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Oktober 2009
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Archive für 7.10.2009

Festakt, Kabarett und Modenschau!

60 Jahre DDR, Festakt, Kabarett und Modenschau!

Ja heut war es soweit und nicht nur das die Veranstaltung in Quedlinburg ausverkauft war, sie war auch ein voller Erfolg. Nach einem halbstündigen Festakt, welcher mit Reden und Auszeichnungen bestritten wurde, folgt der Auftritt eines Quedlinburger Kabaretts zu speziellen DDR Themen. Die Poenten erschlossen sich oft nur denen, welche die DDR selbst aktiv noch erlebt hatten. Der überwiegende Teil der Gäste hatte  das entsprechende Alter zum verstehen.Wie nicht nur an den Reaktionen zu erkennen war.

Ja, 60 Jahre wäre sie heute alt geworden und seit 20 Jahren gibt es sie nicht mehr, trotzdem kann man über vieles aus der DDR heute noch lachen, wogegen heute  alles viel zu ernst ist, heute geht es oft um die reine Existenz, da vergeht einen oft sogar das Lachen über diverse Schrulligkeiten. Es ist Gut, wenn man über sich selbst noch lachen kann.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt des Malimokollektiv, eine herrliche Modenschau, welche die Lachmuskeln arg strapazierte. In großen und ganzen, eine gelungene Veranstaltung, welche auf eine etwas andere Art an die DDR erinnerte.  

Morgen findet die Veranstaltung in Halberstadt und übermorgen in Wernigerode statt, es lohnt sich. Die Veranstaltungsorte und -zeiten finden sich in den obigen Links!

 

Eine Antwort mit Zitaten!

Eine Antwort mit Zitaten!

So ist es nun mal und ursprüngliche Gegenstände einer Diskussion werden durch andere Themen überdeckt. Nicht ohne Grund, da Zusammenhänge und Querverbindungen meistens gegeben sind und gern auf historische Begebenheiten zurückgegriffen wird, um Aussagen zu gegenwärtigen Ereignissen zu untermauern. Dieses ist nicht neu und wurde gerade auch von Marx, Engels und Lenin hervorragend praktiziert. So kann auf ein umfangreiches Werk zurückgegriffen werden, auch um sich mit der angewandten Methode vertraut zu machen. Die wissenschaftliche Weltanschauung der Arbeiterklasse, als wirkungsvollstes Instrument in ihrem Kampfe, ist in den letzten Jahren bewusst verschüttet worden, in dem bürgerlicher Idealismus diese zum großen Teil ersetzte. Die Entwicklungen in unserer heutigen Gesellschaft schreiten aber voran, Widersprüche spitzen sich zu und es wird immer offensichtlicher, dass dieser bürgerliche Idealismus nicht in der Lage ist, eine entsprechende, befreiende Wirkung zu generieren. Ganz im Gegenteil, er manifestiert die gegebenen Verhältnisse und erklärt diese als unantastbar, unabänderlich, alternativlos.

Zu diesem Thema gab es einige Anmerkungen, in welchen auch auf die Schrift von Friedrich Engels „Der deutsche Bauernkrieg“ verwiesen wurde.

So habe ich eine Antwort geschrieben, welche ich hier mit einem Verweiß als neues Thema veröffentliche.

Hallo Angela,

Sepp hat in seinem letzten Kommentar auf eine differenziertere Einschätzung Luthers verwiesen. Und so möchte ich noch mal darauf verweisen, dass es gerade bei der Beurteilung von historischen Ereignissen wichtig ist, diese in ihrer Zeit entsprechend einzuordnen.

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7. Oktober, ich gedenke der DDR!

7. Oktober, ich gedenke der DDR!

Heute vor 60 Jahren wurde die DDR gegründet.

Die Gründung der DDR war die einzig mögliche Alternative zur imperialistischen Spaltung Deutschlands, zur friedensgefährdenden und revanchistischen Politik der herrschenden Kreise in Westdeutschland, die im September 1949 die BRD etabliert hatten.

-         Mit der DDR entstand zum erstenmal ein Arbeiter und Bauernstaat auf deutschem Boden.

-         Dieser Staat war durch die Entscheidung der Volksmassen entstanden, die über Bodenreform, dem Volksentscheid zur Enteignung der Nazi- und Kriegsverbrecher, die demokratische Schulreform und die Volkskongressbewegung für Einheit und gerechten Frieden an seinen Grundlagen und der Entstehung aktiv beteiligt waren.

-         Zum erstenmal in der deutschen Geschichte erfolgte der konsequente Bruch mit der Reaktion. Der Restauration kapitalistischer Ausbeutung wurde der Boden entzogen, humanistischer Tradition volle Entfaltung geboten und Friedenspolitik zum obersten Gebot erhoben.

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Ja, eine Antwort auf …

Ja, eine Antwort auf diesen Beitrag wurde gegeben, die versprochen fundierte Analyse war es nicht, eher weit entfernt davon.

Hier nun meine Antwort, auf die Antwort:  

Nun Lupe,

ich muss feststellen, Du bist wirklich ein Schlagwortanalytiker!

Da werden Satzfetzen genommen, aus dem Zusammenhang gerissen, verfälscht und zum Teil gegeneinander gestellt. Aber bitte, jeder hat so seine Art und Weise zu Argumentieren. Wenn es den Argumente sind!

Ja, Du scheinst große Füße zu haben, auf die ich scheinbar getreten bin, obwohl ich Dir eigentlich nicht zu nahe kommen wollte. Aber was soll es und so werden ich zumindest versuchen Deine Schlagwortanalytik zu schlagen.

Aber nun zu den Punkten:

„-”ohne die Arbeiterklasse würde nichts gehen” = Binsenweisheit“, ja eine Binsenweißheit, möge sein, nur eben wahr, denn wer hält die Kapitalakkumulation am laufen, wer generiert den Mehrwert? Dieses System würde einfach nicht funktionieren ohne die Arbeiterklasse! Es möge eine Binsenweißheit sein, aber es ist auch eine Wahrheit, der sich leider all zu wenige bewusst sind.

„-”Arbeiterklasse ist Subjekt, kein bloßes Objekt” dazu sage ich: weißer Schimmel, schwarzer Rappe, im Sommer ist`s zuweilen bis häufig heiß, im Winter hingegen kalt, na so was aber auch.“ Aus dem Zusammenhang gerissen und verrissen, oh großer Meister, erzähle weiter von weißen Pferden! Nur worum ist es gegangen? Doch nur darum, das die Arbeiterklasse als Objekt behandelt wird, und nicht als Subjekt, als aus sich selbst heraus handelnd, aus eigenem Antrieb!

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