Archive for October 1st, 2009

Beginnt jetzt erst die Wirtschaftskrise?

Thursday, October 1st, 2009

Beginnt jetzt erst die Wirtschaftskrise?

Die Wirtschaftskrise beginnt jetzt und dabei ist doch aus Kreisen der Politik und von Wirtschaftsinstituten, Unternehmerverbänden etc. zu vernehmen, dass das Schlimmste schon vorbei sei! Nun, die Wirtschaftskrise beginnt nicht erst jetzt und vorbei ist sie noch lange nicht!

Hier fand ich einen Verweis auf diesen Text, welchen ich zum Gegenstand folgender Betrachtung mache. Ursprünglich wollte ich einen Kommentar schreiben, wäre aber irgendwie zu lang geworden.

Einige Gedanken zum Text:

Ein interessanter Beitrag der da ausgegraben wurde, es wird fleißig fabuliert und Illusionen werden gefüttert. Nur wer soll diese Schlucken?

Da wäre zum Beispiel diese Aussage: „Wenn die SPD in einem Maße Einfluss verliert, wie es ihr Ergebnis von 16,6% der Stimmen der Wahlberechtigten ausdrückt, so hat das Kapital zum großen Teil jene Partei verloren, die dazu dient, die Arbeiter vom Kämpfen für ihre Belange abzuhalten.“ Was wird damit gesagt, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, kann abtreten und ab in die Schokolade mit ihm, wer braucht jetzt noch die SPD? Das Kapital nicht, es konnte sich leisten die SPD zu verheizen, als Juniorpartner hätte man sie noch mal genommen, wenn es notwendig gewesen wäre, ist es aber nicht und so ade.

Die politischen Machtverhältnisse sind gesichert, der Ersatz für die SPD hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt und auch schon bewiesen dass er nötigenfalls zur Verfügung steht. Ja und wer soll vom Kämpfen abgehalten werden, die Arbeiterklasse, wer war den das schon wieder, soll es ja mal gegeben haben, aber heute? Objektiv wird es diese schon noch geben, ohne sie würde das ganze System nicht funktionieren, subjektiv sieht das aber etwas anders aus und gegenwärtig erkennt sie sich selbst nicht mal und keiner ist da, welcher ihr den Spiegel vorhält!

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Kommunistische Schattenspiele?

Thursday, October 1st, 2009

Einen Kommentar, welcher die kommunistische Bewegung tangiert, hatte ich hier hinterlassen. Kein uninteressantes Thema und der Gegenstand ist der Kritik wert, war er aber ursächlich für die angebrachte Kritik, oder war er nur Aufhänger, um eine parallele Kritik zu kritisieren?

 

Der hinterlassene Kommentar, welcher momentan noch auf Freischaltung wartet:

 

Kommunistische Schattenspiele?

Ein Problem und historische Einschätzungen können durchaus Wirkungen hinterlassen, wenn sie den einen bestimmten Dunstkreis verlassen und nicht in diesem zum Irrläufer werden. Dank der Auseinandersetzung hier habe sogar ich davon erfahren, ansonsten wäre wohl auch dieser Tropfen sektirerischer Auseinandersetzung an mir vorbei gegangen. Nun dümpelt die kommunistische Bewegung so vor sich hin, sucht nach Wegen und landet immer wieder im eigenem Saft.

Das der Beitrag der Roten Fahne zu verurteilen ist, ist ohne Zweifel, nur über welchen Einfluss verfügt die KPD, welche Wirkung erzielt dieser Beitrag, im alltägliche Lügengestrüpp, welches kübelweise über die Menschen in diesem Land entleert wird?

Und ist die Kritik des Herrn Ackermann denn so unzutreffend? Nein, denn wie ist zu lesen: „Inhaltlich hat Ackermann sicherlich im Großen und Ganzen Recht“. Doch der Ton macht die Musik und viele Töne ein Lied, und ich finde die Schärfe der Kritik durchaus berechtigt, es sei denn, man befindet sich auf einem Schmusekurs um zu retten, was eh nicht zu retten ist, oder dessen Rettung mehr Aufwand, als Nutzen bringt.

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Der alltägliche Rassismus.

Thursday, October 1st, 2009

Der alltägliche Rassismus.

Der alltägliche Rassismus in Israel spiegelt sich in einem Beitrag hier wieder. Kontakte zu Arabern unerwünscht, die Rasse ist rein zu halten, oder richtiger, die Glaubensgemeinschaft! Der permanente Krieg, mit welchem Israel gerade die Palästinenser überzieht, spiegelt sich in allen Bereichen des Lebens wieder. Von bürgerlichen Idealen wie Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit kann in Israel keine Rede sein, der Zionismus ist eine Form des Nationalismus, welcher auf Basis einer Religion errichtet wurde und praktiziert wird. Die antiken Wurzeln, mittelalterlich praktiziert, taugen aber nur bedingt von den wirklichen Hintergründen israelischer Politik abzulenken. Es geht um Macht, um Einfluss und mit der Gründung des zionistisch geprägten Staates Israel haben die Engländer zum Ende des zweiten Weltkrieges einen Brückenkopf im arabischen Raum hinterlassen, welcher seit Zusammenbruch des britischen Kolonialreichs hauptsächlich von den USA genutzt wird. Das dafür ein anderes Volk aus seinem angestammten Lebensraum zum größten Teil verdrängt werden musste, welches dieses nicht unbedingt widerstandslos hinnehmen wollte, spielte dabei keine Rolle, eher wird es mit einem permanenten Krieg überzogen. Um der eigenen Bevölkerung gegenüber einen solchen Krieg aber auf Dauer zu rechtfertigen, sollte es keine direkten Kontakte geben, da Menschen, welche miteinander reden, sich kennen, nicht so leicht dazu zu bringen sind, auf einander zu schießen.

Dabei können gerade Kontakte unter den Völkern für Frieden sorgen, da dieser aber nicht gewollt ist, wird die Kontaktaufnahme schon mal als kriegerische Handlung gesehen. Die Kriegsideologie zeigt Wirkung und das Apartheidsystem wird auf breiter Eben durchgesetzt.