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Wissen Sie eigentlich, was im Jemen los ist?
Wissen Sie eigentlich, was im Jemen los ist?
Krieg in Jemen, Bomben fallen, Menschen sterben, Bilder gehen um die Welt!
In einer Mailingliste wurde ich auf diese Seite aufmerksam, die Bilder sprechen für sich, auch wenn man die Texte nicht versteht. Es ist Krieg, die Brandherde weiten sich aus, und Menschen müssen sterben. Der Vorwand fürs töten ist bekannt, oft musste er in den letzten Jahren herhalten um die Verbreitung von Tod und Leid zu rechtfertigen. Dieser Tod ist real, es ist nicht Hollywood, mit dessen Hilfe die Menschen in den letzten Jahren auf Kriege vorbereitet wurden, es ist kein Theaterblut, was fließt, es sind Menschen, welche irreparabel zerrissen werden, von Kriegern, welche die Opfer ihrer Taten nie gesehen haben und das Ergebnis ihrer Tat aus der Ferne nur ahnen können. Sie sähen den Tod, ohne diesen selbst zu sehen, mit ferngelenkten Raketen und Bomben aus großer Höhe. Sie begehen Verbrechen im Namen ihrer Herren und unter den Fadenscheinigsten Vorwänden.
Die Bilder des Krieges, nichts für schwache Nerven, erschütternd sind sie und es ist wichtig, dass sie von jedem gesehen werden, dass einem jeden Bewusst wird, was Krieg bedeutet und was anderen Völkern angetan wird! Es sind andere Bilder, als die von ausgebrannten Tanklastzügen, auf einem ansonsten schon „aufgeräumten“ Kriegsschauplatz, oder abgedeckten Leichen am Straßenrand. Nein, die Bilder sind auch für Menschen mit schwachen Nerven, und werden nicht die Nerven schwach, durch diese Bilder? Zeugen sie nicht Wut, welche es verdient sich zu entladen, gegen jegliche Kriegstreiber überall?
Im Text zum obigem Link wurde auf diese Seite verwiesen, welche einen sehr interessanten Text zu diesem Thema enthält, und dem die Überschrift entnommen ist. Ja, wissen Sie eigentlich …! Im Text werden viele Fragen aufgeworfen, welche es wert sind beantwortet zu werden, nein sie sind es nicht nur wert, sie müssen sogar beantwortet werden, im Interesse aller und vor allem im Interesse des Friedens. In diesem Beitag wird der Bogen zur Politik in der Region gezogen und berechtigter Weise die Frage gestellt, warum die Menschen im Westen so schlecht und so einseitig informiert werden. Ja, die “Hofberichterstattung” funktioniert und all zu viele lasen sich durch diese befrieden, dass Denken abnehmen und genießen es scheinbar nicht mit Wissen belastet zu werden, wie schön kann doch das Leben sein! Aber kann das Leben schön sein, wenn woanders Menschen sterben, im Namen westlicher Werte, zur Verteidigung der „Grundrohstoffwerte“?
Auch hier findet sich einige Aussagen zum Krieg in Nordjemen, sowie ein Video.

30.12.2009 bei 13:23
In einer konsumorientierten Gesellschaft fragen nur wenige nach dem Leid Anderer.
Die Leute sollten vielmehr damit konfrontiert werden, dass der Krieg der vom Westen ausgeht auch auf die eine oder andere Art hierher zurueck kommen wird.
Aber wer will hier schon die Wahrheit ueber die Diktatur der Bonzen und Faschisten hoeren?
30.12.2009 bei 20:18
Hallo Angela,
das Problem liegt etwas anders, denn auch die „konsumorientierte Gesellschaft“ wird sich kaum mit Problemen beschäftigen können, von denen sie keine Kenntnis hat. Schauen wir uns doch um, wie in den gleich geschalteten Medien über Kriege berichtet wird, und dieses speziell im gegenständlichem Fall. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig andere Wege der Informationsbeschaffung und -verbreitung zu erschließen und zu nutzen. Des weiteren ist ein jeder aufgerufen, entsprechende Informationen weiter zu verbreiten und sich aktiv in die Diskussion über den Krieg im allgemeinem und auch im besonderen, einzubringen, ja, diese gegebenenfalls sogar anzustoßen.
Was hier im Zusammenhang mit der Geschichtsschreibung geschrieben steht, trifft genauso für die alltäglichen Informationen in den Medien zu, sie sind eine Ware. Gerade das Internet, aber nicht nur, bietet die Möglichkeit den Warencharakter von Informationen aufzuheben, also auch solche Informationen zu verbreiten, welche die herrschende Klasse nicht gern hört, und daher auch nicht entsprechend entlohnt werden! Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft und bei aller Kritik an den verschiedensten gesellschaftlichen Strukturen, die ökonomische Basis dieses System und die sich daraus ergebenen Gesetzmäßigkeiten gilt es in jedem Fall zu berücksichtigen. Finde ich jedenfalls!
Solidarischen Gruß
Thomas