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Archive für Dezember 2009
Moral: Normen, Werte, Ideale …
30.12.2009 by Tolo.
Moral: Normen, Werte, Ideale mit denen die Menschen ihr gesellschaftliches Verhalten regeln. Die Wirksamkeit der Moral beruht darauf, dass Menschen, ausgehend von ihren grundlegenden Interessen und Bedürfnissen, die für ihren materiellen und geistigen Lebensprozess notwendigen Zusammenhänge zwischen ihrer praktischen Tätigkeit und deren gesellschaftlichen Folgen bewerten. Sie beurteilen ihr Tun, ihre Motive und die Folgen ihres Handelnd als gut oder schlecht (böse), gerecht oder ungerecht, schädlich oder nützlich, menschlich oder unmenschlich usw. und bilden so ihren jeweiligen sozialökonomischen Existenzbedingungen entsprechende moralische Bewusstseinsformen (Wertvorstellungen, Normen, Prinzipien, Gebote usw.) heraus, die ihre Auffassung von Pflicht und Verantwortung, Schuld und Sühne, Ehre und Gewissen, Stolz und Würde widerspiegeln sowie bestimmte moralische Verhaltensweisen und Beziehungen zueinander anregen, durch deren Realisierung sie ihren praktischen Lebensprozess regeln. … weiter …
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Wissen Sie eigentlich, was im Jemen los ist?
29.12.2009 by Toguelo.
Wissen Sie eigentlich, was im Jemen los ist?
Krieg in Jemen, Bomben fallen, Menschen sterben, Bilder gehen um die Welt!
In einer Mailingliste wurde ich auf diese Seite aufmerksam, die Bilder sprechen für sich, auch wenn man die Texte nicht versteht. Es ist Krieg, die Brandherde weiten sich aus, und Menschen müssen sterben. Der Vorwand fürs töten ist bekannt, oft musste er in den letzten Jahren herhalten um die Verbreitung von Tod und Leid zu rechtfertigen. Dieser Tod ist real, es ist nicht Hollywood, mit dessen Hilfe die Menschen in den letzten Jahren auf Kriege vorbereitet wurden, es ist kein Theaterblut, was fließt, es sind Menschen, welche irreparabel zerrissen werden, von Kriegern, welche die Opfer ihrer Taten nie gesehen haben und das Ergebnis ihrer Tat aus der Ferne nur ahnen können. Sie sähen den Tod, ohne diesen selbst zu sehen, mit ferngelenkten Raketen und Bomben aus großer Höhe. Sie begehen Verbrechen im Namen ihrer Herren und unter den Fadenscheinigsten Vorwänden.
Die Bilder des Krieges, nichts für schwache Nerven, erschütternd sind sie und es ist wichtig, dass sie von jedem gesehen werden, dass einem jeden Bewusst wird, was Krieg bedeutet und was anderen Völkern angetan wird! Es sind andere Bilder, als die von ausgebrannten Tanklastzügen, auf einem ansonsten schon „aufgeräumten“ Kriegsschauplatz, oder abgedeckten Leichen am Straßenrand. Nein, die Bilder sind auch für Menschen mit schwachen Nerven, und werden nicht die Nerven schwach, durch diese Bilder? Zeugen sie nicht Wut, welche es verdient sich zu entladen, gegen jegliche Kriegstreiber überall?
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Zahlungsmoral, was immer Moral auch ist!
29.12.2009 by Tolo.
Zahlungsmoral, was immer Moral auch ist!
Auch die Zahlungsmoral existiert nicht losgelöst und ohne Ursache!
Ja, wiedereinmal die Zahlungsmoral, oder die Moral der Zahlenden, oder besser der Nichtzahlenden, oder Nichtpünktlichzahlenden. Nun liegt Deutschland mit der Zahlungsmoral noch im europäischem Mittelfeld, wird hier festgestellt, mit den Löhnen ist man da schon ein Stück weiter. Einen Zusammenhang zwischen Beiden scheint nicht zu bestehen und sollte man nun die Unternehmen bedauern, welche auf Grund schlechter Zahlungsmoral selbst Probleme bekommen? Eigentlich nicht, dazu gibt es zu viele Fälle, wo die Zahlungsmoral von Unternehmen mehr als zu wünschen übrig lässt, und dieses nicht nur ihren Mitarbeitern gegenüber.
Und ist nicht dieses System selbst verantwortlich für die beklagte Zahlungsmoral? Gerade kleine und mittlere Unternehmen leiden unter der sich verschlechternden Zahlungsmoral, ist zu lesen, nur sollten gerade diese den Blick in den Spiegel nicht scheuen und bedenken, dass sie zwar ziemlich weit am Ende der Kette stehen, aber nicht das letzte Glied sind. So sind es oft auch solche Unternehmen, die ihren Mitarbeitern ihre Not barmen, um letztendlich Lohnkosten zu sparen und diese gelegentlich sogar schuldig bleiben? „Im Schnitt bekommen deutsche Firmen ihr Geld 16 Tage zu spät,“ wird festgestellt, aber sie bekommen es, immerhin, was man von manchem Beschäftigten nicht sagen kann, da kann es „im Schnitt“ unter Umständen Monate dauern, bis die Ansprüche eingeklagt wurden, was noch lange nicht bedeuten muss, dass man das Geld dann auch bekommt.
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Wieder einer oberflächlichen Betrachtungsweise.
29.12.2009 by Tolo.
Wieder einer oberflächlichen Betrachtungsweise.
Hier findet sich ein interessanter Beitrag, welcher sich mit der oberflächlichen Betrachtungsweise eines Philosophen, im Zusammenhang mit angeblicher, ungerechter Mehrbelastungen der „Leistungsträger“ der Gesellschaft, ohne Berücksichtigung der Gesamtheit des Steuersystems, auseinandersetzt. Folgenden Kommentar habe ich hinterlassen:
Interessanter Beitrag, gerade auch weil einer oberflächlichen Betrachtungsweise eine Abfuhr erteilt und die Gesamtheit des Steuersystem ins Blickfeld gerückt wird. Wobei gerade diese kritisierte Oberflächlichkeit immer dann und besonders intensiv praktiziert wird, wenn weiter an der Umverteilungsschraube, wie jüngst geschehen, gedreht werden soll. Und was sind eigentlich die ausgewiesenen Leistungsträger einer Gesellschaft und hat Leistung heute unbedingt etwas mit Einkommen zu tun? Selbst diese Leistungsträgertheorie gehört auf den Prüfstand, und nicht nur weil sie weniger auf Leistung (Arbeit), als vielmehr auf Besitz und Besitzstand beruht. In diesem Zusammenhang sollte auch nicht vergessen werden, dass Arbeit und Einkommen in dieser Gesellschaft in einem hohem Maße entkoppelt sind.
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Hier ein weiterer Beitrag zum …
28.12.2009 by Toguelo.
Diesen Kommentar hatte ich geschrieben, veröffentlicht und Reaktion erfahren.
Hier ein weiterer Beitrag zum Thema Bananenrepublik, welcher aber vom eigentlichen Gegenstand etwas abweicht. Nur erachte ich es als angebracht, auf die Ursachen der eigentlichen Misere aufmerksam zu machen. Die Probleme nicht nur dieser Gesellschaft sind weniger durch bestimmte Strukturen im Überbau zu begründen, als vielmehr durch die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die Gesamtheit der Produktionsverhältnisse, selbst.
@Redaktion,
verantwortungsvolles Handeln und soziales Miteinander sind sicher wichtig, aber wichtig ist auch die Basis, auf der dieses geschieht, geschehen soll. Wobei verantwortungsvolles Handeln so allgemein geschrieben in fast jede Richtung interpretiert werden kann. Nicht nur deshalb kommt es eigentlich auf die Interessen an, welche sich hinter dem Handeln und dem Miteinander verbergen.
„In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewusstseinsformen entsprechen.“ (Marx, MEW, Band 13, S. 8.) … weiter …
Somit ist es nicht von geringer Bedeutung, welches die primären Ursachen sind, denn deren Erkenntnis ermöglicht es nicht nur die verschiedensten Erscheinungen innerhalb der Gesellschaft zu erkennen und zu erklären, sondern weist auch den Ansatzpunkt um erfolgreich Veränderungen zu generieren.
Es ist natürlich relativ einfach festzustellen, dass eine Ursache für gegenwärtige Probleme der Kapitalismus ist, solange aber nicht die Frage nach dem Warum beantwortet wird, bleibt die Kritik bestenfalls oberflächlich! Ähnlich verhält es sich mit der Religion und jeglichen anderem Fetischglaube, solange die Ursachen dieses Glaubens nicht ergründet werden.
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Basis und Überbau.
27.12.2009 by Tolo.
Basis und Überbau: Kategorien des historischen Materialismus, welche den gesetzmäßigen Zusammenhang und die Wechselwirkung zwischen den ökonomischen Verhältnissen und allen anderen Verhältnissen einer ökonomischen Gesellschaftsformation widerspiegeln. Sie gestatten, in der Vielfalt der gesellschaftlichen Verhältnisse und Beziehungen primäre und sekundäre zu unterscheiden. Die Gesellschaft stellt auf jeder Entwicklungsstufe eine Gesamtheit gesellschaftlicher Verhältnisse zwischen den Menschen dar, die in materielle und ideologische eingeteilt werden können. Die wichtigsten materiellen Verhältnisse sind die Produktionsverhältnisse, die die Grundlage, die reale Basis einer Gesellschaft, bilden; die ideologischen Verhältnisse stellen den Überbau über dieser Basis dar. „In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewusstseinsformen entsprechen.“ ( Marx, MEW, Band 13, S. 8 ) … weiter …
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Die Mittelschicht, als neue revolutionäre Kraft!?
27.12.2009 by kucaf.
Lesenswert, der Artikel, oberflächlich und verklärend!
Die Mittelschicht, als neue revolutionäre Kraft!?
Was der Staat so alles macht, macht er der Macht wegen. Ist schon interessant, aber im ursächlichem Beitrag gibt es eigentlich keine Antwort darauf, was der Staat eigentlich ist! Was er macht, wozu er dient, sollte eigentlich hinlänglich bekannt sein und nur Traumtänzer werden sich darüber Illusionen machen. Im Beitrag selbst wird der Stadt idealistisch betrachtet, als die Ursache der verschiedensten Entwicklungen, nicht als Folge dieser, nicht als Produkt der ökonomischen Verhältnisse.
Die Rolle der Mittelschicht ergibt sich aus ihrer Stellung im Staat selbst, sie ist die verwaltende Ordnung und somit auch eine gestaltende Ordnung! Nur ist dem so? Verhält es sich mit dem Sozialstaat wirklich so, wie im Beitrag beschrieben? Ist es nicht eher so, dass eine Halbwahrheit zur Begründung einer Lüge genutzt wird? Die Halbwahrheit besteht hier in der Anerkenntnis der Ursachen des Sozialstaates im Groben, aber als freiwillige Gabe des Staates, um die Macht zu sichern und nicht als wirkungsvoll erkämpfte Leistung, welche heute nach und nach beschnitten wird. Als Leistung, im Ergebnis eines Kampfes, welcher die Macht, die Machtverhältnisse selbst, wirkungsvoll in Frage stellte.
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Unglück ist:
26.12.2009 by Toguelo.
Unglück ist: wenn Erwartungen erfüllt werden, aber ins Auge gehen!
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Ja, was wäre, wenn?
25.12.2009 by Tolo.
Weihnachtsgruß mit Anhang!
Am Mittwoch erhielt ich eine Weihnachtsgruß mit Anhang! Gegenstand des Anhangs ist die Projektion des christlich ursächlichen Gegenstandes dieses Festes in die Gegenwart unserer Gesellschaft.
Nun assimilierte die christliche Kirche in ihrer Geschichte nicht gerade wenige “heidnische” Bräuche. Oder anders, sie war durchaus in der Lage Rituale zu übernehmen und ihren Bedürfnissen anzupassen. Hier der Anhang zum Weihnachtsgruß:
Was wäre, wenn Weihnachten nicht vor 2009 Jahren, sondern heute stattgefunden hätte?!
Säugling in Stall gefunden – Polizei und Jugendamt ermitteln!!!
Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen!!
BETHLEHEM, JUDÄA –
In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust.
Bei Ankunft fanden Mitarbeiter des Jugendamtes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner gerade erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.
Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten.
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Heute im Bodetal!
25.12.2009 by kucaf.
Heute im Bodetal!
Nach den kräftigen Weihnachtsbraten ging es zur Verdauung ins Bodetal. Zwar konnte von einer geschlossenen Schneedecke keine Rede mehr sein, dafür waren andere Spuren des Winters zu sehen.
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