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Archive für 25.2.2010

Was ist Links?

Was ist Links?

Keine einfach zu beantwortende Frage, wenn man betrachtet, was unter diesem schwammigen Begriffe alles angeboten wird. Ja, und da sind Irrtümer, Fehleinschätzungen, Fehlinterpretationen und Missverständnisse nicht ausgeschlossen. Mit diesem Beitrag hatte ich in einer Mailingliste ein Problem aufgegriffen und geantwortet. Nach einer Antwort, schrieb ich folgenden Beitrag:

Was ist schon Links? Und ich finde es durchaus angebracht einmal über diese Bezeichnung nachzudenken, allein schon um Klarheit zu erlangen. Nun hat sich sogar eine Partei vereinnahmender Weise so benannt, aber was ist Links, was versteht man darunter und wie breit ist das linke Spektrum? Hat zwar nicht unbedingt mit dem Thema zu tun, aber eine Klärung könnte durchaus Aufklärend sein.

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Entfremdung

Entfremdung: auf dem Privateigentum an den Produktionsmitteln beruhende gesellschaftliches Verhältnis, durch das die von den Menschen geschaffene Produkte, Verhältnisse und Institutionen ihren als fremde, über ihnen stehende Mächte gegenübertreten; sie werden von diesen beherrscht, sie sind deren blindem bzw. willkürlichem Wirken unterworfen. Die Entfremdung existiert in allen vorsozialistischen Gesellschaftsordnungen und erreicht ihren Höhepunkt im Kapitalismus, in der kapitalistischen Warenproduktion (Warenfetischismus). K. Marx und F. Engels führten die Entfremdung auf ihre gesellschaftlichen Ursachen zurück und erkannten den historischen Charakter der Entfremdung. Grundlage der Entfremdung in den antagonistischen Gesellschaftsformationen ist im allgemeinsten Sinne die Spontaneität der gesellschaftlichen Entwicklung, die Tatsache, dass die Menschen den gesellschaftlichen Prozess auf Grund des Privateigentums an den Produktionsmitteln und der daraus folgenden Klassenantagonismen nicht bewusst und planmäßig regulieren können, dass sie nicht die Herren ihres Produkts und der Folgen ihrer eigenen gesellschaftlichen Tätigkeit sind, dass sie nicht die „Gesetze ihres eigenen gesellschaftlichen Tuns“, ihrer „Vergesellschaftung“ (Engels, MEW, Bd. 20, S. 264) beherrschen können, sondern von ihnen beherrscht werden.  … weiter …

 

Es brennt II.

Es brennt II.

 

Es brennt, so innerlich Zerrissen,

um selbst sich treu zu bleiben!

Es brennt, das Nein so im Verstand,

Entfremdung zu entrinnen!

Es brennt, der Zwang, der auferlegt,

um letztlich ausgebrannt zu sein!

Es brennt, so ausgebrannt,

sich selbst nicht zu gebrauchen!

 

Feuer

Es brennt!

Es brennt,

ja es brennt,

nicht das Haus

und auch nicht der Wald,

oder sonst noch irgend etwas,

was Feuer fangen kann und brennen,

nein,

es brennt in mir!

Es brennt der Zweifel,

an der Tat,

welche ich vollbringen soll,

aber nicht will!

Es brennt!

es brennt der innere Widerstand,

welcher sich sträubt gegen auferlegte Zwänge!

Es brennt, es brennt das Verlangen auszubrechen

und sich nicht zu fügen!

Es brennt,

es brennt, das Bedürfnis zu leben

und nicht zu hoffen und zu folgen.

Es brennt, … ich lebe!

 

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