Archive for Oktober, 2009

Kabarett November

Samstag, Oktober 31st, 2009

Kabarett November:

Heute als E-Mail erhalten und nächsten Freitag ist es wieder soweit. Kabarett nicht nur in der Reichenstraße Quedlinburg.

Die E-Mail:

NEWSLETTER  KABARETT-GENIAL  FÜR  NOVEMBER  2009:  PROGRAMMÄNDERUNG

Liebe Freunde des Kabaretts,

die nächsten Veranstaltungen in Sachen Kabarett werfen ihre Schatten voraus:
Die November-Termine mussten umbesetzt werden, da leider  kw.Timm aus gesundheitlichen
Gründen absagen mußte. Wir konnten aber andere Künstler für diesen Termin verpflichten:

FR., 6.11.2009 / 20:00 Uhr KuZ Reichenstraße Quedlinburg: “märKWürdig” **
SA., 7.11.2009 / 20:00 Uhr Kunsthof Halberstadt: “märKWürdig”
SO., 8.11.2009 / 19:30 Uhr Remise Wernigerode: Andy Sauerwein (nachgeholter Okt.-Termin)

Kabarett “märKWürdig” aus Königs Wusterhausen mit ihrem Programm
‚Überich& Unteruns’

Laut Freud ist das Über-Ich das Wertesystem eines Menschen. Und das verfällt seit über 2000 Jahren.
Dass es dies besonders bei uns tut, ist typisch deutsch. Und woran denkt man da so?

An Disziplin, Pünktlichkeit und Ordnung?

An Bier, Sauerkraut und Gemütlichkeit?

Oder an Nachbarschaftsstreit, Bürokratie und Sicherheitswahn?

An Verfassungsschutz, Politiker und Lehrer?

Oder an Ökologie, Tierschutz und Spendenbereitschaft?

Die einen wandern ein, die andern wollen raus. Warum?

Fragen über Fragen!

Die drei Königs Wusterhausener von märKWürdig, Dagmar Bochwitz, Peter Bodenstein und Gerald Schreck marschieren, schlagern,bluesen und quatschen sich quer durch die deutsche Mentalität.
Also, ruhig mal vorbeischauen, denn:

Das Über-Ich ist unter uns.

(Foto im Anhang)

Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Special-Homepage
www.kabarett-genial.de
Hier sehen Sie in der GALERIE auch Fotos der vergangenen Veranstaltungen und können im GÄSTEBUCH Ihre Meinung kundtun – vorzugsweise positiv versteht sich!

Kartenvorbestellungen:

KuZ Reichenstrasse QLB: E-Mail: reichenstrasse1@gmx.de; Tel.: 03946 – 26 40

Kunsthof HBS: E-Mail: E-Mail: abarbeiten@gmx.de; Tel.: 03941 – 56 86 23

Remise WR: E-Mail: info@kunstverein-wernigerode.de; Tel.: 03943 – 63 26 30

** In Quedlinburg findet die offizielle “Festival außer Haus”-Veranstaltung des Kabarett-Festivals
der Bundesvereinigung Kabarett statt, das am 6. und 7.11. in Aschersleben stattfindet.
Unser Tipp: Besuchen Sie das Bestehornhaus am 7.11. zu den Werkstattprogrammen!
Von 10:00 bis 16:00 spielen 15 Gruppen und Solisten 45-Minuten-Ausschnitte aus ihren Programmen parallel auf drei Bühnen. Mit dabei: Tollense Stichlinge, Tilman Lucke und Andy Sauerwein.
Alles für den einmaligen Eintritt von 10,- €

www.bundesvereinigung-kabarett.de

Mit besten Grüßen

Kabarett-Organisation

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>>> die Homepage der guten Unterhaltung im Harzkreis: www.kabarett-genial.de

Und wie weiter?

Donnerstag, Oktober 29th, 2009

Wenn nun die Kröte nicht geschluckt wurde, aus ihr ein Elefant geworden ist, bleibt nichts anderes übrig, als dieses zu portionieren, um ihn häppchenweise genießen zu können und das ohne auf das Gift der Kröte achten zu müssen!

 

Hornissen und Ameisen?!

Mittwoch, Oktober 28th, 2009

Hornissen und Ameisen?!

Nun sagt dieser Artikel recht gut, worum es der neuen Regierung geht! Dabei wird den Hornissen aber unrecht getan, wenn die Kraft der Ameisen nicht Erwähnung findet, um dem Bilde Rechnung zu tragen.

Zu solchen Grausamkeiten wie die Menschen wären Hornissen nun wahrlich nicht in der Lage, auch sind sie wenig Angriffslustig, wenn sie sich nicht bedroht fühlen.

Welches man von der schwarz-gelben Koalition nun nicht sagen kann, sie ist bestrebt ihre neoliberale Politik umzusetzen, die Entsolidarisierung der Gesellschaft weiter fortzuschreiben und die Individualisierung, als Ausdruck permanenter, immer und überall wirkender Egozentrik zu manifestieren.

Im Beitrag wird festgestellt, die Schlussfolgerungen gilt es zu ziehen!  

Der Mensch unterscheidet sich von der Hornisse immer noch, durch seine bewusste Tat!

Und wenn schon Hornissen: wer gesehen hat, wie ein Ameisenvolk mit einer Hornisse fertig wird, der darf diese Erfahrung ruhig aufs Leben übertragen. Welches sicher Sinn macht, um beim Bilde zu bleiben. So sind die Hornissen da, aber auch die Ameisen! Und im Gegensatz zum Tierreich, ist der schwarz-gelben Regierung die Fähigkeit des Überfliegens nicht gegeben, selbst wenn sie sich auch als Überflieger sehen würden!

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Ein Thema, zwei Thesen, ein Ansatz!

Dienstag, Oktober 27th, 2009

Ein Thema, zwei Thesen, ein Ansatz!

In Freidenkerheft Nr. 1-07 März 2007, „Irrationalismus und Herrschaft“,  ist im Vorwort, Seite 1. unter anderen zu lesen: „Der Begriffsenteignung muss die Begriffsaneignung entgegengesetzt werden, der Spaltung und Fragmentierung die Aufklärung und Solidarität.“ In diesem Sinne gilt es sich über Begriffe zu verständigen, sich diese anzueignen um nicht nur einfache, verständliche Lösungen erarbeiten zu können, sondern diese auch zu vertreten. Es geht um Klarheit, welche selbst man erst einmal erlangen muss, um zu verstehen und Verständnis zu erlangen. In der Sprache ist es heute oft so, dass viele Begriffe mit eigentlich fremden Inhalten belegt wurden, oder zum Tabu erklärt wurden, ihrem Sinn entstellt und sogar gegen sich selbst verkehrt. Diese ist in diesem Beitrag nicht der Fall, aber so manche Formulierung ist durchaus Diskussionsbedürftig. In diesem Zusammenhang habe ich mich entschlossen einige Begriffe mir erst einmal wieder selbst anzueignen. Einen entsprechenden Kommentar habe ich hinterlassen und es wäre zu Wünschen, das eine solche Diskussion weitere Mitstreiter begeistern könnte.

Der Folgend Kommentar enthält einen Ausschnitt zur Ideologie aus „Kleines politisches Wörterbuch“ – 6.Aufl. – Berlin Dietz Verlag., 1986. Seite 380  - 382:

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Ich habe es schon vermisst, dieses Thema …

Dienstag, Oktober 27th, 2009

Ich habe es schon vermisst, dieses Thema mit den „Kampfhunden“, aber heute in der MZ wird an einem Vorfall in Eisleben festgestellt, „nur wenige Halter melden Kampfhunde“!

Nun gibt es Hunde und Hunde, solche die beißen und solche die nicht beißen, aber auch solche die nicht beißen und solche die beißen. Und es gibt Menschen, solche die sich Hunde halten und solche die sich keine Hunde halten und solche die besser keine Hunde halten sollten. Es gibt aber auch Katzen, solche die kratzen und solche die nicht kratzen und gelegentlich leben diese auch ihren Jaginstinkt aus und töten ein Mäuschen, oder einen Vogel, aber das ist ein anderes Thema.

Es hat mal wieder ein Hund gebissen, eine Mischung aus Kampfhund und ? … ist ja auch egal. Ein Mädchen in Eisleben wurde Opfer, der Arzt sagt, dass alles wieder in Ordnung kommen würde und der Hund kam erst einmal ins Tierheim. Der Hund hat auch einen Halter, welcher im Zusammenhang mit der Gefahrhundeverordnung des Landes schon Post vom Ordnungsamt hatte. Gemeldet war sein Hund noch nicht und auch die vorgeschriebenen Auflagen waren scheinbar nicht erfüllt, aber gewusst hat man von dem Hund. Nur ist er damit nicht allein, der Halter, im Land der Frühaufsteher ohne Arbeit, sondern „von 116 bekannten Kampfhunde-Haltern hätten erst 41 die erforderliche Registrierung und vier den Wesenstest durchgeführt“, und das in Halle, für Eisleben scheint es anscheinend keine Zahlen zu geben.

Nun, „die Gefahrhundeverordnung in Sachsen-Anhalt gilt seit 1. März dieses Jahres. Demnach müssen alle im Land geborenen oder neu angemeldeten Hunde einen Chip tragen. Die Tiere werden in einem zentralen Register erfasst, eine Haftpflichtversicherung ist obligatorisch. Zusätzlich müssen Hunde, die bestimmten Rassen angehören oder bereits aufgefallen sind, einen Wesenstest ablegen.“ Und all diese Maßnahmen sind mit Kosten verbunden, wem wundert es da, dass sich versucht wird dem zu entziehen. Da wird vom Gesetzgeber versucht das „Kampfhundeproblem“ mit Hilfe des Geldes zu lösen, zumindest zu regulieren! So werden letztendlich Kosten auferlegt, welche es unattraktiv erscheinen lassen, sich solche Hunde zu halten. Denkt man aber wirklich, dass ein jedes Problem mit Geld zu lösen ist? Übrigens, war es nicht so, dass der deutsche Schäferhund einer der Hunde ist, welchem die meisten Hundebisse zu verdanken sind? Und ist es nicht so, das Wesenstest hin und Wesenstest her, es in erster Linie auf den Menschen ankommt, welcher sich den Hund hält?

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Ja so ist es und so war es und wie lange wird es noch so sein?

Dienstag, Oktober 27th, 2009

Ja so ist es und so war es und wie lange wird es noch so sein?

Die Bundestagswahlen sind Geschichte, der Koalitionsvertrag steht und die Machtverhältnisse sind gesichert. Hat ja auch genug Geld im Vorfeld gekostet und nun ist Schluss mit Lustig, es beginnt der Ernst des Lebens. Keine Abwrackprämie mehr, kurzgearbeitet wurde lange genug, das Konsumklima erhält einen Dämpfer und es wird entlassen. Die Agenturen für Arbeit bekommen viel zu tun und vielleicht werden ja so neue Arbeitsplätze geschaffen. Ja, der Krise wurden die Bremsklötzer zum Teil genommen und so kann sie sich nun ihrem Wesen nach entfalten.

Der Kurz der neuen Bundesregierung ist festgelegt und bis zur nächsten Bundestagswahl hat man nun Zeit diesen zu fahren und vollendete Tatsachen zu schaffen, selbst wenn diese durch die Hintertür müssen. Im Interesse der Werktätigen wird dieses nicht sein, eher im Interesse der Unternehmen, diese gilt es ja angeblich zu entlasten, damit weiter Warenberge in den Himmel wachsen können. Und da dem einen nur gegeben werden kann, wenn dem anderen genommen wird, werden die Warenberge mangels Nachfrage noch weiter wachsen und Produktionskapazitäten vernichten. Letztendlich wird es noch mehr Arbeitslose geben, welche noch weniger nachfragen können usw. usf.

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Eine festliche Sondersitzung, ein Zeitungsbericht und meine Meinung dazu!

Dienstag, Oktober 27th, 2009

Eine festliche Sondersitzung, ein Zeitungsbericht und meine Meinung dazu!

„Auf den Tag genau vor zwei Jahrzehnten haben zwei Kirchen in der Welterbestadt nicht ausgereicht, um alle Besucher aufzunehmen.“ Nicht uninteressant, die Fühlmenge von Kirchen als Maßeinheit für Widerstand zu nehmen! So die MZ in ihrem Bericht über eine öffentliche Feierstunde des Stadtrates zu den Ereignissen vor zwanzig Jahren. Zwei Jahrzehnte ist es her, als auch in Quedlinburg die Wende eingeleitet wurde und dieses Thema wird uns wohl noch einige Zeit begleiten! Nun wie ist zu lesen:  

„”Das machte deutlich, dass wir Quedlinburger die Ereignisse im Süden der DDR nicht nur als Zuschauer verfolgen wollten, sondern die Anliegen der Bürgerrechtler in Plauen und Leipzig aktiv unterstützten”, machte Bürgermeister Eberhard Brecht, damals selbst im Neuen Forum engagiert, deutlich.“ Ja, man wollte nicht mehr am Rande stehen und so manche politische Kariere wurde damals eingeleitet. Um Bürgerrechte ist es gegangen, welches übrigens seit der Wende nun nach und nach zu Grabe getragen wird. Jedenfalls die allgemeinen, die speziellen werden weiter ausgebaut, so das sie ihre Dominanz umfassender entfalten können. So viel zu den Bürgerrechten, die Rechte der Werktätigen wurden nach der Wende ohne größere Umstände und Widerstand ersatzlos gestrichen, oder in das Korsett bürgerlicher Rechte gepresst.

Aber weiter im Text: „In seiner Festrede sprach er von dem tiefen Bedürfnis, all jenen zu danken, die sich schon lange vor dem Herbst 1989 “für Demokratie, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung in der DDR und darüber hinaus engagierten”.“ Nun ist dieses tiefe Bedürfnis durchaus verständlich, immerhin bedingte die Wende ja auch die politische Kariere des Bürgermeisters, aber was für eine Demokratie hat uns die Wende beschert? Das alle Jahre wieder ein Bürgermeister gewählt werden kann, auf dessen Auswahl die Bevölkerung keinen Einfluss hat? Und wie hoch ist der Verdienst „all jener“, welche in einem Staat, welcher Frieden als oberste Staatsdoktrin nicht nur ausgewiesen hatte, sondern offensiv praktizierte, sich für Frieden engagierten? Ja, wie hoch ist der Verdienst „all jener“ zu werten, welche sich für Frieden engagierten und den Weg in ein System des Krieges ebneten? Die DDR hat nie einen Krieg geführt, aber seit dem sie aufgehört hat zu existieren, nach dem sie ihrer Doktrin folgend friedlich abgetreten war, werden vom bundesdeutschen Staat wieder Kriege geführt! Und besagter Einsatz um „die Bewahrung der Schöpfung in der DDR“, war wohl ehr ein Einsatz um die Bewahrung religiösen Glaubens und bürgerlicher Ideologie! Aber auch in diesem Zusammenhang und für jene, welche an einen Schöpfungsakt glauben, sei bemerkt, dass in der DDR die „Schöpfung“ weit weniger bedroht war, als in der heutigen Zeit, in einem System, welches Kriege als Mittel der Politik nutzt und den Raubau an der Natur immer ungebremster fortsetzt.

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Verlorenes Kulturgut und dessen nachträgliche Instrumentalisierung!

Montag, Oktober 26th, 2009

Verlorenes Kulturgut und dessen nachträgliche Instrumentalisierung!

Nun, es ist immer traurig wenn Kulturgut verloren geht. Und so wurden vor 40 Jahren die Reste der Paulskirche in Halberstadt gesprengt. Dieses ist der MZ einen Beitrag wert und dieser ist, mit der Reißerischen Überschrift: „Bürgerprotest einfach ignoriert“, in der heutigen Ausgabe, Seite 12 zu finden. Die Überschrift ist unterschrieben mit: „Halberstadt galt bis zur politischen Wende 1989 als Synonym für Verfall und Abriss von Häusern, darunter auch Kirchenbauten. Vor 40 Jahren wurde die Paulskirche abgerissen.“

Andere abgerissene Kirchen werden zwar nicht erwähnt, aber immerhin, es wurde der Teufel an die Wand gemalt. Hier in Form der unchristlichen DDR, die sich erlaubte, Ruinen, welche der zweite Weltkrieg hinterlassen hatte, eben auch mal anzureißen, wenn die Eigentümer kein Interesse an diesen mehr zeigten. Dieses war nämlich im Falle der Paulskirche so, welches im Text genauso angedeutet wird, wie die Zerstörung der Kirche im zweiten Weltkrieg.

Ausgehend von der Erstellung eines Bebauungskonzeptes wird festgestellt, dass es auch um den Erhalt der Kirche ging und einige historische Beweggründe werden angeführt. Ein Fotograf hinterließ in seinem Nachlass einige Bilder der Kirche, darunter auch welche von der Sprengung, ist zu erfahren. Darüber hinaus erfährt man einiges über den Widerstand gegen den Abriss und das sage und schreibe „trotz über 600 gesammelte Unterschriften die Sprengung der Kirchenruine nicht mehr“ verhindert werden konnte. (Über 600 Unterschriften, immerhin, um in Quedlinburg einen Volksentscheid gegen den Verkauf der Stadtwerke zu erwirken, waren fast 3000 Unterschriften erforderlich, 6000 sind es geworden, aber das nur am Rande!) Was natürlich in solchen Beiträgen immer wichtig ist, ist, das natürlich auch das „Ministerium für Staatssicherheit der damaligen DDR“ seine Finger im Spiel hatte. Im weiteren Text werden auch einige „Aktivisten des Widerstandes“ genannt und darauf verwiesen, dass es noch eine zweite Aktion gegeben hat, welche aber weniger bekannt ist. Die Initiatoren dieser Aktion „verfassten ein fünfseitiges Protestschreiben“, aus welchen zwei Abschnitte zitiert werden. Diese Zitate sind nicht uninteressant und tragen den damaligen Verhältnissen zum Teil eher Rechnung als der Beitrag in der MZ von heute. Nicht nur aus diesem Grund sind sie es Wert abgeschrieben zu werden: „“Zitat: „Das oft gebrauchte Argument, dass seit Kriegsende nichts zur Erhaltung getan wurde und dass man jetzt eine Entscheidung wolle, hat etwas Gewaltsames. Uns sind zwar nur vage Ideen, jedoch keine ernsthaften Versuche zur Erhaltung der Kirche bekannt. Die Kirche als Institution hat kein Interesse, einmal weil sie das Objekt nicht nutzen kann, zum anderen aus finanziellen Gründen. Aber das darf nicht Anlass zur Beseitigung sein. Die Verantwortung für dieses Baudenkmal liegt bei der Stadt. An die Stadtväter muss der Appell gerichtet werden, die Zeugen der Vergangenheit nicht nur als ökonomische Belastung, sondern als moralische Verpflichtung zu betrachten, besonders deshalb, weil Halberstadt aufgrund seiner baukünstlerischen und städtebaulichen Leistungen nicht nur fortsetzen, sondern durch die Pflege des Erbes auch bewahren …“.““ Im Zitierten kein Wort darüber, dass gerade das historische Stadtzentrum von Halberstadt Opfer der Bomben des zweiten Weltkrieges geworden ist, genauso wie die Kirche selbst. Aber interessant, der Stadt wird die Verantwortung übertragen, nachdem die Kirche als Institution abgelehnt hat den Pflichten als Eigentümer nachzukommen. Obwohl die Amtskirchen in Deutschland während der Zeit des Faschismus oft gemeinsame Sache mit den Faschisten gemacht haben und sich nur wenige Vertreter der Amtskirche in den Widerstand gegen den Faschismus einbrachten, wurde die Kirche als Großgrundbesitzer nach Kriegsende in der DDR nicht enteignet. Aber nicht nur im obigen Fall entzog sich die Kirche ihrer Verantwortung, sondern gerade auch im Sinne des Eigentumsfetischismus des jetzigen Systems. Nicht selten wurde dieses nach Einigung vom Staat übernommen und in einigen Fällen kam es eben auch zum Abriss. Hier die Schuld einzig und allein den politischen Verhältnissen in der DDR anzulasten, ohne die gegebenen Umstände zu berücksichtigen, ist reine Geschichtsverklärung. Am Rande bemerkt, waren solche Vorgänge auch in den alten Bundesländern zu beobachten, und so manches historische Kulturgut fiel der Abrissbirne zum Opfer und das auch ohne vorher Ruine gewesen zu sein.

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Bilder von Vorgestern!

Montag, Oktober 26th, 2009

Bilder von Vorgestern!

Und gestern gab es an einem wolkenlosen Himmel einen schönen Halbmond zu sehen.

 

Blick Blick etwas später Blick andere Richtung Blick woanders Blick zum Boden

 

5 x Blick, oder fünf Blicke!

 

Titel: „Klassenauftrag erfüllt“!

Sonntag, Oktober 25th, 2009

Titel: „Klassenauftrag erfüllt“!

 

Ja, der „Klassenauftrag“ wurde „erfüllt“, wie hier zu lesen ist! Die neue Regierung hat ihre Ziele festgelegt und erntet von den entsprechenden Wirtschaftsverbänden Lob. Das große Schulter klopfen ist angesagt, hat begonnen und die Erschütterungen werden bald zu spüren sein. Alles was noch sozial war, wird auf den Prüfstand gestellt, mit der Absicht es letztendlich zu entsozialisieren, zu kapitalisieren, also zu privatisieren.

Nun geht das Leben weiter, auch nach Wahlen und welche Richtung eingeschlagen wird, wird all zu offensichtlich. Umverteilung ist angesagt und Illusionen werden Platzen, gerade auch, weil es keine wirklichen alternativen Angebote gegeben hat. So schließt auch der Kommentar zum Koalitionspapier mit den Worten: „Ein Dokument der Asozialität“.