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Archive für 5.10.2009
Und noch weiter!
5.10.2009 by kucaf.
Und noch weiter!
Geantwortet wurde, fünf Sätze, bestehend aus Behauptungen, Bedauern, Vermutungen und Unterstellungen, wurden meinem Beitrag gewidmet. Was soll es, ich habe geantwortet, ob wohl ich es eigentlich nicht mehr wollte. Geht auch weniger um den Inhalt, als um Form und Streitkultur!
Meine Antwort:
Nun Lupe,
fünf Sätze und das soll die harte Prüfung sein, welcher meine Aussage nicht standhält? Etwas dürftig! Aber was soll es, wenigstens erbaulich!
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Kein erfolgreicher Kampf ohne Ursachenbekämpfung!
5.10.2009 by Tolo.
Kein erfolgreicher Kampf ohne Ursachenbekämpfung!
Unter dem Titel, „TOD DER FASCHISTISCHEN BESTIE“ findet sich hier ein nachdenkenswerter Beitrag. Gefunden habe ich diesen durch diesen etwas anderen „Straßenverkehrsbericht“ mit „Autowerbung“.
Folgenden Kommentar habe ich hinterlassen, welcher momentan noch auf Freischaltung wartet:
Ein interessanter Beitrag und Luther ist auch nur ein Mensch gewesen und damit auch er offiziell Vögeln konnte, hat er sich eben aufgelehnt, sich der Folgen wahrscheinlich nicht bewusst!
Aber Spaß beiseite, nun war und ist die Reformation Bestandteil der frühbürgerlichen Revolution, das Bürgertum strebte an die Macht, konnte diese aber noch nicht ohne eine Religion erringen. Dieses war bei der französischen Revolution schon anderes, die Aufklärung hatte ganze Arbeit geleistet und es konnte auf eine Religion verzichtet werden. Das das Volk in Machtkämpfen der verschiedensten Klassen mit Vorliebe verheizt wurde, ist genauso wahr, wie die Arbeiterklasse selbst ein Produkt des Kapitals ist. Die Sozialdemokratie wiederum ist ein Geschöpf der Arbeiterklasse, welches sich am Übergang zum Imperialismus verselbstständigte und vom Kapital Instrumentalisieren ließ. Sie wurde zu einem Werkzeug des Kapitals, zur Diziplinierung der Arbeitermassen. Das Kapital schuf sich zum Zwecke der Profimaximierung aus dem abstürzendem Kleinbürgertum ein weiteres Werkzeug, welches ihrem imperialem Anspruch dienlicher waren und dass eigen Volk noch wesentlich effektiver Knechtete, die Faschisten! Wie dem auch sein, der Faschismus wird seitdem regelmäßig reproduziert, am Leben erhalten, auch wenn er in der Warteschleife gehalten wird. Er ist das Instrument fürs Grobe, die Reserve um bei Bedarf wieder auf die nationale Karte zu setzen. Zur Zeit ist die Notwendigkeit für einen konsequenten Einsatz nicht gegeben, die bürgerlichen Parteien machen ein gute Arbeit fürs Kapital.
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Scheibe oder Kugel, eine Frage des Blickwinkels!
5.10.2009 by Tolo.
Mit wehenden Fahnen in die Konsumtempel!
Ein Gedanke.
Die Erde ist eine Kugel, wie man heute weiß und wohl kaum einer Anzweifeln würde. Und dieses nicht weil sich die Scheibenform als unpraktisch erwiesen hatte, sondern weil sich unser Blickwinkel geweitet hat. Wir Menschen sind in der Lage unser Sein bewusst zu gestalten und davon machen wir auch regen Gebrauch. Desto mehr und umfassender wir das Sein erkennen, ergründen, verstehen, desto besser wird es gelingen unser Leben bewusst in unserem Interesse zu gestalten. Auch hier spielt der Blickwinkel eine entscheidende Rolle, dabei kommt es nicht nur darauf an, aus welcher Richtung, von welcher Position aus betrachte wird, sondern auch auf die Größe des Blickfeldes. Ein verengter Blick lässt immer nur einen ganz bestimmten Ausschnitt zur Betrachtung offen. Leider wird oft gerade aus solcher Enge heraus geurteilt, oft ist dieses nicht anders möglich, da nur ein schmaler Schlitz einen Durchblick gewährt, wer aber freies Sichtfeld hat, oder über die Möglichkeiten verfügt sich ein solches zu verschaffen, sollte dieses auch nutzen und sich nicht mit weniger zufrieden geben.
Leider ist es so, das viele Menschen, trotz potenziellen Weitblicks, diese Möglichkeiten nicht nutzen, sondern sich diverser Sichtgeräte bedienen, welche ihnen angeboten werden, diese reichen von der rosa-roten Brille, über das Schlüsselloch, den Blick durchs Glasfaserkabel, bis hin zum Blick in die schwarze Kiste. In jedem Fall verändern diese Instrumente den Blick, an stelle ihn zu schärfen, das Blickfeld zu erweitern, wird das Bild verfälscht. Es werden Krücken angeboten, damit die Nutzer das Laufen verlernen, verbunden wird das ganze mit der Warnung, nicht zu weit an den Rand der Erdscheibe zu gehen, um nicht runter zu fallen.
Und so haben sich Menschen ein Brett vor den Kopf kleben lassen, vergessen was sie einmal gelernt hatten und zogen ohne auf den Weg zu achten und das Umfeld zu berücksichtigen, in die Konsumtempel ein, um die Heiligkeit der Banane zu preisen! Konzentriert den Blick, auf das was lang entbehrt werden musste, und eigentlich keiner brauchte, waren sie letztendlich überrascht, als die Rechnung aufgemacht wurde und der Preis zu zahlen war. Seitdem ziehen sie über die Erdscheibe, die meisten noch bemüht nicht herunter zu fallen. So nach und nach sind aber einige gewillt ihre Krücken weg zuwerfen, zu versuchen wieder selbst zu gehen, den Blickwinkel zu weiten und die Erdscheibe zu verlassen.
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Ausweitung des Krieges!?
5.10.2009 by kucaf.
Ausweitung des Krieges!?
Unter dem Titel „Aufmarsch statt Abzug“ findet sich in der Jungen Welt von heute ein interessanter Beitrag zum Krieg in Afghanistan. Es ist schon interessant wie es weiter geht, die Verluste steigen, der Widerstand nimmt zu und die Truppen sollen verstärkt werden. Aber nicht nur dieses, sondern es hängt nach wie vor weiterer Krieg in der Luft und da wird es richtig anfangen zu brennen, wenn sich die Befürworter eines Krieges gegen den Iran durchsetzen. Die Folgen einen Krieges sind nie abzusehen, vielleicht können sie in ihrer Wirkung beschränkt werden, die Ausweitung eines Krieges gegen den Iran hätte aber verheerende Folgen, welche sich in ihrer Wirkung nicht einschränken ließen. Dieser Krieg würde eine neue Dimension erreichen, und sich als der dritte Weltkrieg offenbaren.
Traurig, dass es nun auch Kräfte in der Partei Die Linke gibt, welche sich für die Fortführung des Krieges aussprechen, sich dafür sogar unsäglicher Vergleiche zum Vietnamkrieg bedienen und unkritisch die Rhetorik der Aggressoren übernehmen. Das es Kräfte gibt, welche dem entgegentreten, ändert an der Tatsachen nichts.
Die Tatsachen sprechen für sich, dem Imperium geht es nicht darum einen Krieg zu gewinnen, sondern Kriege zu führen!
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Und die Diskussion geht weiter!
5.10.2009 by kucaf.
Und die Diskussion geht weiter!
Hier hatte ich auf eine sich entwickelnde Diskussion verwiesen, und gestern sind einige interessante Beiträge hin zu gekommen, darunter auch unten veröffentlichte Betrachtung von mir. Ob diese zu den interessanten Beiträgen gehört, nun ja, für konstruktive Kritik bin ich immer dankbar!
@Lupe,
nun ist mir fremd woher Du stammst, ich stamme aus dem Osten des Landes und habe dort nach wie vor meinen Lebensmittelpunkt, daher reflektiere ich das eine und andere vielleicht etwas anders. Dieses ist meiner Erfahrungswelt geschuldet, was aber sicher ist; bei der Beurteilung der kommunistischen Bewegung in diesem Land, sollten die historischen Begebenheiten und Umstände nicht außer acht gelassen werden. Übrigens ist es von untergeordneter Bedeutung wie sich die Entwicklung während der Zeit des kalten Krieges vollzogen hat, viel wichtiger ist der Zustand, wie er gegenwärtig anzutreffen ist. Die Vergangenheit kann ich nicht mehr ändern, nur noch Lehren aus dieser ziehen, die Zukunft kann ich nicht voraussagen und deren Problem nicht lösen, das einzige was übrig bleibt ist die Gegenwart zu nutzen. Was nun das Verhältnis von DKP und KPD anbelangt, so würde ich mich der Auffassung von Sepp anschließen, wobei es wenig Sinn macht ein nicht mehr existentes Verhältnis zu diskutieren. Viel wichtiger ist doch, wie die DKP heute agiert, welchen Einfluss sie hat und wie sie an die Probleme der Gegenwart herangeht!
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