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7. Oktober, ich gedenke der DDR!
Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 7.10.2009 @ 01:33 In Gedanken | 2 Kommentare
7. Oktober, ich gedenke der DDR!
Heute vor 60 Jahren wurde die DDR gegründet.
Die Gründung der DDR war die einzig mögliche Alternative zur imperialistischen Spaltung Deutschlands, zur friedensgefährdenden und revanchistischen Politik der herrschenden Kreise in Westdeutschland, die im September 1949 die BRD etabliert hatten.
- Mit der DDR entstand zum erstenmal ein Arbeiter und Bauernstaat auf deutschem Boden.
- Dieser Staat war durch die Entscheidung der Volksmassen entstanden, die über Bodenreform, dem Volksentscheid zur Enteignung der Nazi- und Kriegsverbrecher, die demokratische Schulreform und die Volkskongressbewegung für Einheit und gerechten Frieden an seinen Grundlagen und der Entstehung aktiv beteiligt waren.
- Zum erstenmal in der deutschen Geschichte erfolgte der konsequente Bruch mit der Reaktion. Der Restauration kapitalistischer Ausbeutung wurde der Boden entzogen, humanistischer Tradition volle Entfaltung geboten und Friedenspolitik zum obersten Gebot erhoben.
Nun habe ich obigen Text einen, ich weiß nicht wie alten, Beitrag entnommen. Per E-Mail habe ich diesem Erhalten, wie noch zwei weitere. Interessant die Aussagen, wo man uns heute doch glauben machen möchte, dass die Politik der Sowjetunion an der Spaltung des Landes schuld gewesen sein soll. Aber wie es so ist, die Sieger schreiben die Geschichte, ändern können sie sie nicht und es gilt sich zu erinnern. Eine deutsche demokratische Republik gibt es nun seit zwanzig Jahren nicht mehr, und gleich nach ihrem Untergang ließ das deutsche Imperium alte Traditionen wieder aufleben. Es werden wieder Kriege geführt, mit der DDR ging ihre Friedfertigkeit unter, der Militarismus konnte wieder aufblühen und sich entfalten. Krisen schütteln die imperiale Welt und wieder soll die Kriegswirtschaft für Rettung sorgen. Ja, die DDR ist gegangen worden, sie ist an eigenen, inneren Widersprüchen zerbrochen, was von Seiten des Kapitals rigoros ausgenutzt wurde und mit deren Folgen wir heute zu kämpfen haben.
Ich gedenke eines Landes, in dessen gesellschaftliche Verhältnissen ich hineingeboren wurde.
Ich gedenke eines Lands, in welchem ich eine glückliche, umsorgte Kindheit erlebte und eines der besten Bildungssysteme seiner Zeit durchlaufen durfte, wo nicht der Geldbeutel über die Bildungsmöglichkeiten entschied.
Ich gedenke eines Landes, in welchen ich einen Beruf erlernen konnte und in weiteren Berufen arbeitete.
Ich gedenke eines Landes, welches nicht auf Kosten anderer Völker lebte, sondern diese solidarisch unterstützte.
Ich gedenke eines Landes, über dessen Rituale und Schrulligkeiten man sich damals schon Lustig gemacht hat und heute immer noch lachen kann.
Ja, es war einmal, es ist Geschichte, aber aus dieser sollte man lernen! Es wurden Fehler gemacht, nicht unbedingt die, welche heute noch gern vorgehalten werden, andere und aus Fehlern kann man lernen.
Und dieses sollten wir auch, denn das jetzige System ist nicht in der Lage die Probleme der Gegenwart zu lösen, geschweige die der Zukunft. Ganz im Gegenteil, die Probleme werden sogar noch verschärft. Die Welt wird mit Krieg überzogen und die Umwelt in einem Grade vernutzt, welches die menschliche Existenz selbst in Frage stellt.
Ja, ich Gedenke der DDR! Sie war ein Versuch neue Wege zu gehen
Nicht der Erst und sicher auch nicht der Letzte!
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