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Archive für 16.3.2010
Wasserturm im Hintergrund
16.3.2010 by kucaf.
Auf der Rückfahrt musste ich in Halberstadt einiger Minuten auf den Zug warten. Und so gab es zwar keinen Sonnenaufgang, aber eben ein paar andere Motive. Zum Beispiel diese, mit einem Wasserturm im Hintergrund.
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Die Schattenseiten des Grundeinkommens …
16.3.2010 by kucaf.
Die Schattenseiten des Grundeinkommens und so hatte ich eine Antwort erhalten, Gegenstand war dieser Beitrag.
Hallo Willi,
so ist es gelegentlich, oder kommt vor, kann jedenfalls und ist hier vorgekommen, weil der Text am Vormittag begonnen wurde und nach Mitternacht beendet. Aber ich arbeite dran. Andererseits fällt mir auf, dass Du in Diskussionen beim Positiven beginnst, also etwas Lob verstreust, eine positive Grundstimmung zeugst, um die Fliegen-klatsche zum Einsatz zu bringen.
Nun gibt es die verschiedensten Gründe, warum sich an Diskussionen beteiligt wird, ein Ergebnis sollte in jeden Fall Erkenntnisgewinn sein. Wenn ich über Deine Aussage nachdenke, so stellst Du fest, dass ein BGE falsch ist, „weil es der Entfremdung (des) Menschen von der Arbeit Vorschub leistet und damit diesen Menschen das wesentliche ihres Menschsein beraubt.“ Aber nicht nur das wir wieder beim Thema Arbeit sind, sondern auch erstaunlich das Du nun feststellst, dass Arbeit eine wesentliche Voraussetzung des Menschsein ist. Schlussfolgernd offenbaren sich leider wieder Deine beschränkten Ansichten von Arbeit, genauso wie Deine Realitäts- abgewandte Herangehensweise. Denn Arbeit ist nicht wichtig „um sich als Mensch wahrzunehmen“, sondern um Mensch zu sein. Da Du nun die Problem der Gesellschaft ursächlich mit Arbeit begründest, ist natürlich auch dort die Lösung zu suchen. Du schreibst: „damit wird unterstellt, Dass die Arbeit in kapitalistischen Systemen notwendig ist, um sich als Mensch wahrzunehmen, was ich grundsätzlich in frage stelle.“ Ob Kapitalismus oder nicht, Arbeit ist in allen Gesellschaftsformation unerlässliche Existenzbedingung des Menschen. „Sie ist die erste Grundbedingung alles menschlichen Lebens, und zwar in einem solchen Grade, dass wir in gewissem Sinn sagen müssen: Sie hat den Menschen selbst geschaffen.“ (Engels, MEW, Bd. 20, S. 444)
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Bilder vom Morgen.
16.3.2010 by kucaf.
Bilder vom Morgen.
Ja, die Tage werden länger, die Sonne erhebt sich immer früher über den Horizont und die Bahnhöfe werden nicht unbedingt attraktiver. Wobei die Bahnhöfe, auf denen ich Aufenthalt habe und deren Bahnsteige begehe, durchaus noch einen guten Eindruck machen, im Unterschied zu vielen Bahnhöfen welche an der Strecke liegen. Der Zerfall ist allgegenwärtig und zerfallende Produktionsanlagen an der Strecke all gegenwärtig.
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In einer Mailingliste wurde …
16.3.2010 by Tolo.
In einer Mailingliste wurde auf einen Beitrag, mit dem Titel: „Geld und Demokratie – Geld für Demokratie?“ aufmerksam gemacht und ich habe eine Bemerkung dazu geschrieben. An solche Diskussionen kann ich mich recht gut erinnern, als ich gelegentlich noch in Foren schrieb, wobei mir mancher Akteur bekannt vorkommt.
Bemerkung:
Hallo Freund!
Nun, wieder ein Beitrag aus der Reihe, „ist der Kapitalismus noch zu retten? Ja, er ist noch zu retten!“ Aber ist er es wirklich und ist Geld das Problem? Sicher ist es ein Problem, nur wo liegen die eigentlichen Ursachen, welche ihren Ausdruck im Geld, aber auch in der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums und den politischen Verhältnissen finden? Basis und Überbau, Kategorien des historischen Materialismus, nur was ist schon historisch und was ist Materialismus, hat was mit materiell zu tun, igit igit, alle denken nur ans Geld! So werden eben die Ursachen des ganzen Dilemmas im Überbau gesehen. Ja und wie üblich werden an den Ursachen, was durchaus richtig ist, die Lösungen angesetzt. Und Letztlich ist der Zins schuld, dabei spielt es nicht einmal einen Rolle, dass auch dieser erwirtschaftet werden muss. Apropos, wirtschaften ja, Wertschöpfung hingegen scheint kaum noch eine Rolle zu spielen. Aber vielleicht ist ja letzteres gerade das Problem?
Gruß und gute Nacht
Thomas
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