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November 2009
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Archive für November 2009

China, ein interessantes und vielschichtiges Thema …

China, ein interessantes und vielschichtiges Thema, hier findet sich eine Übersetzung zum Thema. Der Artikel wurde einer Zeitung aus Venezuela entnommen, ebenfalls ein Land, welches Aufmerksamkeit verdient und welches gute Beziehungen zu China hat. Nun gehörte Venezuela lange zum Hinterhof der USA, die Unabhängigkeit steckt noch in den Kinderschuhen und der Ausgang der Entwicklung ist alles andere als absehbar. China hingegen ist in den letzten Dekaden eine wirtschaftliche Symbiose mit den USA eingegangen, wie dem Artikel „Vereint in Gefangenschaft“ zu entnehmen ist, welche beide Seiten fester an einander fesselt und welche nicht so einfach zu lösen ist.

In der Welt bewegt sich was und die Rolle Chinas hat sich in den letzten Jahrzehnten entschieden gewandelt und an Bedeutung zugenommen. Sie ist aber auch ein Zeichen dafür, wie Abhängigkeiten entstehen, verfestigt werden und Bedingungsgefüge zu verschieben beginnen.

 

Verschwörungstheoretiker oder Verschwörungsideologen?

Verschwörungstheoretiker oder Verschwörungsideologen?

Hier wurde ich auf einen Beitrag aufmerksam, welcher hier mit Kritik versehen, um nicht zu sagen verrissen wurde.

Unter dem Titel „Die Welt als ewige Weltverschwörung„ findet sich ein interessanter Beitrag, welcher dem gestellten Thema gerecht wird und berechtigterweise in Verschwörungstheoretiker und Verschwörungsideologen trennt. Zum Unterschied wird bemerkt: „Um hier die nötige begriffliche Trennschärfe einzubringen, sollen diejenigen Personen und Gruppen, die von der unaufhörlichen Suche nach Verschwörern und Verschwörungen besessen sind, fortan als Verschwörungsideologen bezeichnet werden. Der Verschwörungsideologe bemüht sich, hinter allen möglichen gesellschaftlichen Missständen oder auch nur Phänomenen und Entwicklungen (Irak-Krieg, Weltwirtschaftskrise, Schweinegrippeimpfung, 9/11, Jörg Haiders Unfalltod etc.) das Wirken einer Verschwörergruppe aufzudecken; für ihn ist die Welt eine einzige Weltverschwörung. Negative Auswirkungen kapitalistischer Vergesellschaftung – wie Elend oder Krieg - werden auf das böse Treiben einer verschworenen Gruppe böser Menschen zurückgeführt.“

Nach diesem Zitat werden die Ursprünge und Ursachen des Verschwörungsglaubens aufgezeigt und dieser als ein Bestandteil bürgerlicher Ideologie herausgearbeitet. Sozusagen als die Erkenntnis von der Störung der ansonsten heilen Welt des Kapitalismus!

Schade das die Kommentarfunktion zum Beitrag nicht aktiviert ist, scheut sich der Autor etwa vor zu erwartender Auseinandersetzungen?

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Ich bin Materialist, aber was ist Materie?

Ich bin Materialist, aber was ist Materie?

Materie:

Die Materie ist eine philosophische Kategorie zur Bezeichnung der objektiven Realität, die dem Menschen in seinen Empfindungen gegeben ist, die von unseren Empfindungen kopiert, fotografiert, abgebildet wird und unabhängig von ihnen existiert.“

Lenin, „Materialismus und Empiriokritizismus“ Einzelausgabe, Dietz Verlag Berlin 1985, Seite 161/162

… Vorwärts in einem Lernprozeß …

Die DDR, ein Denkstein?

Ein interessanter Beitrag zur DDR, ihrer Geschichte, deren Bewertung und des Nachdenkens darüber! Warum die Geschichte der DDR so und nicht anders behandelt wird, welche Ziele und Hintergründe damit verbunden sind. Eine interessante Einschätzung und ein interessanter Ausblick, welcher gegeben wird und sich im folgendem Zitat spiegelt:

Der Streitwert DDR ist hoch. … Die DDR könnten sich alle zu einem Denkstein werden lassen, die nicht an das Ende der Geschichte der Menschheit in bürgerlichen, kapitalistisch dominierten Zuständen glauben wollen. Sie alle sollten sich nicht durch die dümmliche Frage provozieren lassen, ob sie diesen Staat wiederhaben wollten, auf die in Beichtstühlen noch immer brav mit der zerknirscht vorgetragenen Beteuerung geantwortet wird »Nein, ich will nicht«. Es geht nicht um ein Zurück, sondern um das Vorwärts in einem Lernprozeß, in dem diesen vier Jahrzehnten alles an Erkenntnissen abzupressen gesucht werden sollte, was sie irgend hergeben.“

 

Sparen mittels Einnahmeerhöhung,

Sparen mittels Einnahmeerhöhung,

das war hier das Thema und eigentlich ging es mir dabei um die scheinheiligen Formulierungen, welche nur Verschleierungstaktik sind und dem Bürger gegenüber unehrlich. Aber warum? Wichtig scheint es heute in der Politik zu sein, selbst der negativsten Entwicklung noch einen positiven Anstrich zu verpassen. Ja, warum kann nicht ehrlich zum Problem gesprochen werden? Die Situation ist doch nun mal so, dass Geld Geld ziehen soll und eine Stadt, welche ohnehin verschuldet ist, weiter Schulden machen muss, um zugesagte Fördermittel abrufen zu können.

Das dieses Wirtschaftssystem ohne Subventionen nicht mehr zu funktionieren scheint, müsste eigentlich so ziemlich jeder begriffen haben, welcher sich vom Schein trügen lässt, und Anhänger sich selbstregulierender, marktwirtschaftlicher Mechanismen ist. Was sind Subventionen, Fördermittel etc. welche im vorgeblich allgemeinem Interesse ausgegeben werden anderes, als Geld, welches der Wirtschaft über/vermittels Gemeineigentum zufließt. Nun werden Förderprogramme aufgelegt, letztendlich um wirtschaftliche Entwicklung zu fördern, als Konjunkturprogramme kommen sie daher und werden sich als der besagte Tropfen auf den heißen Stein erweisen. Politisch hat sich nach der letzten Bundestagswahl nicht viel verändert, wenn einmal davon abgesehen wird, dass Schulden nun wieder unverblümt gemacht werden und sich der Umverteilungsprozess beschleunigen wird. Des weiteren wird die neoliberale Wirtschaftspolitik fortgesetzt, wobei auch versucht wird Fehlentwicklungen mit Elementen des Keynesianismus zu korrigieren. Es wird angestrebt von Seiten der öffentlichen Hand mehr Investitionen zu generieren, mit dem Vorwand selbst tragende konjunkturelle Entwicklungen anzustoßen. Zu diesem Zweck wird in der Hauptsache in Sachwerte investiert, Denkmalsschutz, Sanierung von Schulen etc. und Quedlinburg wird gerade im Bereich des Denkmalschutzes gut bedacht. Um der zugesagten Fördermittel aber habhaft zu werden, muss auch die Stadt weitere Schulden machen und/oder eigene Wert schöpfende Substanz aufzehren. Wobei in diesem Zusammenhang und unter Berücksichtigung allgemein wirtschaftlicher Entwicklungen, neue Schulden das kleinere Übel darstellen.

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Kinoprogramm November

Kinoprogramm November

 

Im Kulturzentrum Reichenstraße befindet sich ein Studiokino, welches ein durchaus abwechslungsreiches Programm bietet. Hier einmal der Handzettel für Monat November!

 

Handzettel Kino Nov. 1 Handzettel Kino Nov. 2

 

Aber nicht nur Kino wird geboten, wie der Webseite zu entnehmen ist. Ein Besuch kann sich lohnen, wobei für die Kabarettveranstaltungen das Vorbestellen von Karten anzuraten ist.

 

Jahre sind vergangen!

Jahre sind vergangen!

 

Jahre sind vergangen,

Zwanzig Jahre ist es her,

Als so viele sind gegangen,

Den Illusionen hinterher!

 

Illusionen ohne Erfahrung,

Blindes Vertrauen hoffnungsschwer,

Eine neue Welt zerrissen,

Kam die alte wieder her.

 

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Wie Schulden gefördert werden und Kaufkraft vernichtet!

Wer sparen will, muss Geld ausgeben und dieses muss er erst einmal haben!

Wie Schulden gefördert werden und Kaufkraft vernichtet!

Es wird gerungen, um die Grundsteuer, ja, die Stadt Quedlinburg braucht Geld, immer und immer wieder und das wird wohl auch so bleiben. Heute steht in der MZ, unter dem Titel: „Um die Grundsteuer wird erneut im Stadtrat gerungen“, ein bezeichnender Artikel, welcher über eine typische Form des Sparens, mittels Einnahmeerhöhung, berichtet. Wie nicht anders zu erwarten ist der Bürgermeister, welcher verkündet, dass „die Kommunalaufsicht … klare Einsparbemühungen“ erwartet, mit von der Partie. Welch glorreiche Aussage und durchaus bezeichnend. Was erwartet die Kommunalaufsicht, „Einsparbemühungen“ und wird sich nicht bemüht? Von Erfolgen ist da keine Rede, allein die Mühe zählt, wie zu lesen und klar sollte dieses sein! Na klar, was den sonst, so wird schon mal gesucht, wo gespart werden kann! Und so ist zu lesen: „mit dem neuen Etat sollen die Grundsteuern A und B erhöht werden, um den Sparwillen zu zeigen,“! Was für eine Logik, Sparwille wird gezeigt, in dem Einnahmen erhöht werden! Politische Rhetorik hat es in sich, muss sie ja auch, immerhin muss wenigstens der Anschein gewahrt bleiben, wenn dem Bürger wiedermal in die Tasche gegriffen werden soll. Aber was soll es, die Ratsmitglieder haben ohne Diskussion die Entscheidung erst einmal vertagt, es muss noch beraten werden, ist zu lesen.

So verblüffend diese Logik auch sein mag, seinen Sparwillen durch die Erhöhung von Einnahmen auszudrücken, ist genauso wenig Neu, wie in diesem Zusammenhang das Interesse des Bürgers zu bemühen.

Weiter ist zu lesen: „Hintergrund der Sparauflagen ist ein großes Loch im Verwaltungshaushalt aus den Vorjahren, das derzeit rund zwölf Millionen Euro umfasst und noch weiter ansteigt, da im reinen Haushaltsjahr 2010 erneut eine Millionenlücke zwischen Einnahmen und Ausgaben klafft (die MZ berichtete). Nach bisherigen Berechnungen könnte erst 2016 ein kleines Plus für das Jahr erreicht werden. Ein neu aufgelegtes Konsolidierungsprogramm hat das Jahr 2018 im Blick.“

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Dunkle Wolken zogen …

Dunkle Wolken zogen übers Land, über der Stadt hab ich sie treiben sehen, fast schwarz sie waren, die Dunkelheit war nicht zu sehen! Da unverwandt, von gleißend Licht zerrissen, sie dunkel im Kern, umgeben von einer Aura des Lichts.

Nun waren fast schwarze Wolken am Himmel, gespenstisch waren sie anzuschauen, doch ihr erdrückendes Wesen, ward vom gleißenden Sonnenschein umgeben. Gut war es anzuschauen, wie das Licht mit den Wolken spielte und sie ihrer dunklen Wirkung beraubte.

Durch rissen die Wolken, zu Fetzen, durchs Licht!

Als ich dann spazieren ging, aufgehellt waren die Wolken und so der Blick im Gegenlicht, einen nur blenden konnte!

 

dunkel die Wolken, vorn das Licht andere Richtung Auf dem Spaziergang gleißendes Licht, im tiefen Stand 

Licht und Schatten Herbst geblendet alter Stein der Erinnerung grell

 

 

Geschichte, Interpretation und Suche.

Geschichte, Interpretation und Suche.

Gegenstand dieser Betrachtung ist die Antwort von Angela auf diesen Beitrag. Ist nur schon etwas her, das Thema hat aber zwischenzeitlich nicht an Aktualität eingebüßt. Auf Grund der Länge meiner Antwort werden ich diesen Beitrag wieder separat veröffentlichen.

Hallo Angela,

auch die “bedeutenderen Demokratien” England, Belgien, Niederlande sind nicht aus dem Nichts heraus entstanden, sie hatten ihre Ursachen und waren nach erfolgter Revolution erst einmal alles andere als Demokratisch.

In Europa, besonders auf dem Gebiet des heiligen römischen Reiches tobte noch der dreißigjährige Krieg, da fand in England die bürgerliche Revolution (1640 - 1649) unter Cromwell ihr erfolgreiches Ende. Vor dem war schon die bürgerliche Revolution in Holland (1566 – 1579) erfolgreich zu Ende gebracht worden und damit der erste bürgerliche Staat errichtet. Zu den erfolgreichen bürgerlichen Revolutionen gehört noch der Nordamerikanische Unabhängigkeitskrieg (1775 – 1783). Der Auslöser der einzelnen Revolutionen war verschieden, die Ursachen hatte sie gemeinsam und waren der wirtschaftlichen Entwicklung geschuldet. Die demokratischen Traditionen hingegen nahmen ihren Anfang mit der Französischen Revolution von 1789, welche die erste bürgerlich, demokratische Revolution war. Insgesamt ein umfassendes Thema, welches verdient behandelt zu werden, gerade auch worin sich die erstgenannten Revolutionen von der letztgenannten unterscheiden, aber hier den Rahmen sprengen würde.

Aber was soll es und selbst wenn es den Rahmen sprengt, hier findet sich ein Zitat von Friedrich Engels aus der „Einleitung [zur englischen Ausgabe (1892) „Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft“]“ MEW Band 19, Seite 533 -534 und Seite 537. Der gesamte Text ist hier nachzulesen, das Zitat befindet sich etwa in der Mitte des Textes.

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