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Dezember 2009
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Archive für 5.12.2009

Heute in der Stadt!

Heute in der Stadt!

Zweimal musste ich heute in die Stadt, sprich, den Marktplatz queren. Was allerdings nicht so einfach war, da gerade das Zentrum regelrecht mit Menschen zugestopft war. Advent in den Höfen macht es möglich und so zogen zehntausende durch die Stadt. Die einen kamen und andere gingen. Die Glühweinstände waren umlagert, genau wie die Buden, in denen es etwas zu essen gab. Ich mühte mich weitgehend diesem Trubel zu entgehen und wo es ging mir einen Weg hinter den Buden zu bahnen. Auf den normalen Wegen über den Weihnachtsmarkt schoben sich die Menschenreihen gegenläufig voran. Dieses ging so lange gut, bis jemand in der Reihe vor einen Stand, welcher sein Interesse erregte, stoppte und den Zug zum stehen brachte. Nein, dieses Massenkuscheln ist so nicht mein Ding und ich mühte mich diesem zu entgehen. Froh den Bereich des Marktes verlassen zu haben, steuerte ich Richtung Heimat und ging zügigen Schrittes voran. Ja, viele Menschen waren in der Stadt, Reisebussen entstiegen Gäste, welche oft nur kurz verweilten, um anschließend den nächsten Weihnachtsmarkt anzusteuern. Mache haben ein umfangreiches Programm, oder eine nicht geringe Zumutung zu ertragen. Neben der Anreise stehen oft drei Weihnachtsmärkte auf den Programm, meistens Quedlinburg, Wernigerode und Goslar, kein Anspruchsvolles Programm, eher eine einzige Hetzjagd, welche nur beiläufige Einblicke gewährt. Aber was soll es, es gibt auch viele, welche das Wochenende hier verbringen und bemüht sind alle Höfe zu begehen. Mögen sie es schaffen und feststellen, das es sich auch lohnt nach Quedlinburg zu kommen, ohne weihnachtlichem Glimmer, um diese Stadt im anderem Lichte zu erleben und zu sehen, was im Schleier der Weihnacht verborgen bleibt. Hier wohnend kennt man diesen Trubel und hat erfahren in vergangenen Jahren, was viel Gäste heute erst sehen. Es lohnt sich für den Gast gewisse, einmal, auch zweimal, oder dreimal ist es schön, die Wiederholung allein, lässt Interesse bald ermüden.

Morgen werden sicher wieder viele Menschen durch die Straßen der Stadt wandeln und von Hof zu Hof ziehen. Nächst Woche, am Sonntag, werde ich selbes tun, gegen Ende des Tages, kurz bevor die Höfe schließen und etwas Ruhe eingekehrt ist.

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