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Archive für 17.1.2010

Ein interessantes Essay zur Situation in Lateinamerika!

Ein interessantes Essay zur Situation in Lateinamerika!

 

Hier findet sich ein interessantes Essay, welches sich mit der Militärpolitik der USA, speziell mit dieser Politik in Lateinamerika, und die sich daraus ergebenen Gefahren beschäftigt. In diesem Zusammenhang wird besonders das US-amerikanische Vorgehen gegen Venezuela und deren Unterstützung durch die Niederlande hervorgehoben. So ist zu lesen: „Präsident Chávez hat kürzlich erklärt: “Europa soll wissen, dass das nordamerikanische Imperium sich bis an die Zähne bewaffnet und die Inseln Aruba und Curacao mit Kriegsschiffen und Kriegsflugzeugen füllt. Das Königreich der Niederlande trägt hierfür die Verantwortung (…). Ich klage das Königreich der Niederlande, Mitglied der Europäischen Union, an, zusammen mit dem Yankee-Imperium eine Aggression gegen Venezuela vorzubereiten.”“ Dieser Zusammenhang sollte den Europäern durchaus bewusst gemacht werden, und zu denken geben, welche nicht nur in diesem Fall, durch die Medien mit einer einseitigen Berichterstattung konfrontiert werden. Wo versucht wird, über vieles den Mantel des Schweigen auszubreiten. Die Bürger Europas werden so über viele Ereignisse in der Welt bewusst im unklaren gehalten, um sie im Falle eines Krieges besser vereinnahmen zu können. Bis dann die eigentlichen Ursachen und Zusammenhänge offenbar werden, so die Intention, sind meistens alle Messen gesungen und vollendete Tatsachen geschaffen. Wie jüngst auch am Beispiel Jemen zu beobachten war.

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Stagflation

Stagflation: von bürgerlichen Ideologen stammender Begriff, mit dem die für die gegenwärtige Wirtschaftsentwicklung in den entwickelten kapitalistischen Ländern typische Verbindung von wirtschaftlicher Stagnation mit inflationistischer Preisentwicklung (Inflation) umschrieben wird. Während in früheren Perioden bei wirtschaftlicher Stagnation die Preise ebenfalls stagnierten oder gar sanken und, umgekehrt, inflationistische Preissteigerungen vor allem in der Periode des wirtschaftlichen Aufschwungs in Erscheinung traten, fallen heute Stagnation oder Rückgang der Produktion mehr und mehr mit zum Teil erheblichen Preissteigerungen zusammen.

 

Haiti, eine Katastrophe und verschieden motivierte Hilfe!

Haiti, eine Katastrophe und verschieden motivierte Hilfe!

Eine Katastrophe der Superlative, ist zu lesen, wiedereinmal und sicher nicht die Letzte. In Haiti bebte die Erde und dieses hinterließ seine Spuren, schreckliche Spuren, schreckliche Folgen, welche durch die Armut im Land noch vergrößert werden. Dieses Land braucht Hilfe, allein wird es so mit den entstandenen Problemen nicht fertig und das Land bekommt Hilfe, uneigennützige wie auch eigennützige Hilfe. „Nur wenige Stunden nach dem Beben landete eine Maschine aus Venezuela mit Hilfsgütern und Rettungsmannschaften in Haiti. Die rund 50 Ärzte, Ingenieure und Feuerwehrleute gehören der 2005 von Venezuelas Präsident Hugo Chávez gebildeten Humanitären Einsatzgruppe Simón Bolívar an und sind speziell ausgebildet, um Menschen aus schwierigen Situationen zu retten. Nicaraguas Präsident Daniel Ortega entsandte Techniker, die die nach dem Beben zusammengebrochene Stromversorgung wiederherstellen sollen. Auch Frankreich, Mexiko, Brasilien und weitere Länder kündigten Hilfssendungen an. Die deutsche Bundesregierung stellte 1,5 Millionen Euro als Soforthilfe bereit. Die USA boten »sowohl zivile als auch militärische« Hilfe an, warteten jedoch Heidi Lenzini vom South Command der US-Streitkräfte in Miami zufolge noch auf ein »offizielles Ersuchen der Regierung Haitis«.“

Von einigen Hilfsaktionen ist in den gleich geschalteten Medien zu erfahren, von anderen nur am Rande, oder auch nicht, obwohl gerade diese der Masse des Volkes zu gute kommen. Dieses Nichtnennen trifft zum Beispiel für oben genannte, sofortige Hilfsmaßnahmen Venezuelas, Nicaraguas und Kubas in den Beiträge der MZ zu, wogegen sie in der Jungen Welt durchaus die entsprechende Beachtung finden. Aber nicht nur der Unterschied in der Berichterstattung ist interessant, sondern auch was die Hilfe selbst anbelangt. So ist in einer Reflexionen von Fidel Castro, unter dem Titel „Koloniales Erbe“ zu erfahren, dass die Hilfe für Haiti nicht erst mit dieser Katastrophe begonnen, sondern durchaus Tradition hat. Der Verweis auf die historischen Ursachen für das Ausmaß dieser Katastrophe, ist dabei durchaus Hilfreich und sollte bei der Betrachtung der Gesamtsituation nicht außer Acht gelassen werden. Kuba zeichnet sich und das trotz seiner eigenen, schwierigen Lage, gerade auch in diesem Zusammenhang durch seine permanente, bedingungslose Solidarität mit anderen Völkern aus. Dieses wird durch folgende Aussage anschaulich untermauert: „Auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung und in anderen Bereichen hat Kuba, obwohl es ein armes und unter einer Blockade leidendes Land ist, seit Jahren mit dem haitianischen Volk zusammengearbeitet. Rund 400 Ärzte und Gesundheitsspezialisten bieten kostenlos ihre Dienste an. In 227 der 337 Kommunen des Landes arbeiten jeden Tag unsere Ärzte. Außerdem wurden nicht weniger als 400 junge Haitianer in unserem Heimatland als Ärzte ausgebildet. Sie werden jetzt mit der Verstärkung zusammenarbeiten, die am Mittwoch nach Haiti gereist ist, um in dieser kritischen Situation Leben zu retten. Ohne besondere Anstrengungen fanden sich fast 1000 Ärzte und Gesundheitsspezialisten, die sich auf den Weg gemacht haben und bereit sind, mit jedem anderen Staat zusammenzuarbeiten, der haitianische Leben retten und Verletzten helfen will.“ Wo andere erst einmal krähen und kräftig klappern, was gerade auch für die Politik der USA in solchen Fällen kennzeichnet ist und zum Handwerk gehört, handeln andere, wie Kuba und Venezuela, schon längst. Und dieses auch noch vorbehalt- und bedingungslos humanitär, welches man von den USA beim bestem Willen nicht behaupten kann. Gerade wenn die Art und Weise der Hilfen Berücksichtigung findet.

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Was ist Geld? Problem, oder Lösung!

Was ist Geld? Problem, oder Lösung!

 

Es ist eine Illusion anzunehmen, dass mit Geld Probleme zu lösen wären, ganz im Gegenteil, es ist Bestandteil der meisten Problemursachen, entsprechend der dominierenden Eigentumsverhältnisse!

 

Geldprobleme, Problem Geld, oder Problem mit Geld? Lösung?

 

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