschismus und dessen Ursachen abzulenken.

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