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Februar 2010
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Archive für 5.2.2010

Chauvinismus:

Chauvinismus: reaktionäre bürgerliche Ideologie und Politik, extremer, expansionistischer Nationalismus, der mit Völkerhass und Kriegshetze verbunden und auf die offene, direkte und brutale Diskriminierung, Unterjochung und Ausplünderung anderer Nationen und Völker gerichtet ist. Der Chauvinismus vertritt die Ansicht, dass eine bestimmte Rasse oder Nation gegenüber anderen Rassen oder Nationen eine höhere Wertigkeit besitzt und zur Herrschaft über andere Völker und Nationen prädestiniert sei. Seinem sozialen Inhalt nach ist er die Verherrlichung der Herrschaft der machtausübenden Klasse eines Landes übe die eigene Nation und fremde Nationen, die Rechtfertigung imperialistischer Kriege unter dem Vorwand der „Verteidigung des Vaterlandes“. Der Chauvinismus, der auf keinerlei wissenschaftliche Grundlage beruht und von den herrschenden Klassen mit Demagogie, Lügen und Phrasen in die Volksmassen hineingetragen wird, ist vielfach von rassistischen (Rassismus) und revanchistischen (Revanchismus) und fast immer von antikommunistischen (Antikommunismus) Anschauungen durchdrungen.

Haiti, Hilfe oder Okkupation?

Haiti, Hilfe oder Okkupation?

Während viele Nationen uneigennützig versuchen zu helfen, sind gerade die USA und ihre Verbündeten dabei die dortige Katastrophe in ihrem Interesse zu Instrumentalisieren. Nicht nur das dadurch die eigentliche und notwendige humanitäre Hilfe behindert wird, führt dieses Vorgehen auch zur Militarisierung innerhalb der Gesellschaft. Wie einem Beitrag unter der Überschrift „Europas Schutztruppe“ in der Jungen Welt zu entnehmen ist, sind die USA, als vielleicht zukünftige Kolonialmacht, in Haiti nicht die einzigen, welche vorrangig Truppen ins Land schicken, sondern auch aus Richtung Europa die ehemaligen Kolonialmächte ihre Truppen in Bewegung setzen.

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Es wurde gedacht, der Toten, um mit ihnen Krieg und Unterdrückung zu rechtfertigen!

Es wurde gedacht, der Toten, um mit ihnen Krieg und Unterdrückung zu rechtfertigen!

Nun hat der oberste israelische Kriegsherr eine Rede im Bundestag gehalten und die Auschwitz-Befreiung zur „Verschleierung der Kriegsverbrechen des jüdischen Staates“ genutzt. Aber nicht nur dieses, auch auf zukünftige Kriege wurde eingestimmt. Hier findet sich unter dem Titel „Peres’ Holocaust-Rede“ ein interessanter und treffender Beitrag von Evelyn Hecht-Galinski.

Das dem Kriegshetzer nicht ungeteilter Beifall zu Teil wurde, war auch an anderer Stelle Gegenstand der Betrachtung. Erschreckend dabei, das es (sich links-nennende) Politiker gibt, welche in den Chor der Kriegshetzer mit einstimmen und mit Verweis auf die deutsche Vergangenheit, heutige Gräueltaten, Menschenrechtsversetzungen, Kriege gegen andere Völker, deren Unterdrückung, Chauvinismus, Rassismus und Apartheid, rechtfertigen! Für politische Funktionen in diesem System scheinen nur diejenigen tauglich zu sein und zugelassen, welche es verstehen mit den Wölfen zu heulen!

Schicksal, Produkt menschlicher Tat!

Auch Schicksal ist nur Produkt menschlicher Tat und somit nicht unabänderlich, oder unabwendbar! Sich einem Schicksal auszuliefern, bedeutet somit auch, sich fremden Willen unterzuordnen!

 

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