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Archive für 3.1.2010

Fünf Jahre Hartz IV. - Gesetze!

Fünf Jahre Hartz IV. - Gesetze!

Was für ein Jubelfest, welche Folgen und welche Reaktionen! Hier ist dieses Thema Gegenstand der Betrachtung, bezeichnend der Titel: „Abstieg statt Arbeit“. Nun aber, was wäre anderes von einer solchen Reform zu erwarten, wo nur Illusionisten, unter Verkennung aller wirtschaftlichen Entwicklungen, davon ausgehen können, dass Arbeitsplätze in Größenordnungen neu entstehen? Und das nur wenn „Arbeitslose“ qualifiziert werden, bessere Bewerbungen zu verfassen. Anderseits kann durchaus von einem Erfolg gesprochen werden, nicht für die Betroffenen, welche Opfer immer weiteren Entmündigung und Repressionen werden, wenn sie sich nicht dem Diktat der Behörde beugen.

So war besonders ein Zuwachs an prekären Beschäftigungsverhältnissen zu beobachten, welcher verbunden war und ist, mit einer immer weiteren Absenkung der Einkommen immer breiterer Bevölkerungsschichten. Für die Unternehmen also durchaus ein vordergründiger Erfolg und dieses besonders, da es kaum Widerstand von Betroffenen gab/gibt. Wenn es Widerstand gibt, so wird dieser meist vor Gericht ausgefochten. So geht die Anzahl der Klagen in die Hunderttausende und so verläuft sich der Protest in den Wirren deutscher Gerichtsbarkeit und die Justiz tut ihre Pflicht, entsprechend ihres Auftrages. Und so möge der eine und der andere Recht bekommen, die Wirkung des Protestes verschallt einzeln und mit wenig Wirkung hinter den Mauern der Justizgebäude. Was könnte dieses für ein Protest sein, welche Wirkung könnte er erzielen, wenn die Kläger gemeinsam ihren Protest auf die Straße hinaus schreien würden!

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Gedanken zur Mittelschicht.

Gedanken zur Mittelschicht.

Unter dem Bezeichnenden Titel: „Die Mittelschicht“ befindet sich hier ein interessanter Beitrag zu diesem Thema. Ja, was ist die Mittelschicht, wie wird sie definiert, wie definiert sie sich selbst und was hat die erwähnte Milieutheorie mit Klassen zu tun? Auf diese Frage findet sich in dem Beitrag keine Antwort, eher taugt er etwas mehr Verwirrung zu stiften.

In der Argumentation werden gängige Klischees bedient und die eigentlichen Ursachen für den erkannten Absturz der Mittelschicht nicht einmal tangiert. Die Mittelschicht wird als eigenständiges Subjekt dargestellt, welche zum Beispiel für den Sozialstaat verantwortlich zeichnet. Damit wird nicht nur die Bedeutung der Mittelschicht verkannt, sondern sie wird in ihrer sozialen Verantwortung überhöht. Viel ist die Rede von Wohlfahrtsstaat, kritisch wird sich mit diesem nicht auseinandergesetzt, ehre als ein verloren gehendes Ideal der Mittelschicht. Nur was ist eigentlich dieser Wohlfahrtsstaat? Wie auch immer die Bezeichnung sein mag, ob Sozialstaat, oder Wohlfahrtsstaat, sollte nicht vergessen werden, was nicht nur in diesem Zusammenhang der Staat eigentlich ist. Die zwei genannten Begriffe selbst sollen dem Staat eine gewisse Ausrichtung geben und zugleich das Bedingungsgefüge verschieben. Nicht das Proletariat hat sich soziale Standards erkämpft, nein, sie fielen ihm in den Schoß und wie im Beitrag zu lesen, dank der Mittelschicht.

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Gedanken zum Gedicht „Licht in die Köpfe“.

Gedanken zum Gedicht „Licht in die Köpfe“.

Dieses Gedicht hat an Aktualität nicht verloren, ganz im Gegenteil, die Möglichkeiten den Menschen das Hirn zu vernebeln haben zu genommen und Formen erreicht, an welche Erich Weinert 1931 mit Sicherheit noch nicht gedacht hat. Der Schmöker in der Hand erforderte in jedem Fall noch die Fähigkeit des Lesens, wer dem nicht mächtig war, nun dem waren einige Traumwelten verschlossen. Wenn die heutigen Medien genommen werden, so ist es oft ausreichend Knöpfchen drücken zu können, um sich mit diversen Fernsehprogrammen von den eigenen und eigentlichen Probleme abzulenken, oder auch in eine virtuelle Welt ein zu tauchen, welche den Schleier des Vergessen webt. Ja, die Möglichkeiten sind umfassender geworden und es wird rege Gebrauch davon gemacht.

Wenn die heutigen Möglichkeiten betrachtet werden, welche dazu dienen die Köpfe der Menschen in Nebel zu hüllen, so bedarf es schon eines anständigen Sturmes diesen zu vertreiben.

 

Klasse: Masse, Schichten!

Klasse: Masse, Schichten!

Klasse: 1. „Als Klasse bezeichnet man große Menschengruppen, die sich voneinander unterscheiden nach ihrem Platz in einem geschichtlich bestimmten System der gesellschaftlichen Produktion, nach ihrem (größtenteils in Gesetzen fixierten und formulierten) Verhältnis zu den Produktionsmitteln, nach ihrer Rolle in der gesellschaftlichen Organisation der Arbeit und folglich nach der Art der Erlangung und der Größe des Anteils am gesellschaftlichen Reichtum, über den sie verfügen. Klassen sind Gruppen von Menschen, von denen die eine sich die Arbeit einer anderen aneignen kann infolge der Verschiedenheit ihres Platzes in einem bestimmten System der gesellschaftlichen Wirtschaft.“ (Lenin, Band 29, S. 410) Diese Merkmale müssen in ihrer Einheit betrachtet und bei der Klassenanalyse angewandt werden, um den Charakter einer Klasse bestimmen zu können. Grundlegend für die Unterscheidung der Klassen ist in jedem Fall das Verhältnis zu den gesellschaftlichen Produktionsmitteln. Alle anderen Merkmale der Klasse sind daraus abgeleitet. Die wissenschaftliche Kassentheorie wurde von K. Marx und F. Engels begründet und von W. I. Lenin schöpferisch weiterentwickelt. Die Existenz von Klassen und der Kampf zwischen ihnen wurde bereits vor Marx von bürgerlichen Historikern (A. Thiers, A. Thierry, F.-P.-G. Guiziot) und von bürgerlichen Ökonomen (A. Smith, D. Ricardo) festgestellt. Was Marx entdeckte, war „1. …, dass die Existenz der Klassen bloß an bestimmte historische Entwicklungsphasen der Produktion gebunden ist; 2. dass der Klassenkampf notwendig zur Diktatur des Proletariats führt; 3. dass diese Diktatur selbst nur den Übergang zur Aufhebung aller Klassen und zu einer klassenlosen Gesellschaft bildet.“ (Marx, MEW, Band 28, S. 508) … weiter …

01.35Uhr

01.35Uhr

Schnee und Straßenlaternen!

 

Goldstraße/Schreckensturm Blick ins Neuendorf Blick in die Goldstraße Heitfeldstraße Schreckensturm, finster

 

 

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