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Archive für 27.1.2010

Mal wieder Opel und die Mutter agiert!

Mal wieder Opel und die Mutter agiert!

Nun wird saniert, nach langen hin und her um Opel, klären sich nicht nur die Fronten, sondern es wird ernst. General Motors schreitet zur Tat, den Gewerkschaften und Betriebsräten scheint aber nicht mehr einzufallen, als an längst vergangene Werte, Solidarität und Kampfbereitschaft zu erinnern und ansonsten wird nach den starken Worten abwartend verharrt. Unter dem Titel „GM mit Salamitaktik“ findet sich ein interessanter Beitrag zu diesem Thema, welcher im Ausblick auf eine Lösung verweist. Unbegrenzte Betriebsversammlungen, europaweite Aktionen, so das die Produktion zum erliegen kommt. Mit Hoffnung und Geduld wird nichts zu erreichen sein, es muss schon da angesetzt werden, wo es dem Unternehmen weh tut, bevor vollendete Tatsachen geschaffen wurden. Nur scheint es keine Kraft zu geben, welche die Führung in einem solchen Kampf übernehmen würde. Eigentlich wäre dieses die Aufgabe von Gewerkschaft und Betriebsräte, nur über halbherzige Bekundungen und starke Worte, scheinen diese nicht hinauszukommen.

 

Kabarett Februar 2010

Kabarett Februar 2010

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Newsletter KuZ Reichenstraße Quedlinburg

Kabarett am 07.02.2010 / 20:00 Uhr / Saal KuZ Reichenstraße Quedlinburg

 

Weltkritisches Kabarett in der Reichenstraße

 

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Quedlinburg. Am Sonntag, den 7. Februar, gastieren um 20:00 Uhr wieder Kabarettisten im Saal des KuZ Reichenstraße. Der Dachverein präsentiert die Kleinkunstreihe “Kabarett genial!” mit dem Ensemble Weltkritik aus Leipzig. Mit ihrem Programm “Talentefest” werden sie die Lach-, aber auch die Denkmuskeln der Gäste in Bewegung setzen.

 

„Die Krise braucht ein Gesicht!“ Dieser Aufforderung ist das Ensemble Weltkritik sofort gefolgt. Die beiden erwerbslosen Jungakademiker stellen nicht nur ihre Talente zur Krisenbewältigung, sondern auch sich selbst als Projektionsfläche für die gebeutelten Bürger der Republik zur Verfügung. In Ihrer Seminarshow schnüren die beiden Talentscouts Ihr persönliches Rettungspaket. Sie basteln Überlebensstrategien und bringen Ihnen bei, wie man eine gute Portion Optimismus anrichtet. Gemeinsam singen, tanzen und klatschen wir uns einen Weg aus der Krise.

 

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Krieg ist Krieg!

Wie der Krieg begann, in Afghanistan, wobei es sich eigentlich, in einem Beitrag im ND, unter dem Titel so begann der Krieg, um den Eintritt bundesdeutscher Truppen in diesen Krieg geht. Ein interessanter Beitrag, gerade da dieses Thema zur Zeit wieder aktuell ist und von den verschiedensten Politikern, Interessen spezifisch vereinnahmt wird. Letztendlich geht es mit der Entsendung weiterer Truppen um die Durchsetzung verschiedener Interessen. Wobei eines sicher feststeht, dabei geht es weder um die Interessen des deutschen oder afghanischen Volkes, sonder um global strategische Interessen, um Rohstoffe, Absatzmärkte, Vormachtstellung in der Region etc. kurz gesagt, um Profitinteressen! Zum Beitrag habe ich folgenden Leserbrief geschrieben, wobei ich in diesem Zusammenhang auf einen interessanten Kommentar (27. Jan 2010 08:51) verwiesen möchte:

Krieg ist Krieg!

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Arm bleibt Arm, da helfen keine Rechentricks!

Ja, es ist etwas faul, wie hier zu erfahren, nur was ist wirklich faul?

Hau drauf, auf die Schwachen, können diese sich doch am wenigsten wehren! Warum eigentlich? Aber einmal davon abgesehen, was soll diese Streiterei ums Geld, wo es eigentlich um die Menschen geht? Die Bildzeitung ist nun einmal eine Hetzpostille, und wenn die Leserschaft  kritisch beäugt wird, nun ja, so ist mancher prekär Beschäftigte, aber auch ALG II – Bezieher dabei. Warum wohl, um sich selbst beleidigen zu lassen, oder Trost im Elend zu finden?

Und ist es nicht so, dass sich hier eine Diskussion aufdrängt, welche vom eigentlichen Problem nur ablenkt? Welches Ziel steht hinter solchen Diskussionen und Berichten? Einmal geht es darum und dieses ist dem Text zu entnehmen, ALG II Bezüge zu kürzen, damit aber auch die Einkommen aus prekärer Beschäftigung, zum anderen einen Keil zwischen die Armen zu treiben und letztlich die Schuldfrage zu klären, in dem die Schuld den Betroffenen zugeschoben wird.

Das ein Mensch, eine Familie etc. welche/r nur von ALG II leben muss, eigentlich zu wenig zum leben hat, ist allgemein bekannt, dass dieses auch für den prekär Beschäftigten zutrifft, ist genauso wenig ein Geheimnis. Ob die Bildzeitung, in ihrem Versuch Arme gegen Arme auszuspielen, nun das Einkommen der Armen falsch angibt, ist eigentlich nur zweitrangig von Bedeutung, da unterm Strich nicht mehr zum Leben zur Verfügung steht, immerhin sind mit der Ausübung einer Tätigkeit ebenfalls Kosten verbunden. Letztlich macht der arbeitende Arme nichts anderes, als seine eigene Tätigkeit für seinen „Arbeitgeber“, mit Hilfe staatlicher Transferleistungen, zu subventionieren. Es ist schon ein Problem, dass der arbeitende Arme „fleißig“ ist und am Monatsende nicht mehr, oder nur geringfügig mehr Geld in der Tasche hat, als der nicht arbeitende Arme (dessen Fleiß nicht gebraucht wird), die Ursache für dieses Problem ist aber nicht der nicht arbeitende Arme, mit seinen Transferleitungen, sondern die Arbeit selbst, welche ausgeübt wird, obwohl sie nicht Existenz sichernd ist.

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