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Ans Bein gepisst!

Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 12.9.2009 @ 13:46 In Krieg und Frieden, Spuren/Gefunden | 3 Kommentare

Ans Bein gepisst!

Die Instrumentalisierung des Todes, im Sinne weiteren Mordens, ist [1] hier Thema. Als etwas anderes kann die Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Luftangriff auf zwei Tanklastzüge nicht gesehen werden, jedenfalls nicht die offizielle. Wenn solches schon passiert und das zu unpassender Zeit, sprich vor den Bundestagswahlen, dann sollten die Tatsachen wenigstens so genutzt werden, dass sie dem Zwecke dienlich sind. In diesem Fall dem Krieg.

Alle Verantwortung von sich weisend, werden Scheingeplänkel geführt und der Wille zum Krieg verkündet. Die Verbündeten sind dabei durchaus hilfreich, denn die einzige, ehrliche Kritik, stellt den Krieg als Mittel der Politik selbst in Frage, davon sind aber die Bündnispartner weit entfernt. So wird den Realitäten also dadurch Rechnung getragen, dass halbherzige Kritik geübt wird, wohlweislich darauf bedacht keinen Bruch zu verursachen, immerhin sitzt man ja im selben Glashaus! Es wird zwar Kritik geübt, der Gegenstand aber so verschoben, das letztendlich alles in dem Licht erscheint, wo man es haben möchte, um weiterer Kriegsführung zu dienen.

Das Thema Krieg wird uns noch einige Zeit bewegen und begleiten, an Bedeutung sogar noch zunehmen und dieses besonders wenn Schwarz/Gelb die Regierungsverantwortung nach den Bundestagswahlen übernehmen sollte. Ja, die Bündnispartner haben der Bundesregierung ans Bein gepisst, in der Hoffnung das nun zumindest die Hose gewechselt wird.

Zum oben verlinkten Beitrag hatte ich folgenden Kommentar hinterlassen:

Hallo Sepp,

nun beißen sich die Verbündeten gegenseitig ins Bein, oder heben nur das eigene und pissen an das Andere? Aber warum? Du hast recht, Ablenkung muss sein und man hat die Deutschen da wo man sie schon lange haben will.

Zukünftige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und da braucht man Streitkräfte die Funktionieren, welche sich nicht hinter einem Saubermannimage verstecken, sonder Töten und zerstören, wie es sich für einen anständigen Krieg gehört! Ja, wir sind wieder soweit, das System wird von Krisen geschüttelt und die Kriegswirtschaft soll es richten. Kapitalakkumulation ungebremst, sich permanent beschleunigend, ist das Ziel und Zerstörung schafft Bedarf!

Um dieses aber konsequent umsetzen zu können, muss erst einmal ein Kriegs kritisches Volk an den Krieg gewöhnt werden. Und diesem Zwecke entsprechend werde die Toten Instrumentalisiert, wohl darauf bedacht, den Krieg als Mittel der Politik selbst aus der Kritik herauszuhalten. Da sind die Partner durchaus hilfreich, beim hin- und herschieben des schwarzen Peters!

Gruß


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