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Archive für 2.9.2009

16,3% Kinderarmut!

16,3% Kinderarmut!

Wie dieser Grafik zu entnehmen ist, eifert dieses Land auch im Falle der Kinderarmut den USA nach. Ist schon erschreckend, was hier zu lesen ist, viel Geld wird ausgegeben, nur scheint es nicht da anzukommen wo es von Nöten ist. 16,3% der Kinder leben in Armut, ein Spitzenwert und das obwohl der Staat viel Geld, überdurchschnittlich viel Geld für Kinder ausgibt, wie zu lesen ist. 101000Euro sollen es sein, welche „der Staat für direkte Zahlungen, Steuervergünstigungen, Betreuungs- und Bildungseinrichtungen für jedes Kind bis zum Erreichen des 18. Lebensjahres aufwendet“, nicht wenig und über OECD Durchschnitt. Nur woran liegt es, dass überdurchschnittlich viel Geld ausgegeben wird und die Kinderarmut trotzdem überdurchschnittlich hoch ist? Sollte es etwa daran liegen, „dass in Deutschland fast 40 Prozent der Ausgaben direkt an die Familien fließt, dafür relativ wenig in Kinderbetreuung, Sachleistungen und Bildung“? Nun, so wird es sein, es wird umverteilt und wer hat, dem wird gegeben, wer nicht hat, kuckt in die Röhre.

Sicher wird für ein jedes Kind Kindergeld gezahlt, aber dann hört die Gleichbehandlung auch schon auf, Steuervergünstigungen hingegen kommen nur für jene Eltern in Frage, welche auch Steuern zahlen, was ja bekannter Maßen auf allein erziehende Elter selten zutrifft und auf ALG II Empfänger gar nicht. Diese müssen eher um jeden Cent betteln, damit ihre Kinder an Klassenfarten, oder anderen kostenpflichtigen Veranstaltungen der Schule teilnehmen können.

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Noch mehr Reaktionen³.

Noch mehr Reaktionen³.

Unter dem bezeichnenden Titel „Bocksprünge“ findet sich hier ein Beitrag zum vieldiskutierten Beitrag des Henning Böke in der Jungen Welt. Nicht nur das die undifferenzierte Herangehensweise des Autors kritisiert wird, es wir auch kurz auf die Reaktion der Zeitung auf die vielfältigen Reaktionen eingegangen. Die Reaktion auf die Reaktionen hat natürlich wieder Reaktionen erfahren und dieses auch in Form von Leserbriefen. Diesem Leserbrief sind folgende zwei Zitate entnommen: „Genosse Böke hat es nur leider versäumt, eine Kampagne anzuregen, um mehr linke Infokrieger zu gewinnen und zu motivieren, marxistische Positionen und dialektische Analysemethoden in die Diskussionsforen einzubringen.“ Ja, dem ist wohl so und bei aller Kritik und deren Würdigkeit, es kommt auch auf die Form, die Art und Weise der Auseinandersetzung an, Hammer vor den Kopf, wie geschehen und leider bestätigt, ist eine völlig untaugliche Methode in der ideologischen Auseinandersetzung.

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Ein Erfolg?

Ein Erfolg?

Es ist ja nicht alles Tragisch, wenn die Gewohnheit eingesetzt hat und Zahlen werden gelegentlich mit manipulierendem Hintergrund eingesetzt. Im besonderem trifft dieses auf die monatliche Arbeitslosenstatistik zu. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass entsprechendes Zahlenwerk als Beleg scheinbarer Erfolge genutzt wird, die Freiheit der Interpretation kann durchaus grenzenlos sein, nur Interessen bezogen ist sie immer. Aber ist es wirklich ein Erfolg, hier für Quedlinburg, wenn man nicht mehr den letzten Platz in der Liste inne hat, seinen „Status“ als regionales Schlusslicht also verloren hat?

Einige Gedanken ist dieses Thema immer wert und Beiträge der Regionalpresse liefern  gelegentlich eben gute Aufhänger.

Es kann aber auch festgestellt werden, nicht alles ist Verklärung, nicht selten steckt in dieser auch eine Erklärung!  

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