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September 2009
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Archive für 7.9.2009

Nutella auf der Abschussliste und das zurecht!

Nutella auf der Abschussliste und das zurecht!

 

Hier findet sich ein Brief an die Ferrero Deutschland GmbH, in dessen Inhalt es um Kinderarbeit auf afrikanischen Plantagen geht. Das mit dem Brief verbundene Ansinnen ist zu unterstützen und bemerkenswert, ein berechtigter Anlass Produkte dieses Unternehmens zu meiden.

Alternativen sind ja durchaus vorhanden.

 

Geplatzter Mythos vom Nichtkrieg!

Geplatzter Mythos vom Nichtkrieg!

Es geht um die Welt und bewegt auch die Gemüter in diesem Land, auf deutschem Befehl hin wurden Tanklastzüge in Afghanistan in die Luft gejagt, wobei viele Menschen den Tod fanden. Der Kriegsminister hüllte sich anfänglich in Schweigen und nach den verschiedensten Versuchen diese Tat zu relativieren, kommt so nach und nach die Wahrheit ans Licht. Am Samstag fand sich ein interessanter und kritischer Beitrag in der Jungen Welt, zu einem Zeitpunkt wo andere Medien sich noch in Verklärung übten. Mit dieser Tat bricht nun auch endgültig der Saubermannmythos vom deutschen Nichtkrieg in Afghanistan zusammen, und es verstärkt sich der Ruf nach Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan, aber auch nach Rücktritt des Kriegsministern. Der Rücktritt des Ministers spielt auch in diesem Blog eine Rolle, zwei Beiträge habe ich zum Thema hinterlassen, in welchen ein solcher Rücktritt Gegenstand der Betrachtung ist.

Hier die Beiträge: zwei Kommentare abgelegt.

 

 

Krieg und ökonomische Interessen.

Krieg und ökonomische Interessen.

Unter dem bezeichnenden Titel „Die Triebfeder des Krieges“ findet sich hier ein interessanter Beitrag aus dem Jahre 2001. An Bedeutung hat er eigentlich nichts verloren und die Ereignisse seit erscheinen des Beitrages bestätigen weitgehend die Aussagen.

Ein interessanter Bericht, letztendlich bleibt er aber etwas an der Oberfläche, oder besser am Öl kleben und das, obwohl er gelegentlich in die „Tiefe“ abgleitet. Die Triebfeder des Krieges liegt im System selbst begründet, es ist der beständige Zwang zur Kapitalakkumulation, welcher letztendlich nur durch beständiges Wachstum zu realisieren ist.

Öl ist zwar der primäre Rohstoff des zwanzigsten Jahrhundert und wird dieses sicher noch in der ersten Hälfte des einundzwanzigsten Jahrhunderts sein, nur ist es nicht Ursächlich für die Aggressivität dieses Systems.

Im Jahr 2000 haben die USA 19,5 Millionen Barrel Öl pro Tag verbraucht; diese Zahl soll bis zum Jahr 2020 auf 25,8 Millionen gesteigert werden.
Mit 4% der Weltbevölkerung verbrauchen die USA ein Viertel der weltweiten Energieproduktion. Dieses enorme Missverhältnis ist vielfach beobachtet und verurteilt worden. Es wirft ein doppeltes, ökologisches und ökonomisches Dilemma auf. Denn was ökologisch sinnvoll ist, erweist sich als ein Todesurteil für die private Kapitalakkumulation, und dies umso mehr, je bedeutender der Wirtschaftsraum ist. Die US-Ökonomie ist Gefangene ihrer eigenen Größe. Die Abhängigkeit vom Öl ist die treibende Kraft hinter dem Hegemonieanspruch der USA. Der Zwang, sich den Großteil der Ressourcen der Erde zu unterwerfen, diktiert ihr Streben zu einer imperialen und militärischen Supermacht.“

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