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Archive für 29.12.2009

Wissen Sie eigentlich, was im Jemen los ist?

Wissen Sie eigentlich, was im Jemen los ist?

Krieg in Jemen, Bomben fallen, Menschen sterben, Bilder gehen um die Welt!

In einer Mailingliste wurde ich auf diese Seite aufmerksam, die Bilder sprechen für sich, auch wenn man die Texte nicht versteht. Es ist Krieg, die Brandherde weiten sich aus, und Menschen müssen sterben. Der Vorwand fürs töten ist bekannt, oft musste er in den letzten Jahren herhalten um die Verbreitung von Tod und Leid zu rechtfertigen. Dieser Tod ist real, es ist nicht Hollywood, mit dessen Hilfe die Menschen in den letzten Jahren auf Kriege vorbereitet wurden, es ist kein Theaterblut, was fließt, es sind Menschen, welche irreparabel zerrissen werden, von Kriegern, welche die Opfer ihrer Taten nie gesehen haben und das Ergebnis ihrer Tat aus der Ferne nur ahnen können. Sie sähen den Tod, ohne diesen selbst zu sehen, mit ferngelenkten Raketen und Bomben aus großer Höhe. Sie begehen Verbrechen im Namen ihrer Herren und unter den Fadenscheinigsten Vorwänden.

Die Bilder des Krieges, nichts für schwache Nerven, erschütternd sind sie und es ist wichtig, dass sie von jedem gesehen werden, dass einem jeden Bewusst wird, was Krieg bedeutet und was anderen Völkern angetan wird! Es sind andere Bilder, als die von ausgebrannten Tanklastzügen, auf einem ansonsten schon „aufgeräumten“ Kriegsschauplatz, oder abgedeckten Leichen am Straßenrand. Nein, die Bilder sind auch für Menschen mit schwachen Nerven, und werden nicht die Nerven schwach, durch diese Bilder? Zeugen sie nicht Wut, welche es verdient sich zu entladen, gegen jegliche Kriegstreiber überall?

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Zahlungsmoral, was immer Moral auch ist!

Zahlungsmoral, was immer Moral auch ist!

Auch die Zahlungsmoral existiert nicht losgelöst und ohne Ursache!

Ja, wiedereinmal die Zahlungsmoral, oder die Moral der Zahlenden, oder besser der Nichtzahlenden, oder Nichtpünktlichzahlenden. Nun liegt Deutschland mit der Zahlungsmoral noch im europäischem Mittelfeld, wird hier festgestellt, mit den Löhnen ist man da schon ein Stück weiter. Einen Zusammenhang zwischen Beiden scheint nicht zu bestehen und sollte man nun die Unternehmen bedauern, welche auf Grund schlechter Zahlungsmoral selbst Probleme bekommen? Eigentlich nicht, dazu gibt es zu viele Fälle, wo die Zahlungsmoral von Unternehmen mehr als zu wünschen übrig lässt, und dieses nicht nur ihren Mitarbeitern gegenüber.

Und ist nicht dieses System selbst verantwortlich für die beklagte Zahlungsmoral? Gerade kleine und mittlere Unternehmen leiden unter der sich verschlechternden Zahlungsmoral, ist zu lesen, nur sollten gerade diese den Blick in den Spiegel nicht scheuen und bedenken, dass sie zwar ziemlich weit am Ende der Kette stehen, aber nicht das letzte Glied sind. So sind es oft auch solche Unternehmen, die ihren Mitarbeitern ihre Not barmen, um letztendlich Lohnkosten zu sparen und diese gelegentlich sogar schuldig bleiben? „Im Schnitt bekommen deutsche Firmen ihr Geld 16 Tage zu spät,“ wird festgestellt, aber sie bekommen es, immerhin, was man von manchem Beschäftigten nicht sagen kann, da kann es „im Schnitt“ unter Umständen Monate dauern, bis die Ansprüche eingeklagt wurden, was noch lange nicht bedeuten muss, dass man das Geld dann auch bekommt.

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Wieder einer oberflächlichen Betrachtungsweise.

Wieder einer oberflächlichen Betrachtungsweise.

Hier findet sich ein interessanter Beitrag, welcher sich mit der oberflächlichen Betrachtungsweise eines Philosophen, im Zusammenhang mit angeblicher, ungerechter Mehrbelastungen der „Leistungsträger“ der Gesellschaft, ohne Berücksichtigung der Gesamtheit des Steuersystems, auseinandersetzt. Folgenden Kommentar habe ich hinterlassen:

Interessanter Beitrag, gerade auch weil einer oberflächlichen Betrachtungsweise eine Abfuhr erteilt und die Gesamtheit des Steuersystem ins Blickfeld gerückt wird. Wobei gerade diese kritisierte Oberflächlichkeit immer dann und besonders intensiv praktiziert wird, wenn weiter an der Umverteilungsschraube, wie jüngst geschehen, gedreht werden soll. Und was sind eigentlich die ausgewiesenen Leistungsträger einer Gesellschaft und hat Leistung heute unbedingt etwas mit Einkommen zu tun? Selbst diese Leistungsträgertheorie gehört auf den Prüfstand, und nicht nur weil sie weniger auf Leistung (Arbeit), als vielmehr auf Besitz und Besitzstand beruht. In diesem Zusammenhang sollte auch nicht vergessen werden, dass Arbeit und Einkommen in dieser Gesellschaft in einem hohem Maße entkoppelt sind.

 

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