Sie befinden sich aktuell in den Was so bewegt! Blog-Archiven für den folgenden Tag 24.1.2010.
- Ablage/Anlage (5)
- Aktuell, Wirtschaft, EU, Schulden, Krisen (12)
- Aktuell: Libyen (40)
- Alles was Recht ist? (2)
- Allgemein (56)
- Aphorismus (149)
- Auseinandersetzung in Quedlinburg (11)
- Entliehen (14)
- Essen/Rezepte (13)
- Gastbeiträge (2)
- Gedanken (541)
- Gedichte (110)
- Geschichten (5)
- Kommunalwahl (9)
- Krieg und Frieden (99)
- Leserbrief (67)
- M-T-F (64)
- Quedlinburg (40)
- Regionales (21)
- Spuren/Gefunden (540)
- Stadtführung (14)
- Stadtwerke QLB (28)
- Tätigsein (19)
- Veranstalt./Termine (114)
- 14.5.2012: Gestalten in Raum und Zeit, ein Versuch!
- 29.4.2012: Gelegentlich einmal die Statistik zu ...
- 29.4.2012: Kabarett 05.12.
- 18.4.2012: Kleines Schlaflied
- 15.4.2012: "NEUE HELDEN BRAUCHT DAS LAND"
- 6.4.2012: Ostergruß
- 6.4.2012: Ostertat.
- 6.4.2012: Über die Gewalt, wie ...
- 5.4.2012: Kabarett 04.2012 in Quedlinburg
- 27.3.2012: Ich war jung, ging noch zur Schule, ...
Aktionen
Blogosphäre
Blogroll
Foren
Link
- amerika21
- Arbeit Zukunft
- Campact
- exit

- friedenskooperative
- gesellschaft und visionen
- glasnost
- graswurzelrevolution
- humanistischer pressedienst

- Kommunkistische Initiative (Gera).
- labournet
- linkszeitung
- marx-engels-stiftung
- marx21
- menschenrechte-auf-kuba
- mlwerke
- Nachdenkseiten
- Net-News-Global
- Nr. 4
- nrhz
- Ossietzky
- rsb
- scharf links
- secarts
- Telepolis
- Trend
- webnews
- wikipedia
- wildcat
Regional
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
Archive für 24.1.2010
Ein Aufruf und seine Folgen, Dresden 2010!
24.1.2010 by Toguelo.
Ein Aufruf und seine Folgen, Dresden 2010!
Am 13.02.2010 soll in Dresden ein faschistischer Aufmarsch stattfinden, europaweit der Größte, Geschichtsrevisionismus ist angesagt! Gegen diesen Aufmarsch formiert sich Widerstand, ein breites Bündnis entsteht, welches wiederum auf Widerstand trifft. Der Staat macht mobile, besonders gegen links motivierten antifaschistischen Widerstand, dazu wird der Instrumentenkasten staatlicher Repressionen geöffnet und sich fleißig bedient. So werden Initiativen kriminalisiert, Plakate und Infomaterial beschlagnahmt, Internetseiten gesperrt, ja selbst Gesetze werden geändert, mit der Ambition antifaschistische Proteste prinzipiell zu verbieten. Die Zielrichtung staatlichen Handelns offenbart aber auch ganz klar wohin dieses Land steuert. Nicht der erstarkende Faschismus ist für die staatlichen Institutionen das Problem, welchen zu begegnen ist, sondern der Protest gegen diesen wieder erstarkenden Faschismus und das nicht nur in diesem Land. Nicht die Ursachen für Faschismus und Krieg sind Gegenstand staatlicher Repression, sondern der Widerstand gegen diese.
Aber ist diese Vorgehensweise verwunderlich, in einem Land, welches sich seit 1990 in den verschiedensten Formen wieder an Kriegen beteiligt und sogar selbst führt? Ist es verwunderlich, dass in einer Zeit sich zuspitzender sozialer Widersprüche, sich verschärfender Krisen, alles dafür getan wird die bestehenden Machtverhältnisse zu erhalten und zu bekämpfen was nur annähernd dazu führen könnte, dieses System auch nur im Geringsten in Frage zu stellen? Eigentlich doch nicht, dabei scheint es selbst egal zu sein, wie menschenverachtend, zerstörerisch und inhuman Faschismus ist. Ja, er ist ein Bestandteil dieses Systems, entspringt nicht nur den bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen, sondern ist ein Garant für diese. In diesem Zusammenhang wird institutionell nicht einmal davor zurück geschreckt, zu behaupten, faschistische Umtriebe bekämpfen zu wollen, welches mit diversen Scheinaktionen versucht wird zu untermauern. Wie halbherzig dieses von Staatswegen letztendlich gemeint ist, kann vor allem an der Vorgehensweise gegen faschistische Bestrebungen und Aktionen gesehen werden. Die praktizierte Politik spricht Bände und ist durchaus Aufschlussreich, genauso wie die Maßnahmen, welche gegen ernsthaften antifaschistischen Widerstand ergriffen werden.
Geschrieben in Spuren/Gefunden, Gedanken | Drucken | 1 Kommentar »