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Die Angst vor dem eigenem Volk.

Dieser Eintrag stammt von Toguelo Am 1.9.2009 @ 23:57 In Spuren/Gefunden, Gedanken | Keine Kommentare

Die Angst vor dem eigenem Volk.

Es ist die Angst die Treibt, die Angst vorm eigenem Volk!

Ein interessanter [1] Beitrag, welcher zum Nachdenken anregt und einige Prämissen des Überwachungsstaats zeigt und Reaktionen der Bürger anspricht. Leider wird auf halbem Wege stehen geblieben, es wird einiges festgestellt, warum dieses aber so ist, dieser Frage wird nicht nach gegangen. Letztendlich geht es um Macht und um deren Erhalt und Sicherung, dieses lässt sich in Zuständen permanenten Misstrauens am besten Bewerkstelligen. So wird Misstrauen überall gesät wo es nur möglich ist und oft fällt diese Satt auf fruchtbaren Boden und erblüht hervorragend. Die Medien sind voll mit Randthemen, welche die Menschen bewegen sollen und bewegen und ein solches Thema ist zum Beispiel Kinderpornographie. Oberflächlich ein politisch unverfängliches Thema und die meisten Menschen wissen, dass sie damit nicht konfrontiert werden, wie schon gesagt, es ist eigentlich ein Randthema. Da die meisten Menschen davon nicht betroffen sind, gehen sie auch davon aus, dass sie von entsprechenden Überwachungsgesetzen auch nicht betroffen sein werden. Das es dabei nur um einen Vorwand geht und dass Familienministerium eigentlich damit eine Tür öffnet, ist den wenigsten bewusst.

Aber was soll es, wie dem Beitrag zu entnehmen ist, geben viele Menschen ihre Daten freiwillig Preis, zum Teil unbewusst, sich einen Vorteil versprechend. Ja, in diesem System spitzen sich die verschiedensten Widersprüche zu, so auch der Grundwiederspruch, diese Zuspitzungen zeugen enormes Konfliktpotenzial. Sich dessen bewusst, werden repressive Maßnahmen gegen das eigene Volk verstärkt. Um Macht möglichst effizient zu erhalten, ist umfassendes Wissen erforderlich und es ist nicht neu das dieses fleißig gesammelt wird.

Und solange die Gläubigkeit an die Massenmedien nicht wankte und nur wenige von diesem Glauben abfielen, war das Internet als alternatives Medium auch kein Problem. Mit der Zuspitzung der Widersprüche in dieser Gesellschaft und deren Auswirkungen auf immer mehr Menschen, werden immer öfter Zweifel an den verkündeten Wahrheiten laut, und es wird nach anderen Informationsquellen gesucht. Immer mehr Menschen stellen fest, dass das durch die Massenmedien vermittelte Bild mit ihren persönlichen Erfahrungen, mit ihrem eigenem Leben nicht übereinstimmt.

Egal was über Informationen aus dem Internet gesagt werden kann, sie sind in jedem Fall reichhaltiger als es in den klassischen Medien der Fall ist. Im Internet findet man alles Mögliche, vom größten Schwachsinn bis zu tiefgründigen Abhandlungen und um diese Vielfalt zu sondieren, statten sich die Nutzer mit den verschiedensten Fähigkeiten aus. So entwickeln sie die Fähigkeit zu sondieren und sich Informationen selbst zu suchen, anstelle den Brei der Medien mangels Alternative runter zu würgen. Selbst wenn dieses noch in den Anfängen steckt, es kann gefährlich werden. Selbst denkende Menschen, welche sich über vermittelte Schmalspurbildung hinaus entwickeln, sind gefährlich. Sie neigen dazu selbst Schlüsse zu ziehen, zu hinterfragen und setzen sich mit anderer Meinung oft offensiv auseinander. Und um die Vielfalt des Internet nur einigermaßen nutzen zu können, ist dieses einfach  nötig, aber auch möglich. Welche Ergebnisse, welche Erkenntnisse erzielt und errungen werden kann sehr verschieden sein, es sind aber Produkte eigenen Strebens, Ergebnisse eigener Selektion!

In diesem System wird der Mensch seiner Arbeit entfremdet, diese Entfremdung wird dadurch ergänzt, dass er der Gesellschaft entfremdet werden soll, dem neuen Herdentrieb des Individualismus soll er folgen und sich dem Egoismus ergeben.

Ja, ein interessantes Thema, es ist es wert darüber nachzudenken!

 


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-angst/

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