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Wieder einer oberflächlichen Betrachtungsweise.
Dieser Eintrag stammt von Tolo Am 29.12.2009 @ 13:09 In Spuren/Gefunden, Gedanken | Keine Kommentare
Wieder einer oberflächlichen Betrachtungsweise.
[1] Hier findet sich ein interessanter Beitrag, welcher sich mit der oberflächlichen Betrachtungsweise eines Philosophen, im Zusammenhang mit angeblicher, ungerechter Mehrbelastungen der „Leistungsträger“ der Gesellschaft, ohne Berücksichtigung der Gesamtheit des Steuersystems, auseinandersetzt. Folgenden Kommentar habe ich hinterlassen:
Interessanter Beitrag, gerade auch weil einer oberflächlichen Betrachtungsweise eine Abfuhr erteilt und die Gesamtheit des Steuersystem ins Blickfeld gerückt wird. Wobei gerade diese kritisierte Oberflächlichkeit immer dann und besonders intensiv praktiziert wird, wenn weiter an der Umverteilungsschraube, wie jüngst geschehen, gedreht werden soll. Und was sind eigentlich die ausgewiesenen Leistungsträger einer Gesellschaft und hat Leistung heute unbedingt etwas mit Einkommen zu tun? Selbst diese Leistungsträgertheorie gehört auf den Prüfstand, und nicht nur weil sie weniger auf Leistung (Arbeit), als vielmehr auf Besitz und Besitzstand beruht. In diesem Zusammenhang sollte auch nicht vergessen werden, dass Arbeit und Einkommen in dieser Gesellschaft in einem hohem Maße entkoppelt sind.
Solange die Basis einer Leistungsgesellschaft der Besitz ist, kann von einer leistungsbezogenen Entlohnung keine Rede sein.
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[1] Hier: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=2171
312&em_cnt_page=1
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